Liebe Kumpels und Zweibeiner,
leider sind wir gestern nicht mehr dazu gekommen auch hier im Arktonet einen kleinen Bäricht von Simones Besuch der Emaischen zusammenzustellen. Vielleicht habt Ihr ja bereits die
Bilder im QC gesehen.
Hier noch ein paar ganz besondere Tierpfeifen, wie unsere Chefin sie noch nie zuvor auf der Emaischen gesehen hat:
Wenige Schritte von Palais und Parlament (Bild rechts) entfernt sassen Simone und ihre Begleitung gemütlich auf einer Terrasse in der Sonne. Hier hatte unsere Chefin die Idee mal wieder in der Krypta der Kathedrale vorbeizuschauen. Auf dem Weg dorthin entstanden die beiden folgenden Bilder:
In der Krypta dann diese:
Die Fenster von Anton Wendling
Zwei Löwen bewachen die Grabstätten der grossherzoglichen Familie
Wandbrunnen vor der Krypta
Auf dem Rückweg zu ihrer wartenden Begleitung machte Simone zunächst diese beiden Bilder
und ging dann ganz nahe an der Aussenwand des Gebäudes auf dem Bild links vorbei. Es beherbergt das Aussenministerium und war früher ein Refugium der Abtei Sankt Maximin aus Trier in der Stadt.
Nun läuft unsere Chefin schon so lange, mit meist offenen Augen

durch die Gegend und hat auch schon oft dieses Wappen wahrgenommen, aber noch nie genau genug hingesehen 8O um ein bestimmtes Detail zu erkennen:
:thumbup: Ein Bär am Bockfelsen :thumbup:
Hier seine Geschichte, die wir Kumpels heute recherchiert haben während Simone ihrer Arbeit nachging.
Diese tolle
Seite lieferte uns alle Informationen und wir zitieren der Einfachheit halber daraus:
Die Inschrift dieses Wappensteines lautet: "M.G.A.S.M.Ao 1663" und steht für "Maximinus ab Gulich Abbas Sancti Maximini Anno 1663". Heraldisch rechts befindet sich das persönliche Wappen des Abtes, ein aufspringendes Pferd. Die Feldfarbe wäre Blau, die Farbe des Pferdes Silber. Der Schild wird von einer Inful überhöht, schräg dahinter steht der Krummstab des Abtes. Heraldisch links sehen wir einen Doppeladler, von einer Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches überhöht, und dieser Hinweis auf den Status als Reichsabtei ist mit einem Brustschild belegt, der den Bären des Heiligen Maximin zeigt (Abteiwappen), der gemäß der Hagiographie das Lasttier des Heiligen während einer Reise nach Rom getötet hatte, und daraufhin selber das Gepäck aufgebürdet bekam.
Diese Geschichte mit dem Bären des Heiligen
Maximin von Trier gleicht aufs Haar derjenigen des Heiligen Korbinian von Freising, die uns durch das Wappen von Papst Benedikt natürlich längst bekannt ist! :nod:
Wie bei
Korbinian fraß ein Bär nach der Legende auf einer Reise nach
Rom sein Lasttier und musste daraufhin das Gepäck nach Rom und auf der Rückreise tragen, bis Maximin ihn nach der Rückkehr wieder verabschiedete.
Als Simone uns von ihrer Entdeckung erzählte, waren wir sehr begeistert und haben gleich noch ein wenig zum Thema Maximin von Trier und Bär recherchiert. Dabei fanden wir auch diese beiden Fotos eines Kirchenfensters, die uns sehr gut gefallen und die wir euch nicht vorenthalten möchen:
und
In Luxemburg gibt es übrigens zwei Gemeinden, die diesen Bären im Wappen tragen und deren Geschichte mit der Abtei Sankt Maximin verknüpft ist. Es handelt sich um die Gemeinden
Leudelingen und
Lorentzweiler. Vom
Lorentzweiler Bären wusste Simone, aber der
Leudelinger ist ihr neu.
Nach der aufregenden Entdeckung des Bären setzten Simone und ihre Begleitung den Bummel durch die Stadt fort
und entdeckten diesen Stand mit Teddybären made in Luxembourg. Ihre Chefin hat auch eine Website:
Hoffentlich haben gestern ein paar dieser netten Kumpels ein Zuhause gefunden
Gut gefiel ihnen auch das Angebot einer Keramikerin, die diese Blumen und Früchte im Angebot hatte:
Zum Schluss gab es noch ein kleines Mittagessen (Carpaccio "comme en Italie" mit pommes frites und Salat) in diesem Lokal
und Simone könnte sich sehr gut vorstellen, dass es dort auch den Teilnehmern an der Studienfahrrt im Sommer gefallen und schmecken könnte. :idea:
Nun wünschen wir euch eine Gute Nacht, schlaft gut und bis morgen
die Bockfelsenbande