Kirchen-Krippen-Ausstellungen: 2 sonnige Januartage in Rom

Angela

Augustus
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Rom-Reise
15.03.2020-22.03.2020
Die Fülle der schönen Ausstellungen, die momentan in Rom zu sehen sind, ein günstiger Flug und ein gutes Hotelangebot verführten uns zu einem recht spontanen Kurztrip nach Rom im Januar und kurz entschlossen buchten wir Mitte Dezember dieses "Weihnachtsgeschenk".
Was für uns recht verrückt klang (und sich nach dem Winterurlaub auch mehr als ungewöhnlich anfühlte) erwies sich als ausgesprochener Glücksfall: wir verbrachten 2 einfach wundervolle Tage bei herrlichstem Wetter mit sehr vielfältigen Eindrücken, von denen wir, nun wieder zurück im Alltag, zu zehren hoffen.


7. Januar 2012

Schon der Flug war einigermaßen spektakulär, denn kurz vor dem Anflug aus Rom meldete sich der Flugkapitän zu Wort und machte uns darauf aufmerksam, dass wir (was äußerst selten vorkomme) ausnahmsweise von Süden einfliegen würden und so einen schönen Blick auf Rom hätten.





Wenig später hatte man auch einen zwar kurzen, aber sehr schönen Blick auf Ostia antica:




Nur mit Handgepäck waren wir mit der FR1 und ab Trastevere mit der Tram schnell in unserem Hotel, wo wir uns kurz einrichteten, den Blick in den Kreuzgang von San Francesco a Ripa genossen, bevor wir uns auf die erste Passeggiata machten.



Auf dem Weg in die Innenstadt machten wir einen kleinen Abstecher nach San Francesco a Ripa. Noch immer ist ein Teil der Kirche (vor allem die Seitenschiffe) eingerüstet, auch die Bernini-Skulptur ist leider nur durch eine Glastür aus großer Entfernung zu sehen.
Im Altarraum sahen wir die erste der vielen schönen, einfallsreichen, teils für unsere Augen doch leicht kitschigen, immer aber ganz liebevoll aufgebauten Krippen.



Auf dem Weg zur Tram kurze Stärkung mit Tramezzini und Cappuccino, dann konnte uns nichts mehr halten, in wunderbar warmer Sonne gingen wir von Argentina Richtung Pantheon.



Kleiner Abstecher zu Sant´Eustachio, wo wir die von Simone schon schön fotografierte Krippe im Atrium bewunderten, die vielen kleinen Szenen gefielen uns sehr gut:




Nachdem wir im Pantheon waren, gingen wir weiter zur Piazza Sant´Ignazio, die ich immer wieder gerne besuche. Obwohl es Mittagszeit war, war die Kirche offen und so konnten wir nicht nur eine weitere originelle Krippe, sondern auch wieder einmal die unglaubliche Decke und Kuppel bewundern.




Dann erwartete uns der erste Höhepunkt dieser zwei Tage: die Ausstellung "Rinascimento a Roma nel segno di Michelangelo e Raffaello". Eine sehr gelungene Ausstellung mit schönen Bildern und guter Dokumentation. Wir erstanden den Katalog und weitere schöne Bildbände und machten uns erfüllt auf unseren weiteren Weg.
Eigentlich wollten wir die Via del Corso entlang zur Piazza del popolo, aber es waren so viele Menschen unterwegs, dass das einem Kampf nahe gekommen wäre und so änderten wir kurzerhand unsere Pläne.


Kleiner Abstecher nach San Silvestro mit einer kleinen Krippe mit blauer Beleuchtung (die Fotos sind sind nichts geworden), dann gingen wir Richtung Quirinale, wo wir ein zweites Mal die Lippi-Ausstellung ansehen wollten. In Sant´Andrea delle Fratte war gerade Gottesdienst, aber wir blieben dennoch kurz an der netten Krippe stehen, bei der die Beleuchtung innerhalb kurzer Zeit von Tag auf Nacht wechselte und man viele schöne Sachen entdecken konnte:


Kleiner Abstecher zu San Carlo alle quattro fontane - Sant´Andrea war schon geschlossen.

