Oktober 09: Passeggiate romane

Angela

Augustus
Teammitglied
Moderator
Stammrömer
Rom-Reise
15.03.2020-22.03.2020
Dienstag, 20. Oktober 09


Die heutige Passeggiata begann bei herrlichem, aber frischem Wetter mit einem Streifzug durch Trastevere.
Nach einem Cappuccino in einer winzigen Bar besuchten wir als (fast) einzige Besucher die schöne Kirche Santa Cecilia.



Die Kirche war fast leer, die Mosaiken aus dem 9. Jahrhundert und die Heilige Cecilia von Maderno konnten wir so in aller Ruhe betrachten. Draussen die ersten Sonnenstrahlen - wunderbar!

Dann gingen wir durch die Via della Lungara Richtung Santa Maria in Trastevere. Unterwegs fand ich in einem kleinen Laden, wo alles noch handwerklich hergestellt wird, die Handtasche, die ich seit einigen Tagen gesucht hatte!

Santa Maria mit den wunderbaren Mosaiken ist wirklich eine der schönsten Kirchen Roms!


Das Café in der Sonne lockte uns, aber wir wollten noch vor 12 Uhr nach San Pietro in Montorio, deshalb sparten wir uns den Kaffeedurst noch etwas auf.



San Pietro in Montorio ist für Hochzeiten geschmückt - wahrscheinlich fast immer, der Platz in der Sonne mit Blick auf die Stadt ist auch herrlich!


Innen eine Kapelle von Bernini und eine mit Fresken von Sebastiano del Piombo (Die Geißelung).
Wir waren rechtzeitig da, um auch den Tempietto von Bramante offen zu treffen. Wie immer sind wir beeindruckt von den wunderbaren Proportionen des harmonischen Tempelchen.




Auf dem Weg zum Café auf der Piazza Santa Maria einige Eindrücke aus Trastevere.



Im Café delle Arance genossen wir dann Sonne und einen entsprechend teuren Cappuccino. Anschließend wollten wir zur Villa Farnesina, die leider geschlossen war und besuchten stattdessen die Galleria Corsini. Es sind sehr schöne Räume, die Gemälde hauptsächlich von Barockmalern. Leider ist die Dokumentation nicht sehr gut, die Bilder sind zwar nummeriert, aber ohne Beschreibung und etwas durcheinander gehängt.


Wir gingen anschließend kurz nach Hause, um verschiedenen Dinge abzuladen und machten uns danach auf den Weg zur Via Nomentana. Praktischerweise konnten wir dabei mit dem 62er Bus durchfahren.
An der Villa Torlonia stiegen wir aus, saßen auf einer Bank und ließen uns von der Sonne verwöhnen.


Statt aber dort zu bleiben oder noch S.Agnese anzuschauen beschlossen wir, doch gleich zurückzufahren und das Museo Nazionale im Palazzo Massimo alle Terme zu besuchen, da unser Kombiticket nur noch an diesem Tag gültig war.
Die Aula Ottagona ist leider "chiuso per restauro", aber der Palazzo Massimo ist nicht nur offen, sondern auch leer und wir waren restlos begeistert von der Fülle an wunderschönen Exponaten und uns gefiel auch sehr gut, wie die Kunstwerke ausgestellt waren.







Besonders angetan waren wir von den Wandmalereien aus dem Haus der Livia:



Und auch andere schöne Wandgestaltung:


Ausblick zu den Diokletiansthermen:



Wir blieben bis 19 Uhr und gingen dann die Via Nazionale hinab auf der Suche nach einem Supermarkt. Mit vollen Taschen warteten wir auf den Bus, der ewig nicht kam, uns aber schließlich doch langsam aber sicher nach Hause brachte.
Dort gab es leckere Antipasti, die Gnocchi werden für den nächsten Tag aufgespart.

Unser Abendspaziergang führte uns über die Piazza Navona zum Pantheon und als Abschluss gönnten wir uns ein Gelato bei La Palma.
 

