Hier wird in Etappen der Parallelbäricht zu demjenigen von Velasquez entstehen. Die nötigen Zitate holen wir uns nach und nach hierher.
Hier nun endlich

erfahrt ihr, wie und wo die Ausflugs-Delegation den großen Bären-Tag verbracht hat.
Großer Bären-Tag
2. August 2011
Ausflug nach Aachen
Ein paar Bilder vom Elisenbrunnen und dem modernen Brunnen gibt es auch aus Simones Pfotoknips, dessen Leistungen sie an diesem Tag allerdings so gar nicht zufriedenstellen wollten.
Nach diesen beiden Pfototerminen

zog es alle unwiderstehlich Richtung Aachener Dom.
Bevor wir ihn betraten, entdeckten wir noch diese hübschen Details an einer Hausfassade
und die Bären vergnügten sich, wie von Velasquez bäreits

beschrieben, an diesem kleinen Brunnen, der Heimat sehr netter Aachener Ehrenbären, die sich über Besuch freuten und begeistert ihr Liedchen pfiffen

:
Photos aus dem Dom-Inneren gibt es keine (...) von unserem Pfotoknips; lediglich Simone hatte eine Photographier-Erlaubnis erworben.
An dieser Stelle müssen wir leider unterbrechen. Fortsetzung folgt. Nur wann, das können wir wegen vielfältiger Verpflichtungen noch nicht sagen. Stay tuned! :]
Weiter ging's zum Eingang vom Domhof her, worüber sich das Westwerk erhebt.
Photos aus dem Dom-Inneren gibt es keine - bis auf das obige Fenster - von unserem Pfotoknips; lediglich Simone hatte eine Photographier-Erlaubnis erworben.
Vom Bronzeportal und aus der Vorhalle des Aachener Domes können wir diese Bilder beisteuern:
Links und Mitte:
Wolfsköpfe (eigentlich Löwenköpfe) am Eingangsportal
Rechts: Antiker Pinienzapfen aus Bronze
Wir hörten sehr gespannt zu, als Simone uns die dazu passenden Sagen erzählte. Hier könnt auch ihr sie nachlesen:
Zum Erzählen fehlt uns leider die Zeit.
Jedoch zum Ausgleich dafür ist derzeit für sämtliche Dombesucher die
gotische Chorhalle geöffnet, die normalerweise nur mit bezahlter Führung betreten werden darf. - Unter dem Link könnt ihr euch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten dort anschauen: Ambo (sog. Heinrichs-Kanzel), Marien- und Karlsschrein. Aber unsere Chefinnen hatten natürlich auch Freude daran, die Aachener Fenster von Anton Wendling und den Freskenzyklus (Marienleben) aus der Nähe zu betrachten.
Hier unsere Bilder aus dem Chorbereich:
Obwohl die Qualität dieser Bilder nicht gut ist, erlaube ich mir sie hier zu zeigen, da es mir liebe Erinnerungen sind.
So viel Kunstgenuss macht hungrig, und darum begaben sich die vier- und zweibeinigen Exkursions-Teilnehmer alsbaldigst zurück zur Südfassade, wo sich ein sehr einladendes Restaurant befindet.
Unsere einzigen Bilder von dort (links und rechts aussen):
In der Schatzkammer selbst darf man natürlich nicht photographieren; aber vor dem Eintritt schauten sich Rudolf und Douglas natürlich auch den Innenhof des Kreuzgangs an und ließen sich dort ablichten. :] :thumbup:
Hier irrst du, lieber Velasquez. Man darf in der
Domschatzkammer ohne Blitz fotografieren aber da die herrlichen Kunstschätze fast alle hinter Glas stehen und die Räume relativ dunkel sind, hat das in unseren Knopfaugen gar keinen Sinn. Simone hat nur ganz wenige Bilder gemacht:
Der Proserpina-Sarkophag
Vom Kreuzgang haben wir diese Bilder:
Nach dem Verlassen der Schatzkammer war nächstes Ziel das Aachener Rathaus. Allerdings wurde der Bärenbummel dorthin, über den
Katschhof und also vorbei an der Nordfassade des Doms (...) in höchst angenehmer Weise unterbrochen vom einem überaus wichtigen Zwischen-Programmpunkt:
Riesen-Bären-Eisbecher für Douglas und Rudolf am Markt
Außerdem brach Douglas, nachdem er den vor unserer Chefin stehenden Eisbecher leer geschleckt hatte, zusammen mit ihr auf zu einer kurzen Extra-Mission ... aber ob es vom Ergebnis dieser Mission überhaupt ein Bild gibt, wagen wir zu bezweifeln; ggf. kämen wir zu einem viel späteren Zeitpunkt darauf zurück.
Leider können wir wirklich nicht mit einem Bild von eurer Rückkehr nach geglückter Mission

dienen aber dieses später am Bockfelsen aufgenommene, zeugt vom gelungenen Ergebnis

