Wie Jan bereits gepostet hat, Tivoli bietet mit der Villa Adriana Antike und mit Villa d`Este und Gregoriana Gartenanlagen. Die Gartenanlagen können zwar auch im Februar ihren Reiz haben, weil sie keine Blumengärten sondern Parkanlagen sind, im Fall Gregoriana besonders naturnah, aber das Highlight das am wenigsten unter winterlichen Temperaturen leidet sind sicher die Ruinen des Herrschaftsitzes von Kaiser Hadrian. Man benötigt zwar Fantasie, weil viele Gebäude stark zerstört sind, aber was einen umhaut, ist die schiere Größe des Komplexes, der Machtfaktor, den man sehr leicht spürt und der zur Schaffung einer solch unvergleichlich gewaltigen Palast"stadt" nötig war, die hohe kulturelle Entwicklungsstufe, die die Gebäudereste noch immer prägnant verdeutlichen (Audio-Guide empfohlen).
Das folgende Bild zeigt nur einen Ausschnitt des Modells der Anlage:!:
Allein die Villa Adriana ist also ein Topziel. Dazu würde ich aber unabhängig von den beiden sehr schönen Gärten auch noch die Stadt selbst rechnen, die ein so ganz anderes Flair als das quirlige Rom hat.
Ostia hat den Vorteil geringerer Fahrzeiten. Es gibt eine gute Direktverbindung per Bahn ab dem Bahnhof Ostiense, nahe der Metrostation Piramide. Der Weg von der Haltestelle zum Gelände ist kurz. Man kann die Strukturen und einige erstaunlich gut erhaltene Reste einer antiken Stadt erforschen. Also allemal lohnend. Was fehlt, ist eine gutes Rahmenprogramm. Der nicht sehr weit entfernte Strand von Ostia ist insbesondere im Februar wohl höchstens ein Sehnsuchtsort, der allenfalls den Wunsch nach baldigem Frühjahr schüren könnte. Wirklich etwas zu sehen gibt es dort nicht. Man führe also wohl bald wieder nach Rom zurück, was natürlich nie eine schlechte Entscheidung ist

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Fazit: ich plädiere für Tivoli mit Villa Adriana als Pflichtprogramm
Gruß gengarde