Unser Parallelbäricht:
Advents-BT 2011
Tag 3: Sonntag
An diesem Tag gelang uns endlich, was wir zuvor bäreits zweimal vergeblich versucht hatten
(d.h.: gemeinsam mit den Bockfelsenern - hingegen Gauki und unser großer Zweibeiner waren früher schon oft genug dort): in Bruchhausen den bekannten
Totentanz aus dem 17. Jh. anzuschauen ... denn nach den jüngsten Renovierungsarbeiten dort war auf einmal nicht mehr, wie früher gewohnt, die Kirche tagsüber geöffnet. Diesmal aber gingen wir auf Nummer Sicher: indem wir die Sonntagsmesse dort besuchten.
(...) Da auf gut ausgewählte Fachlektüre sich nicht nur unser lieber Bärenbruder Anton sowie Borromäus verstehen, hatten wir uns entsprechend präpariert und vertieften uns anhand des einschlägigen Hefts der "
Rheinischen Kunststätten" ausführlich in die wirklich hübsche und sehenswerte Innenausstattung von
St. Johann Baptist.
Zu besagter Innenausstattung haben wir wiederum viele Bilder.
Sehr gut gefielen uns die Krippenfiguren in der vorweihnachtlich geschmückten Kirche:
Maria und Joseph mit dem Esel unterwegs nach Bethlehem und nette Schafe für Gennaro, der sich sicher über diese Bilder freuen würde.
Das Fresko rechts stellt eine Marienkrönung dar
Und übrigens ist die Kirche, wie die Kathedrale in Luxemburg, auch ein Marienwallfahrtsort: Darüber kamen vor allem die Bockfelsener mit dem Ortsgeistlichen kurz in's Gespräch.
Consolatrix afflictorum
Unser weiteres Tagesprogramm ergab sich z.T. eher spontan: Zunächst brachte uns der rote Picasso-Schlitten durch den winterlich verschneiten Westerwald
(na ja: nur dessen Ausläufer
- sonst wäre die Fahrt wohl weniger harmlos verlaufen) nach Oberpleis zur ehemaligen Propstei-Kirche (jetzt Pfarrkirche)
St. Pankratius (...)
Unsere Bilder von Kirche, Krypta und Umgebung in der Reihenfolge ihrer Aufnahme:
Links und rechts Emaille-Arbeiten des Künstlers
Egino Weinert. In der Mitte das bedeutendste Kunstwerk in St. Pankratius:
Das Relief zeigt in der Mitte die
thronende Maria mit dem Jesuskind auf ihrem Schoß. Vom Betrachter links nähern sich die drei Könige, rechts entsprechen ihnen drei
Erzengel. Als Entstehungszeit ist wahrscheinlich an das letzte Drittel des 12. Jahrhunderts zu denken, sicherlich erst nach der
Übertragung der Dreikönigsreliquien nach
Köln 1164, vielleicht sogar erst an die Zeit nach der Entstehung des Kölner
Dreikönigsschreins (1181).
Quelle
Felicitas-Schrein von Elmar Hillebrand
in der Krypta
Im Kreuzgang:
Bubo und Drago, die Schneeeulen

Auf den ersten Blick hätte man denken können, die beiden Gesellen aus Stein seien Verwandte von Bubo und Drago

Gauki kennt dort ganz in der Nähe ein sehr nettes China-Restaurant (weil Doudous Chefin sie dorthin schon mal eingeladen hatte :thumbup

, das uns an diesem Wintertag sehr willkommen war: um uns aufzuwärmen, und natürlich auch zur Bekämpfung unseres mittäglichen Bärenhungers.
Als allererstes ein heißer Jasmin-Tee! :thumbup:
Bernie und interessiert sich, wie ich selbst auch, sehr für die scharfe Würze :thumbup::thumbup: ...
... und übt dann einmal mehr seinen (von Krabat abgeschauten

) Glas-Trick. :thumbup:

