Italien und das Coronavirus

Simone-Clio

Augustus
Teammitglied
Moderator
Stammrömer
... inzwischen untergetaucht, berichtete die römische Tageszeitung „Il Messaggero“ am Mittwoch.
 

gordian

Praetor
Stammrömer
Wie bei uns auch konzentrieren sich die Ausbrüche auch in Italien offensichtlich derzeit auf einzelne "Hotspots" (bei uns etwa Schlachthöfe, Asylunterkünfte, freikirchliche Gemeinden, Erntehelferunterkünfte). Derartige Ausbrüche lassen sich - so groß sie auch im Einzelfall(Tönnies) sein mögen- relativ leicht eingrenzen zumal es sich häufig um Personengruppen handelt, die nur begrenzt Kontakt zur "gewöhnlichen" Bevölkerung haben. Wenn die Leutchen natürlich untertauchen, wird's schwierig. So etwas muss vermieden werden. Derzeit ist die Lage sowohl bei uns als auch in Italien im Wesentlichen unter Kontrolle. 30 Tote am Tag hört sich natürlich so für sich genommen nach viel an. Aber wie schon früher erwähnt sterben in Deutschland ganz normal jede Stunde im Durchschnitt 100 Menschen. In Italien werdens vielleicht 80 sein. Stündlich. Also keine Panik derzeit. Manchmal handelt es sich bei solchen Zahlen auch ganz einfach um nachgemeldete Fälle weil etliche Behörden an Sonn - und Feiertagen nichts melden oder weil der Sachbearbeiter krank oder in Urlaub ist oder, oder ...Glaubt mir, ich kenn das. Problematisch würde es bei starken Erhöhungen über zumindest eine Woche hinweg.
 

gordian

Praetor
Stammrömer
Wenn Du nicht gerade in die Lombardei fährst ist es in Italien ähnlich gefährlich oder ungefährlich wie in Deutschland. Insbesondere in Süditalien sind die Zahlen etwa so niedrig wie in Norddeutschland. Aber natürlich kannst Du Dich mit etwas Pech überall anstecken auf der Welt. Meide halt Party-Locations und nächtige nicht gerade in Massenquartieren. Aber das gilt überall
Ich persönlich fahre in der zweiten Septemberhälfte in die Südtoskana (sehr niedrige Coronazahlen) und hoffe das Beste. Über das Partyalter sind wir allerdings hinaus und Massentourismus ist dort Fehlanzeige.
 

dentaria

Caesar
Stammrömer

Italien wird den nationalen Ausnahmezustand wahrscheinlich über das Monatsende hinaus verlängern. Dadurch könne die Regierung weiter mit den notwendigen Maßnahmen zur Virus-Eindämmung reagieren, sagt Ministerpräsident Giuseppe Conte. Italien hatte Ende Januar einen sechsmonatigen Notstand ausgerufen. Das ermöglicht der Regierung unter anderem, Beschränkungen ohne viel Bürokratie zu verhängen oder zu verschärfen.
 

dentaria

Caesar
Stammrömer

Italien will in einem Forschungsprojekt mit gezielten Abwasseruntersuchungen frühzeitig neue Infektionscluster in der Coronavirus-Pandemie erkennen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, soll das vom nationalen Gesundheitsinstitut (ISS) koordinierte Projekt zunächst insbesondere das Abwasser von Ferienresorts untersuchen.
Im Oktober sollen die Untersuchungen dann auf ganz Italien ausgeweitet werden, Behörden, Universitäten und 50 Versorgungsunternehmen sollen sich laut Reuters daran beteiligen. Mit den Abwassertests lasse sich erkennen, wo das Virus im Land zirkuliere, sagte Luca Lucentini, zuständiger Direktor am ISS.
 

dentaria

Caesar
Stammrömer
Ich finde es vor allem seltsam, dass bei der App Handys angezeigt werden, wenn ich ganz alleine in meiner 4-Zimmer-Wohnung bin. Wie soll ich mich da bitte anstecken?
 

gordian

Praetor
Stammrömer
Ehrlich gesagt, so ganz überzeugt bin ich von dem ganzen Konzept der Apps nicht. Aber vielleicht verstehe ich davon auch zu wenig. Diese ganze Anzeigerei ist mir suspekt. Und obs was bringt ? Die neuesten Ausbrüche in Südkorea, dem Mutterland aller Apps, stimmen mich da etwas skeptisch.
 

dentaria

Caesar
Stammrömer

... oder wir verlieren alle", sagte Conte am Mittwoch im Abgeordnetenhaus in Rom. Dafür bekam er viel Applaus. Conte hielt in der grösseren der zwei Parlamentskammern eine europapolitische Rede. Die Entscheidung der EU-Staaten über den Wiederaufbaufonds sollte "im Juli" fallen, forderte er. Kompromisse "nach unten" seien keine Option.
 

Simone-Clio

Augustus
Teammitglied
Moderator
Stammrömer

Die Flugbuchungen nach Italien für den Zeitraum Mitte Juni bis Ende Juli sind im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 90 Prozent eingebrochen. Da half es wenig, dass Außenminister Di Maio in deutschen Medien eindringlich für Ferien in Italien warb. Die sieben Millionen Touristen aus Deutschland, die während eines normalen Sommers anreisen, sie bleiben weitgehend fern.
 

tacitus

Magnus
Stammrömer
Sieh mal einer an, mal wieder ein Don Alphonso. Lange nicht mehr gelesen. Früher trieb er sich auf FAZ online herum, jetzt also auf Welt online. Danke fürs Verlinken!
 

Claude

Triumphator
Stammrömer
Ja - auf FAZ wollte man den Don Alphonso anscheinend nicht mehr. Seine Beiträge bei der Welt sind in der Regel leider hinter der Bezahlschranke.
 
Zuletzt bearbeitet:

gordian

Praetor
Stammrömer
Schon lange in unserer Hysterikerpresse keinen so treffenden Artikel mehr gelesen. Ich hoffe um so mehr auf unseren Toskanaurlaub ab Mitte September. Vielleicht fahren wir sogar nach Florenz ?
 
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