Asterixinchen

ehemalige Moderatorin
Stammrömer
Moin - Moin Angela!


VIELEN DANK

:thumbup: :nod: :thumbup: :nod: :thumbup:

für die Fortsetzung mit wiederum sehr schönen Bildern

:!: :!: :!:

Einen sehr netten Spaziergang habt Ihr an diesem Tag gemacht und jaa, den Palazzo Massimo a.T. kann ich auch nur jedem Besucher empfehlen ...


Gruß - Asterixinchen :)
 

dentaria

Caesar
Stammrömer
Rom-Reise
06.07.2929-10.07.2020
Guten Morgen Angela,

Vielen Dank für die

wunderschönen Bilder

Am liebsten würde ich Euren Weg am Wochenende gleich nachgehen,
aber meine Planungen führen mich diesmal in andere Gegenden :nod:.

Und mehr als 24 Stunden hat ein Tag leider auch nicht in Rom :~

Liebe Grüße
Ute
 

Pasquetta

Triumphator
Stammrömer
Hallo Angela,
für diese anregende Passeggiata durch Ecken von Rom, die ich schon länger nicht mehr besucht habe und darum - auch dank Deiner wunderschönen Fotos :thumbup: davon - auf meiner Wunschliste eingetragen werden, sage ich Dir ganz herzlich: danke :nod: :!:
Beneidenswert, wer ganz bald schon wieder nach Rom fahren kann ;)
Liebe Grüße - und schönen Austausch von Rom-, goldigem Enkelkind- und sonstigen Gesprächs-Themen mit Deinem lieben Besuch :) wünscht
Pasquetta
 

Angela

Augustus
Teammitglied
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Stammrömer
Rom-Reise
15.03.2020-22.03.2020
Hallo Asterixinchen, dentaria und Pasquetta,

vielen Dank für Eure Rückmeldungen! Ich freue mich, wenn ich Euch Lust auf römische Spaziergänge machen konnte! ;)
Die nächsten Etappen werden wohl noch etwas dauern! :~

Liebe Grüße

Angela
 

Paganus

Aedilis
Stammrömer
Es ist wirklich wunderbar, mit dir durch Rom zu wandern, mit deinen Augen "unsere" Stadt "mitzusehen" - und, was am schönsten ist, zu wissen, was alles noch auf mich (auf uns) in Rom wartet !!!

mit immer größerer Vorfreude auf eine nächste Reise, die aber, fürchte ich, noch lange auf sich warten lässt

Paganus
 

Angela

Augustus
Teammitglied
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Stammrömer
Rom-Reise
15.03.2020-22.03.2020
Vielen Dank, Paganus! :nod:
Auch Deine nächste Romreise kommt bestimmt und so lange hast Du ja das Forum! ;)

Ich hoffe, noch dieses Wochenende einen weiteren Tagesbericht fertig stellen zu können.

Liebe Grüße

Angela
 

Angela

Augustus
Teammitglied
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Stammrömer
Rom-Reise
15.03.2020-22.03.2020
Mittwoch, 21. Oktober 09

Die erste Passeggiata an diesem Tag führte uns zum Pantheon, es ist wunderbar leer, ruhig, man kann empfinden - was mir sonst noch nie gelang - , dass man sich in einer Kirche befindet.








Als wir nach halb 10 wieder nach draußen gingen, kamen die ersten Touristen, wir gingen die paar Schritte zu Tazza d´Oro und tranken den ersten Cappuccino des Tages.


Anschließend besuchten wir zuerst Beli ...
... und anschließend die schöne gotische Kirche Santa Maria sopra Minerva mit meiner Lieblingskapelle in Rom. Fresken von Filippino Lippi in der Carafa-Kapelle:



Eine sehr interessante Seite fand ich auf den Spuren der Malereien in Santa Maria sopra Minerva:

Piazza della Minerva

An der Kirche entlang ging es weiter zu einem besonderen, uns noch unbekannten, Ort:


Biblioteca Casanatense

Diese öffentliche Bibliothek kann man zu den normalen Öffnungszeiten besuchen, wir meldeten uns am Empfang und wurden wenige Minuten später von einer sehr netten Dame in den historischen Bibliothekssaal geführt, wo wir eine (kostenlose!) Privatführung mit interessanten Informationen zur Geschichte der Bibliothek und vielen praktischen Aspekten bekamen.