Wieder waren wir sehr begeistert von der wunderschönen Ausstellung in den Scuderie del Quirinale. Der Titel ist zwar etwas irreführend (Filippino Lippi und Sandro Botticelli), denn es werden sehr wenige Botticellis gezeigt, dafür aber ganz besonders schöne von Lippi und auch ein par wenige vom Vater, Filippo Lippi.
Eine Ausstellung so richtig zum Genießen! :nod:

Als wir dann gerade wieder gehen wollten, gingen plötzlich fast alle Lichter aus, alle Menschen wurden aufgefordert, das Gebäude zu verlassen, auch draußen auf dem Platz keine Beleuchtung! Polizeisirenen waren zu hören, Richtung Corso sah man eine Rauchsäule. Wir wissen nicht, was vorgefallen war, waren froh, einen Bus und dann die Tram zu erwischen und ließen den Abend bei einem sehr guten Essen in Trastevere ausklingen.
Eigentlich wollten wir ins "Roma sparita", hatten aber nicht reserviert und mussten leider erfahren, dass es trotz unscheinbarem Äußeren sehr beliebt zu sein scheint: wir bekamen keinen Plätze mehr.

Also erinnerten wir uns, nachmittags direkt bei San Francesco eine kleine Trattoria gesehen zu haben und gingen dorthin. Wir haben es nicht bereut!

Trattoria da Paolo

Es ist eines dieser kleinen, familiär geführten, urigen Lokale, wo man gut, ungekünstelt und preiswert isst. Für 2 Antipasti, 2 Primi, 2 Dolci, 2 Café, Wasser und eine Flasche weißen Hauswein haben wir gerade mal 45 Euro bezahlt und hatten nebenbei das Vergnügen, die Chefin in Aktion beobachten zu können. Am Tisch nebenan wurde die Rechnung einfach auf einen Zettel "geschmiert" und sofort nach dem Abkassieren zerknüllt ...

Wenige Schritte führten uns zum Hotel zurück, wo wir eine gute Nacht verbrachten.


Santa Cecilia am Abend

 
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Padre

Censor
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05.10.2020-12.10.2020
Liebe Angela,
herzlichen Dank für den Beginn Deines Berichtes! Als ich im Sommer die Januar - Reise mit meiner Mutter plante, da habe ich gedacht, dass die römischen Krippen bisher kein Interesse in diesem Forum gefunden haben. Und dachte, ich könnte etwas Neues berichten. Dem ist nicht so ...

Ihr habt das echt toll gemacht!
 

dentaria

Caesar
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06.07.2929-10.07.2020

Was für uns recht verrückt klang (und sich nach dem Winterurlaub auch mehr als ungewöhnlich anfühlte) erwies sich als ausgesprochener Glücksfall
Tja, willkommen im Club! ;)

Auch ich habe von Kurzaufenthalten stets sehr lange gezehrt! :nod:

Vielen Dank für den Beginn des schönen Berichts! :thumbup:​
 

Ludovico ROB

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Es freut mich sehr, dass Ihr so tolle Tage in Rom hattet. Deine Zeilen geben das wieder und erlauben uns an dem Vergrnügen teil zu haben.
 

Angela

Augustus
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Rom-Reise
15.03.2020-22.03.2020
... da habe ich gedacht, dass die römischen Krippen bisher kein Interesse in diesem Forum gefunden haben. Und dachte, ich könnte etwas Neues berichten. Dem ist nicht so ...
Das tut mir leid!
Aber es gab ja inzwischen auch schon Simones Krippen-Thread! :nod:

Padre schrieb:
Ihr habt das echt toll gemacht!
Danke für die complimenti!


Tja, willkommen im Club! ;)

Auch ich habe von Kurzaufenthalten stets sehr lange gezehrt! :nod:

Inzwischen kann ich das auch nachvollziehen!
Die Eindrücke waren trotz der kurzen Zeit recht vielfältig.

Deine Zeilen geben das wieder und erlauben uns an dem Vergnügen teil zu haben.
Dann haben sie ihren Zweck erfüllt und ich hoffe auch, demnächst weiterschreiben zu können.

Liebe Grüße

Angela
 

Annie

Praetor
Stammrömer
Hallo Angela,

ein schönes "Weihnachtsgeschenk" habt ihr euch da aber gemacht - Prima:thumbup::thumbup::thumbup: und den Blick auf Rom von oben - da beneide ich euch:D
 

Simone-Clio

Augustus
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Vielen Dank für den stimmungsvollen ersten Teil Deines Berichts über ein sonniges Wochenende in Rom.