:
Leckere Aaachener Printen
:thumbup: :thumbup:
Während unserer angenehmen Pause hatten wir die Marktfassade des Rathauses schon vor Augen. Nun wollten wir es besichtigen.
Blick von der Treppe auf den Platz:
Details der Fassade:
Gut gefiel uns auch das moderne Bronzeportal geschaffen von
Ewald Mataré (1962-64). Als wir nach Informationen über diesen Künstler suchten, fanden wir auch
diese Seite mit dem Hinweis darauf, dass es von Mataré auch ein Kunstwerk in L. gibt

und zwar an einem Ort, den wir im September/Oktober aus einem ganz anderen Grund sowieso aufsuchen werden. 8) :thumbup:
Unseren Rundgang durch das Aachener Rathaus kann man mit Hilfe
dieser online verfügbaren Broschüre bestens verfolgen.
Ratssaal
Im
Rathaus selbst haben Douglas und Rudolf keine Bilder gemacht (da - selbstverständlich - Blitz-Verbot) ... aber
Gauki hat Rudolf mit der Kamera ertappt hierbei:
Rudolf, Rudolf ...
... denn selbstverständlich ist unser lieber Bärenbruder des Lesens kundig! :nod: :twisted: :~
Simone auch:
und danach hat sie noch folgende Bilder gemacht, die wegen des erwähnten Blitz-Verbotes natürlich nicht wirklich gut gelungen sind:
Weisser Saal
In den Medaillons sehen wir Symbole antiker Herrschaftstugenden - das zum Himmel gerichtetes Schwert zwischen den Säulen des Herkules, das Liktorenbündel, die Zehn Gebote mit der Waage und den Löwen mit dem Zepter
Parkett
Werkmeistergericht
Der Raum wird gerade restauriert. Dieses Wandgemälde konnten wir euch dennoch mitbringen:
Werkmeisterküche
Details des Kamins von 1668
Links Karl der Grosse mit einem Modell des Mariendoms
Rechts ein kleiner Drache für Elias

Roter Saal (Friedenssaal)
Wir Bockfelsener interessierten uns natürlich besonders für die Informationen zu den Karlspreisträgern, die im
Ark'schen Treppenhaus
geboten werden. 1986 hatte das kleine Volk vom Bockfelsen die Ehre zum Karlspreisträger ernannt zu werden. In Empfang genommen wurde die hohe Auszeichnung von Grossherzog Jean.
Hier der
Link zur Rede, die er damals in Aachen hielt.
Die Verleihung des Karlspreises an das Luxemburger Volk würdigt wohl, wie ich schon sagte, die europäischen Verdienste Luxemburgs. In meinen Augen stellt sie zugleich aber auch eine Anerkennung der europäischen Bemühungen und der Sehnsucht nach einem geeinten Europa aller Völker Europas dar. Denn ein geeintes Europa kann nur zustande kommen, wenn es vom Willen der Völker getragen wird.
Vor dem Krönungssaal befinden sich zwei Kolossalgemälde von 1900/01. Wir haben nur Bilder von demjenigen rechts:
Der legendäre Bruder von Kaiser Nero, Granus Serenus, entdeckt die Aachener heissen Quellen
Über dem Eingang des Krönungssaals empfängt uns das Monogramm Karls des Grossen mit dem Vollziehungsstrich:
Folgt uns nun in den
Krönungssaal
mit seinem Kreuzrippengewölbe hinein. Errichtet wurde er 1349 und war mit 45 m Länge der grösste profane Raum im Heiligen Römischen Reich. Im Erker der Ratskapelle werden originalgetreue Kopien der Reischskleinodien aufbewahrt:
Die Figur Kaiser Karls auf dem Brunnen ist übrigens eine Replik;
der echte
Kaiser steht im Ratssaal, und Rudolfs Chef hat darüber seinerzeit in der
ZAGV einen Aufsatz geschrieben: "Karl der Große im Versteck". :]
Einzigartig sind auch die vier Wandgemälde von
Alfred Rethel aus den Jahren 1847 bis 1851. Sie zeigen Szenen aus dem Leben Karls des Grossen. Leider habe ich nur diese Bilder und es fehlt "Der Besuch Ottos III. in der Gruft Karls des Grossen". Interessierte finden
hier weitere Infos und Bilder.
Der Sturz der Irminsul
Die Schlacht von Cordoba
Der Einzug in Pavia
Ein fünftes Gemälde wurde nach einer Skizze Rethels 1861 von Josef Kehren angefertigt.
Die Krönung Ludwigs des Frommen
Schließlich noch einem weiteren überaus merkwürdigen Tier :roll: begegneten unsere Freunde auf dem Rückweg zum Parkhaus, nämlich dem sog.
Bahkauv, welches nachts betrunkenen Heimkehrern auf den Rücken springt und sich von ihnen tragen lässt. :twisted::twisted: :~
(...) Aus Simones Pfotoknips müsste es dazu auch ein Pfoto von Rudolf geben, wie er sich mit Gauki am Bahkauv ablichten lässt ... und unsere Chefin trug von dieser Aktion ein patschnasses Hosenbein davon. Aber was tut sie nicht alles, damit wir Arktoi unser Vergnügen haben! :thumbup: :nod: :thumbup:
Damit können wir dienen:

Noch zuvor entstand dieses Foto des
Aachener Printenmädchens. Und damit
schließt unser Pfotobäricht über den Ausflug nach Aachen am großen Bären-Tag 2011.
Gerne erinnern wir uns an diesen herrlichen Sommertag, sind wir doch 2011 wirklich nicht von der Sonne verwöhnt!