Über die schöne Piazza Sant´Ignazio


ging es weiter zu Herder, wo wir ein Buch umtauschen wollten, danach kamen wir - fast zufällig ;) -
bei Giolitti vorbei, bevor wir rechtzeitig vor 12 Uhr Santa Maria della Pace besuchten
und uns an den Fresken von Raffael erfreuten.




Unser nächstes Ziel war die Villa Farnesina, die wir auch zum ersten Mal besuchten. Auch dort bewunderten wir wunderschöne Fresken von Raffael, aber auch von Peruzzi, Sodoma und Sebastiano del Piombo. Es gefiel uns sehr gut, leider war wie fast überall fotografieren verboten!





Am Tiber entlang und zurück über die Ponte Sisto kamen wir auf der Suche nach etwas Essbarem in die Gassen hinter dem Campo dei Fiori, fanden bei Roscioli nichts, dafür ein paar Schritte weiter eine gute Pizza Napoletana und machten anschließend eine kleine Ruhepause auf der Piazza Cairoli.



Und dann wollten wir endlich in die Via Nomentana - sowohl Sant´Agnese als auch die Villa Torlonia hatten wir ja beim letzten Mal zugunsten des Palazzo Massimo auf einen späteren Zeitpunkt verschoben!
Also zum Torre Argentina und wieder mit dem 62er durch die Stadt.

Im Park der Villa Torlonia halten wir Siesta ...


... mein BEVA zieht es vor, in der Sonne im Gras liegen zu bleiben, während ich die Casina delle Civette besuche und sehr begeistert bin von den vielen wunderschönen Jugendstil-Glasfenstern.


Auf dem Zugangsweg fand ich folgendes Schild, das mich an ein Buch erinnerte, das mir meine Mutter empfohlen hatte und das auch mich begeisterte:






Das Fenster der "Civette"







Anschließend dann noch der Besuch von Sant´Agnese und Santa Costanza, in beiden Kirchen waren wir die einzigen Besucher ...




... bevor wir uns auf den Heimweg machten.


 

Angela

Augustus
Teammitglied
Moderator
Stammrömer
Rom-Reise
15.03.2020-22.03.2020
Donnerstag, 22. Oktober 09


An diesem, unserem letzten Tag, weinte Rom, wohl ob unseres Abschieds, sehr heftig, was wir schon beim ersten Blick aus dem Fenster sahen:



Außerdem wussten wir dank zuverlässiger Versorgung mit den neuesten Meldungen aus dem Forum (nochmals vielen Dank an die fleißigen Überbringer!), dass an unserem Abreisetag "Sciopero" angesagt war, der den gesamten öffentlichen Verkehr betreffen sollte! Also mussten wir uns um unseren Transport zum Flughafen kümmern.
Zufällig hatten wir an einer Bushaltestelle ein Schild eines Shuttle-Service gesehen, und nachdem wir bei der Hinfahrt mit einem andern Service gute Erfahrungen gemacht hatten, beschlossen wir, das sehr günstige Angebot anzunehmen. Mit klopfendem Herzen versuchte ich mich in der italienischen Sprache und bestellte übers Handy einen Fahrer für den nächsten Morgen!

Unser Weg sollte uns an diesem Morgennoch einmal zu Caravaggio-Gemälden führen, wir wollten noch einmal ausführlicher Sant´Agostino anschauen und dann vor allem Santa Maria del Popolo.

Sant´Agostino ist wegen Reinigungsarbeiten für eine Stunde geschlossen, also im Regen entlang der Via di ripetta, vorbei am Augustus-Mausoleum und der Ara Pacis zur Piazza del Popolo.
Die schöne Kirche Santa Maria del Popolo begeistert uns wieder!



