Vatikan/Papst: Kardinal Marx' Brief an den Papst im Wortlaut

Simone-Clio

Augustus
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Gaukler

Caesar
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Mit einiger Wahrscheinlichkeit fühle nicht nur ich mich da hin- und hergerissen ... d.h. was ich letztlich denken sollte.
 

Gaukler

Caesar
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Stammrömer
Nun, vor dieser Problematik stehen wir Foristi halt immer mal wieder - und können nichts dafür.

Werde gleich mal suchen nach unserem jüngsten Erklärungsmuster ... dauert halt einfach nur ein bisschen, sorry. ;)
 

Gaukler

Caesar
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Stammrömer
Hier ist es:
Torniamo! Italien, wir kommen wieder!
In der Pandemie war das Reisen so gut wie unmöglich. Es wuchs die Sehnsucht nach dem Süden – und die Erkenntnis, dass ein Leben ohne Italien möglich ist, aber sinnlos.
Wobei diese hübsche kleine Anleihe bei Loriot längst nicht alles ist, was diesen so positiv gestimmten FAZ-Artikel lesenswert macht.

Möge er nun nur nicht noch nachträglich unter eine Bezahlschranke gestellt werden.
Denn wer sein Zitat von vornherein oberhalb besagter Schranke ansiedelt, der sollte auf der sicheren Seite sein.

Zudem ist natürlich ohnehin die Schranke zum Anlocken von Lesern gedacht. ;)
 

dentaria

Augustus
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Rom-Reise
13.12.2021-18.12.2021
Missbrauchsskandal: Kölner Erzbischof will im Amt bleiben | ZEIT ONLINE

Auch nach dem Rücktrittsgesuch des Münchner Kardinals Reinhard Marx ist der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki offenbar zum Weitermachen entschlossen. "Hier in unserem Erzbistum werde ich als Bischof alles dafür tun, dass die Aufarbeitung weitergeht und ich und wir dem Auftrag Jesu gerecht werden, die Schwachen zu schützen und Missbrauch zu verhindern. Dafür will ich meine ganze Kraft einsetzen", sagte Woelki dem Kölner Domradio.
Als Konsequenz aus dem Missbrauchsskandal der katholischen Kirche hat Marx dem Papst seinen Rücktritt angeboten. Woelki hätte für einen solchen Schritt nach Meinung seiner Kritiker deutlich mehr Gründe. Das Verhältnis zwischen dem konservativen Kardinal und der Mehrheit der Gläubigen in seinem Bistum gilt als zerrüttet, in den vergangenen Monaten kam es zu einer Welle von Kirchenaustritten.
Angebotener Amtsverzicht von Marx: Kardinal Woelki denkt nicht an Rücktritt | tagesschau.de

Nach Einschätzung des Kirchenrechtlers Thomas Schüller ist Woelki in seinem Amt nicht mehr haltbar. "Den Zeitpunkt für einen souveränen Rücktritt ohne größeren Gesichtsverlust hat er bereits verpasst", sagte Schüller der Nachrichtenagentur dpa.

Das Tischtuch zwischen Woelki und den Gläubigen seines Erzbistums sei tief zerschnitten, sagte Schüller. Nicht zuletzt darum habe Papst Franziskus eine Überprüfung von Woelkis Bistum durch zwei Apostolische Visitatoren angeordnet. Diese würden nach ihrem Besuch in Köln einen Bericht erstellen.
 
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dentaria

Augustus
Stammrömer
Rom-Reise
13.12.2021-18.12.2021
@ColleMarina
Bei Vatican News findest du die Erklärung im Wortlaut:

... angeboten. Hier finden Sie die persönliche Erklärung von Kardinal Marx in vollem Wortlaut.
... und den Brief hier:

Microsoft Word - Brief an Papst Franziskus_DEUTSCH_210521.docx (erzbistum-muenchen.de)
 

Nihil

Praetor
Stammrömer
In Rom habe ich von dem ganzen Hin- und-Her nichts mitbekommen. Dafür umso grösser die negative Überraschung und der Schock: wieso tritt Marx zurück, das ist doch der Falsche... Scheinbar bin ich in "guter Gesellschaft", denn diese Entscheidung ist schwer nach zu vollziehen. Andrerseits könnte sie aber dem Papst bei seiner Entscheidung zu Köln / Synodalem Weg helfen.

"Ist Marx der Falsche?

Nicht wenige Katholiken meinen, es sei der Falsche, der bereit ist, aus der Leitung zu gehen. Aber vielleicht muss man den Vorgang vom anderen Ende her betrachten. Das Gesuch von Marx an den Papst hat es in sich, weil es diesen Papst in eine aktive Entscheidung zwingt – besser gesagt: ihm diese Entscheidung ermöglicht. Wenn der Papst der Bitte seines Münchner Kardinals nicht nachkommt, wenn er ihn also nicht entlässt, wenn er ihn jetzt verpflichtet weiterzumachen, positioniert der Papst sich deutlich für den Reformweg der katholischen Kirche in Deutschland. Sollte er Marx‘ Bitte nachgeben, macht er jedoch nicht viel falsch, denn auch der Amtsverzicht eines Bischofs wäre ein starker Schritt; aber der Papst verpasste dann die Chance, den synodalen Weg zu stärken, den Woelki und Co. verachten."

Ein Zitat aus " Prantls Blick"- die politische Wochenschau in der Süddeutschen Zeitung vom 06.06.2021.
Der ganze Artikel ist sehr lesenswert!
 

Nihil

Praetor
Stammrömer
Danke dentaria! Ich hatte den Artikel "privat" geschickt bekommen, deswegen war ich unschlüssig, ob ich den gesamten Artikle einstellen sollte.
 
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