:thumbup:
Fatzi und Bernie freuen sich sehr über diese netten Bilder. Unsere Ausbeute ist leider etwas farblos aber dieses Pfoto liebt Fatzi, der mal wieder nach Strich und Faden von Gauki verwöhnt wurde, sehr:

Nach dieser angenehmen Mittagspause kehrten wir noch einmal zu St. Pankratius zurück:
Ehemalige Propstei-Gebäude
Bernie entdeckt sein Interesse für Heraldik

Kirchenportal mit Arche Noah-Fenster
Am Turm fielen uns diese Gestalten auf und erinnerten uns an Pasquettas Drachen für Elias aus Speyer. :nod:
Am Nachmittag schließlich besuchten wir die Herrlichkeit
Erpel (ja, deren historische Bezeichnung lautet wirklich so ... und wir ernteten für dieses Wissen auch einige Anerkennung, als wir später in der Kirche mit Eingeborenen in's Gespräch kamen, welche sich dort dem Krippenbau widmeten)
Wie bäreits gebrummt: Kanonen zu Bärenspielzeug
:thumbup: :thumbup: :thumbup:
St. Severin
Während diese Heiligen Drei Könige
darauf warteten hier einziehen zu dürfen,
passierten die Gebeine der Heiligen Drei Könige 1124 auf ihrer Reise von Mailand nach Köln einst diese kleine Pforte
um in die Kirche zu gelangen, wo sie eine Etappe vor der Weiterreise einlegten. Siehe
hier.
Nach einer Legende nahm die Vorgängerkirche von St. Severinus in Erpel die Gebeine der Heiligen Drei Könige auf, als der Erzbischof Rainald von Dassel sie von Mailand nach Köln bringen ließ. Daran erinnern die drei Kronen im oberen Feld des Ortswappens, welche auch im Kölner Stadtwappen zu sehen sind.
Zu den Erpeler Sehenswürdigkeiten gehört neben St. Severin auch das Rathaus.
Unsere Aufnahmen des Gebäudes mit dem schönen Dachreiter:
Abschließend wollten die Bockfelsener noch einen Blick auf den Rhein werfen ...
Hier möchte Bernie in der guten Jahreszeit mal die Fähre nehmen. damit es nicht nur heisst "Fatzi fährt Fähre"

Dieses Haus ziert im Frühling der schönste Blauregen, den man sich vorstellen kann!
... und zum guten Ende spendierte Simone uns eine heiße Schokolade in einer gemütlichen Konditorei. :thumbup::thumbup::thumbup:
Tagesausklang am "Spieltisch" und mit stimmungsvoller Beleuchtung. Velasquez, dieser neue Ausdruck wird uns garantiert noch häufig zum Lachen bringen! :lol: :thumbup: 8)
Fast alle Bilder ausnahmsweise im Grossformat weil es uns Kumpels so viel Spass machte:
Und auch diese haben wir noch auf Lager:
Die Siegermannschaft bei "Schatz der Inka"

roud:

roud:
Advents-BT 2011
Letzte Pfotos: Montag
Unsere lieben Gäste am Bockfelsen, Harry und Sally, hatten ihrer Chefin versprochen: "Weihnachten sind wir wieder zu Hause". Früh am Morgen schrieben sie gemeinsam mit Fatzi Weihnachtsgrüsse von uns Bockfelsenern an ihre Zweibeiner.
Pascal und leckere Bärentätzle waren ihre Mitbringsel. Vor allem Fatzi sieht man deutlich an, dass der Abschied nicht leicht fiel. :cry:
Wir hoffen sehr Harry und Sally noch oft als Gäste bei uns begrüssen zu dürfen, sie werden hier von allen Kumpels vermisst. :nod:
Zum Schluss schrieb Fatzi in unser aller Namen auch eine Karte für seine Freundin Gauki und alle Honnefer Kumpels. So endete unser Advents-BT 2011.