Unser nächstes Ziel ist San Lorenzo fuori le mura, nachdem wir schon zweimal vergeblich dort waren und uns dennoch nicht die genauen Öffnungszeiten eingeprägt hatten! :blush: :~

Wir suchten und fanden die - wegen Bauarbeiten etwas anders gelegene - Haltestelle der Tram 19 und kamen in San Lorenzo an - als sie schon geschlossen war!


Das stellten mit ähnlichem Bedauern wie wir auch drei deutsche Nonnen fest:



Wir machten anschließend, da wir schon einmal da waren und immer schon mal gerne den Friedhof hätten anschauen wollen, einen kleinen Rundgang durch den Campo Verano, allerdings vertrieb uns der (kalte) Regen doch bald wieder.



Mit der Tram fuhren wir zurück bis Policlinico und von dort mit der Metro nach San Paolo fuori le mura. Dort schüttete es wie aus Eimern, wir stellten uns ein paar Minuten wie viele andere auch im Zugangsbereich der Metro unter, ignorierten zunächst die vielen Schirmverkäufer. Nach einem Imbiss in der Bar gegenüber war der Wolkenbruch immer noch nicht vorbei, deshalb kauften wir doch noch einen zweiten Schirm (was sich als sehr sinnvoll herausstellte!)

Dann gingen wir in die Basilika, ein sehr schöner Kirchenraum, allerdings auch entsprechend viele Besucher. Den Kreuzgang besuchten wir diesmal wegen des Regens nicht.



Mit dem sehr überfüllten Bus fuhren wir ein paar Stationen stadteinwärts, um zu unserem letzten Programmpunkt - und vielleicht dem Höhepunkt unserer Reise zu kommen: Dem Museo Centrale Montemartini. Dieses Museum ist eine Außenstelle der Kapitolinischen Museen und wurde 1997 in Betrieb genommen. Anlass war die Auslagerung eines Teils des Bestandes der Kapitolinischen Museen während des Umbaus. Das erste öffentliche Elektritätswerk der Stadt Rom wurde restrukturiert und als Ausstellungshalle zur Verfügung gestellt. Seit 2005 ist nun dort eine ständige Ausstellung und der Kontrast der alten Maschinen zu den noch älteren Skulpturen ist unglaublich reizvoll und bietet immer wieder überraschende Fotomotive. Fotografieren darf man ganz ungehindert, Besucher gibt es außer uns keine und so verbringen wir wunderbare Stunden in dieser besonderen Umgebung.

Hier ein Teil unserer zahlreichen Fotos:










Beim Verlassen des Museums hatte es aufgehört zu regnen
und wir entdeckten auch hier einen Nasone:



Mit dem Bus 271 fuhren wir zurück durch die Stadt zu unserer Wohnung, die nassen Schuhe mussten unbedingt gewechselt werden.
Es war eine besondere Stimmung an der Piazza Venezia, als wir vorbeifuhren:


Anschließend eine Runde durchs Quartier, um noch einige letzte Erledigungen zu tätigen: Mitbringsel für die Kinder und die Nachbarin, die unser Haus versorgt hatte. Noch einmal zu Herder, ein letztes Mal stöbern - und siehe da, das Buch, das ich beim ersten Mal kaufen wollte und das in Rom noch nicht zu haben war, obwohl verschiedene Foristi es in Deutschland schon erworben hatten, war inzwischen da und ich habe es mitgenommen.

Außerdem waren wir noch einmal in aller Ruhe in Sant´Agostino, wo wir auch die anderen schönen Dinge betrachteten:


Ein letzter Espresso bei Tazza d´Oro, ein letztes Eis bei Giolitti ...


... ein leckeres Abschiedsessen im Stammlokal unseres Vermieters und ein letzter Abendspaziergang über den Petersplatz und vorbei an der Engelsburg wieder zurück.




