Kleines Sommerrätsel

Nihil

Consul
Stammrömer
Angekommen mit externer Hilfe..:rolleyes:..Oft gesehen und nie wirklich wahrgenommen. Man sollte den Blick von den himmlischen Köstlichkeiten einer nahegelegenen Gelateria durchaus mal zu himmlischen Fahrten erheben.
 

Nihil

Consul
Stammrömer
Aha, wobei in Rom ja so manches unter die Treppen gekehrt wird( statt Teppich). Gibt es nicht in einer Kirche eine Treppe, unter der ein Heiliger sein Leben verbrachte?
Aber die hat nichts mit der gesuchten zu tun.
 

Pasquetta

Magnus
Stammrömer
Aha, wobei in Rom ja so manches unter die Treppen gekehrt wird( statt Teppich). Gibt es nicht in einer Kirche eine Treppe, unter der ein Heiliger sein Leben verbrachte?
Aber die hat nichts mit der gesuchten zu tun.
:D Nein, wirklich nicht - das war San Alessio der jahrelang unerkannt unter der Treppe seines Elternhauses ausharrte (Bilder davon gibt es, soviel ich weiß, in San Clemente Unterkirche).
 

Pasquetta

Magnus
Stammrömer
Aber nun zurück zum heutigen Sommerrätsel.

Wie versprochen
Auflösung gibt es erst nach der Kräuterweihe ;) .

Ferragosto neigt sich dem Ende zu - und ich hätte euch gerne noch zur cena eingeladen, in diese Trattoria


gleich um die Ecke zur gesuchten und von euch ja bereits gefundenen "Mariä Himmelfahrt".


Es war schön, dass ihr wieder mit unterwegs durch Rom gewesen seid :) .
 

Simone-Clio

Augustus
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Stammrömer
Oh ja, und gleich noch eine Darstellung zum heutigen Fest anschauen ...
Genickstarre bleibt dabei hoffentlich aus! :D
Nein, bei diesem Werk könnte man ziemlich nahe rangehen. ;)
Ich zeige dir meine Darstellung nach der Auflösung!

Ich wollte mir die Himmelfahrt Marias des Malers Domenichino an der Decke der nahen Basilika von S. Maria in Trastevere anschauen.

 

Pasquetta

Magnus
Stammrömer
Ich zeige dir meine Darstellung nach der Auflösung!
Dto.
Auch ich wollte noch nach Santa Maria in Trastevere, aber um dieses Mosaik anzuschauen: Marias Tod und Aufnahme durch ihren Sohn Jesus.


Das ist zwar nicht die typische Mariä Himmelfahrt, aber ich finde auch diese Deutung sehr schön.

Wen es interessiert: da gibt es auch die Paralle zum "Kräuterbuschen". ;) Die Apostel fanden das Grab Marias leer bzw. es war mit Rosen und duftenden Kräutern gefüllt. Daraus entstand der Brauch, zum Fest Mariä Himmelfahrt die sogenannten Würzbüschel zu binden und segnen zu lassen.
 

Simone-Clio

Augustus
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Stammrömer
Auch ich wollte noch nach Santa Maria in Trastevere, aber um dieses Mosaik anzuschauen: Marias Tod und Aufnahme durch ihren Sohn Jesus.
Die Mosaiken Cavallinis sind natürlich immer wundervoll. Das Bild, wie Jesus die Seele seiner Mutter in Gestalt eines Kindes in den Himmel trägt, gefällt mir auch gut.

Zum Binden der "Würzbüschel" benutzt man in unserer Gegend vor allem: Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Zwiebel, Möhre, Wermutkraut, Dill, Johanniskraut, Liebfrauenbettstroh, Tausendgüldenkraut, Kamille, Kornblume und Pfefferminz ... Dieses Jahr war es wegen der herrschenden Trockenheit nicht einfach die passenden Kräuter in ausreichender Menge zu finden.
 

Pasquetta

Magnus
Stammrömer
Dieses Jahr war es wegen der herrschenden Trockenheit nicht einfach die passenden Kräuter in ausreichender Menge zu finden.
Ja, das war auch bei uns so. Zum Glück gab es bei einer empfohlenen Anzahl von 7 bis 77 verschiedenen Kräutern doch genügend Auswahl ;) und der Garten hat zum obligatorischen Röschen auch noch einiges hergegeben (Rosmarin, Salbei, Minze und Lavendel) .
 

Nihil

Consul
Stammrömer
Unterschiedliche Länder, unterschiedliches Brauchtum. Hier in Spanien ist Mariae Himmelfahrt zwar nationaler Feiertag, aber Kräutersträusschen werden zu San Juan, also Johannis, gepflückt. Auch hier die magische Zahl von 7 verschiedenen Kräutern. Hier noch ein musikalischer Zugang, allerdings ohne Glocken

 

Pasquetta

Magnus
Stammrömer
Noch immer Sommerzeit – wenn möglich auch Reisezeit und wenn nicht in südliche Gefilde, dann doch hierzulande um „Römisches“ zu erahnen.

Auch wer schon vor ungefähr zweihundert Jahren in Rom war, ist vermutlich auch damals dieser Stadt verfallen. Inspiriert von der Renaissancearchitektur Roms und den Wandmalereien der Villa Farnesina hat man versucht, etwas „römisches Flair“ in den Norden zu bringen.


Das relativ kleine Städtchen, in dem dies zu bewundern ist, liegt wunderschön an einem Fluß und „seinerzeit“ führte auch der Limes hier entlang und es gab zwei Militärlager. Die „alten Römer“ wußten schon, wo man gut und gesund leben konnte. Daran hat sich bis heute nichts geändert – höchstens, dass die Preise andere sind, in diesem Städtchen, das einige Superlative aufzubieten hat. Das geht von „einer der ältesten...“ über „die kleinste ...“ bis zu „eine der steilsten ...“. Wenn ich jetzt noch zwei weitere Superlative und ein politisches Ereignis preisgäbe, dann würde das Rätsel zu leicht werden. ;)

Vielleicht hat ja jemand Lust, sich am Wochenende auf die Suche zu machen. :)
 
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