 
Zuletzt bearbeitet:

Anna

Consul
Stammrömer
Liebe Angela,

für Deinen wunderbaren Bericht Deiner Spaziergänge durch Rom sage ich einfach mal auf die Schnelle - weil mir in diesen Tagen die Zeit für's Forum fehlt - ein herzliches

Dankeschön!

Die Villa Farnesina in Trastevere mit Blick auf den Tiber finde ich, nachdem ich kürzlich über sie gelesen habe, wunderschön! Ich würde sie gern auch selbst besuchen, mal sehen. :roll:

Euren Spaziergängen mit Blick auf viele wunderschöne Details, nicht zuletzt diesem



bin ich sehr gerne gefolgt! :nod:

Liebe Grüße,
Anna :)


 

Agare

Senator
Stammrömer
Rom-Reise
02.09.2018-10.09.2018
Hey, das Museum ist ja toll!!! Sollte es nächste Tage regnen, werden wir das bestimmt ausprobieren!
 

Annie

Praetor
Stammrömer
Hallo Angela,

vielen Dank für den tollen Bericht und die schönen Bilder:thumbup::nod::thumbup:. In das "kontrastreiche" Museeum muss ich auch unbedingt.

erst mal liebe Grüße
Annie

Dank dir und anderen fleißigen Reiseberichtschreibern und Schönbilderknipsern steigt die Sehnsucht nach Rom und auch die ToDo-Liste wird immer länger.
 

Simone-Clio

Augustus
Teammitglied
Moderator
Forum-Sponsor
Stammrömer
Liebe Angela,

herzlichen Dank für diesen traumhaften Bericht und insbesondere die beiden letzten Teile! Ich staune immer wieder wieviel Ihr an einem einzigen Tag erlebt.
Die virtuellen Spaziergänge mir euch waren sehr anregend, hat sich doch wieder einmal in schönster Weise gezeigt, wie viele herrliche Ziele Rom noch für mich bereithält. Ich kann gar nicht alles aufzählen sondern nenne nur kurz die Villa Torlonia, das Museo Centrale Montemartini und die sicherlich sehr interessanten Ziele an der Via Nomentana (Sant' Agnese und Santa Costanza). Die Vorfreude all dies eines Tages mit eigenen Augen zu sehen ist noch weiter gewachsen. :nod:

... und anschließend die schöne gotische Kirche Santa Maria sopra Minerva mit meiner Lieblingskapelle in Rom. Fresken von Filippino Lippi in der Carafa-Kapelle:



Eine sehr interessante Seite fand ich auf den Spuren der Malereien in Santa Maria sopra Minerva:
Piazza della Minerva
In nächster Zukunft kann ich Deine Lieblingskapelle von Dir grüssen, alles Andere muss noch warten!

Den Link "Piazza della Minerva" habe ich mir angesehen und festgestellt, dass die Texte von dem gleichen Autor, Peter Imbach, stammen dessen neues Buch "Rom ohne Heiligenschein: Geschichten der Ewigen Stadt" tacitus vor 1 oder 2 Tagen vorgestellt hat. Diejenigen über die Piazza della Minerva finden sich in diesem: Kirchenfürsten, Künstler, Kurtisanen: Rom - Geschichten einer Stadt.

Nochmals "Grazie" für die Gelegenheit mit Euch auf Entdeckungsreise zu gehen und die vielen herrlichen Fotos
sagt
Simone
 
Zuletzt bearbeitet:

Joachim

Optio
Hallo Angela,

vielen Dank für die Fortsetzung der Berichte über Deine schönen Spaziergänge mit den tollen Bildern. Am Donnerstag Abend zwischen Engelsburg und Petersplatz könnten wir uns sogar irgendwo begegnet sein.

Man gewinnt irgendwie den Eindruck, dass Ihr in Rom zwar ein volles Programm hattet, aber doch eine gute Balance zwischen Besichtigungen und eher geruhsamen Programmteilen gefunden habt.

Jetzt bin ich allerdings auch noch gespannt, wie Du aus Rom wieder rausgekommen bist - trotz des Streiks.

Viele Grüße
Joachim
 

Angela

Augustus
Teammitglied
Moderator
Stammrömer
Rom-Reise
15.03.2020-22.03.2020
Liebe Anna, Agare, Annie und Simone, lieber "Parallelreisender" Joachim,

vielen Dank für Eure netten Rückmeldungen! Es freut mich sehr, wenn ich Euch Lust machen konnte auf unbekannte Dinge. Das Museo Centrale Montemartini hat wirklich eine ganz eigene Atmosphäre, teilweise ist sogar noch der Geruch der alten Maschinen wahrzunehmen. Und das Tollste war, dass wirklich keine Menschen da waren! Als wir gingen kam eine Schulgruppe, ansonsten sind wir nur immer wieder den Wärtern begegnet!

@Simone:

Wenn Du Santa Costanza nicht kennst, ist das ein absolutes Muss!
Meine Fotos sind nicht so gut, hier sieht man die Kirche besser.

@Joachim:

Ja, es war trotz gut bestücktem Programm doch immer wieder entspannend, man muss sich die Ruhepunkte einfach schaffen!
Und dank der Kontakte zum Forum waren wir ja informiert über den Streik und es hat alles geklappt! Mehr dazu bald! ;)

Liebe Grüße

Angela
 

Asterixinchen

ehemalige Moderatorin
Stammrömer
Moin - Moin Angela!


VIELEN DANK

:thumbup: :nod: :thumbup: :nod: :thumbup:

für die schönen Fortsetzungen des Berichtes und die tollen Bilder

Jaaa, das Museum Centrale Montemartini hat was und ist wirklich m.E. toll ...


Gruß - Asterixinchen :)
 

Angela

Augustus
Teammitglied
Moderator
Stammrömer
Rom-Reise
15.03.2020-22.03.2020
Freitag, 23. Oktober 09

Unser Abreisetag - Sciopero!




Wir waren ja darauf vorbereitet, dass der Heimweg zumindest spannend werden würde. Neben dem gebuchten Shuttle-Service hatten wir sozusagen noch ein zweites Eisen im Feuer.
Unser netter Vermieter, Alessandro, hatte uns auf SMS-Anfrage hin angeboten, ein Taxi für uns zu bestellen. Allerdings sollte das 50 Euro kosten! Auf meinen Hinweis, dass es eine Taxipauschale geben müsste erhielt ich die Antwort, dass bei Sciopero mit andern Preisen zu rechnen sei!
Nun gut, wir hatten unseren Shuttle gebucht und falls das irgendwie nicht klappen sollte, könnten wir ja immer noch versuchen, ein Taxi zu bekommen.

Um 12.30 Uhr sollte unser Flug gehen, auf 10 Uhr hatten wir den Shuttle bestellt, ab 9.45 Uhr waren wir bereit.

Ab 10 Uhr warteten wir vor dem Haus, mussten einige Taxifahrer abwimmeln, die uns ihre Dienste anbieten wollten, als sie uns mit Koffern stehen sahen. Unsere Geduld wurde auf die Probe gestellt, denn es war kein Auto zu sehen, das so aussah, als ob es zu uns wollte. Schließlich rief ich bei dem Anbieter an, um mir die Verabredung noch einmal bestätigen zu lassen und erhielt die Antwort, der Fahrer sei unterwegs, aber wegen des Streiks sei viel Verkehr. Also noch einmal warten und siehe da, nach halb 11 Uhr kam tatsächlich ein schon fast voll besetzter Kleinbus, unsere Koffer wurden verladen und auch für uns fanden sich noch zwei Plätze.

Auf der Fahrt Richtung Autobahn wurde der Verkehr dann immer noch dichter, die Autobahnauffahrt war dann richtig verstopft und unsere Mitreisenden wurden allmählich nervös, weil ihr Flieger schon deutlich vor unserem starten sollte. Der Fahrer versicherte aber, er würde den Flug pünktlich erreichen - und ändern konnte man sowieso nichts.
Nun wussten wir ja von dem Streik und auch, dass er möglicherweise auch das Bodenpersonal betreffen würde. Also waren wir doch ziemlich ruhig und gelassen und verfolgten mit Interesse die Fahrkünste unseres Chauffeurs - seine Fahrbahnwechsel waren, auch wenn es uns zunächst nicht immer so vorkam, immer sehr sinnvoll, er kannte seine Strecke wirklich bestens und wusste, wo man eher rechts oder eher links schneller vorwärts kommt.

Der Rest war dann eher unspektakulär:
Wir erfuhren beim Einchecken, dass unser Flieger erst um 16 Uhr starten würde. Da wir darauf vorbereitet waren, machte es uns nicht so viel aus, während andere neben uns sich schrecklich aufregten ...
Wir suchten uns ein ruhiges Plätzchen (was nicht ganz einfach war, weil der ganze Flughafen natürlich sehr voll war) und fanden es dann auch im Bahnhofsbereich, wo wir gemütlich lasen, später noch den letzten römischen Cappuccino tranken und das versprochene CIRS kauften.

Die Sicherheitskontrollen waren dann noch eine Geduldsprobe, aber schließlich war auch das geschafft und wir kamen zwar später, aber ganz entspannt wieder in Memmingen an, von wo aus der letzte Teil des Heimwegs mit dem Auto auch recht zügig ging.


Es war wieder eine wunderbare Romreise!

Unser Quartier war perfekt, vor allem die tolle Lage,
wir hatten jeden Abend einen schönen Nachhauseweg aus ganz unterschiedlichen Richtungen.

Wir haben sehr viel besichtigt, viel Neues gesehen, einige Lieblingsorte wieder besucht (wie z.B. Bramantes Tempietto oder S.Maria in Cosmedin), andere leider dieses Mal nicht gesehen
(wie z.B. S.Sabina auf dem Aventin).
Und bei allen tollen Besichtigungen hatten wir doch genug Zeit, Rom zu genießen!





 

Asterixinchen

ehemalige Moderatorin
Stammrömer
Moin - Moin Angela!


VIELEN DANK

:thumbup: :nod: :thumbup: :nod: :thumbup:

für Deinen Bericht des letzten Tages und für Deine schönen Schlußworte


Gruß - Asterixinchen :)
 

dentaria

Caesar
Stammrömer
Rom-Reise
06.07.2929-10.07.2020
Guten Morgen Angela,

VIELEN DANK

für den schönen Bericht, der die Freude auf meinen nächsten Romaufenthalt noch verstärkt

:nod: :nod: :nod:


... andere leider dieses Mal nicht gesehen
(wie z.B. S.Sabina auf dem Aventin).

Das muß doch stets sein, um sofort wieder einen Romurlaub zu planen

:~ ;) :~ ;) :~
 

Angela

Augustus
Teammitglied
Moderator
Stammrömer
Rom-Reise
15.03.2020-22.03.2020
Guten Morgen Angela,

VIELEN DANK

für den schönen Bericht, der die Freude auf meinen nächsten Romaufenthalt noch verstärkt

:nod: :nod: :nod:


... andere leider dieses Mal nicht gesehen
(wie z.B. S.Sabina auf dem Aventin).

Das muß doch stets sein, um sofort wieder einen Romurlaub zu planen

:~ ;) :~ ;) :~
Ich weiß! ;)
Sonst war ich auch immer auf dem Aventin, aber diesmal hat es einfach nicht mehr geklappt - oder Anderes war wichtiger! :~

Und trotzdem redet mein BEVA schon von einem Rombesuch in seinen Herbstferien - nur bei mir ist das ein bisschen schwierig im Moment, so lange im Voraus zu planen!

Danke Euch beiden Frühaufsteherinnen für die Rückmeldung!

Liebe Grüße

Angela
 
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