Schon der Flug war einigermaßen spektakulär, denn kurz vor dem Anflug aus Rom meldete sich der Flugkapitän zu Wort und machte uns darauf aufmerksam, dass wir (was äußerst selten vorkomme) ausnahmsweise von Süden einfliegen würden und so einen schönen Blick auf Rom hätten.
Das habe ich bisher auch erst einmal erlebt, im Dezember 2010:

Für mich neu, drehte das Flugzeug eine Runde über Rom,


flog auf das Meer hinaus und setzte dann von Süden her zur Landung in Fiumicino an.
Auf dem Weg in die Innenstadt machten wir einen kleinen Abstecher nach San Francesco a Ripa. Noch immer ist ein Teil der Kirche (vor allem die Seitenschiffe) eingerüstet, auch die Bernini-Skulptur ist leider nur durch eine Glastür aus großer Entfernung zu sehen.​

Im Altarraum sahen wir die erste der vielen schönen, einfallsreichen, teils für unsere Augen doch leicht kitschigen, immer aber ganz liebevoll aufgebauten Krippen.​

Vielen Dank für den Lagebericht und die schönen Bilder aus San Francesco a Ripa. Seit diesen Nachrichten (http://www.roma-antiqua.de/forum/rom_88/san_francesco_a_ripa_wegen-15424/) im Februar 2010 habe ich mich des Öfteren gefragt wie es wohl mit Instandsetzungsarbeiten dort aussieht.​

Kleiner Abstecher zu Sant´Eustachio, wo wir die von Simone schon schön fotografierte Krippe im Atrium bewunderten, die vielen kleinen Szenen gefielen uns sehr gut.​

Über diese Bilder habe ich mich besonders gefreut. Als wir dort waren herrschte leider grosses Gedränge.​

Also erinnerten wir uns, nachmittags direkt bei San Francesco eine kleine Trattoria gesehen zu haben und gingen dorthin. Wir haben es nicht bereut!​

Vielen Dank für den Tipp!​
 
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Angela

Augustus
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Rom-Reise
15.03.2020-22.03.2020
8. Januar 2012


Wir ließen uns das umfangreiche Frühstück mit sehr vielen Dolci munden und machten uns kurz nach 9 Uhr auf den Weg, der uns zuerst noch einmal an ein paar Ziele in Trastevere führen sollte.

Wenige Schritte von unserem Hotel entfernt hatte uns schon am Abend vorher die schöne Renaissancefassade der Kirche Maria dell´Orto beeindruckt. Leider war sie wieder geschlossen, aber wir konnten ein paar schöne Fotos machen:



Die nächste Kirche, die wir besuchen wollten, war nicht nur offen,
sondern überraschte uns mit einer Besonderheit:


San Crisogono


Zuerst einmal gefiel uns die Krippe in leicht kitschiger Farbgestaltung:


Sodann bewunderten wir den wunderschönen Cosmatenboden, das harmonische Kircheninnere und ein schönes Mosaik von Cavallino:


Dann aber ließen wir uns von einem Geistlichen, der sich sichtlich freute, dass jemand für 3 Euro pro Person Interesse zeigte, den Weg zur Unterkirche zeigen. Dort verbrachten wir dann eine ganze Zeit und konnte so manches Interessante entdecken.


Dennoch waren wir dann froh, wieder ins Sonnenlicht zurückzukehren und setzten unseren weiteren Weg dann mit der Tram fort.


Ich wollte auf jeden Fall einen kurzen Abstecher zum Petersplatz machen und die Krippe und den Weihnachtsbaum sehen. Das Wetter war einfach fantastisch und schon der Weg dorthin ein Vergnügen.



Die Krippe in Überlebensgröße wurde von vielen Menschen umlagert, auch die Schlangen an der Sicherheitsschleuse waren nicht gerade kurz. Aber das interessierte uns wenig, denn wir hatten sowieso nicht vor, in die Kirche zu gehen.





Stattdessen nutzte mein BEVA das Wetter für einige spezielle Fotos, die mir sehr gut gefallen:






Danach stand uns der Sinn nach einem Cappuccino, bevor wir mit dem Bus wieder zurück ins Centro fuhren.


An der Chiesa Nuova stiegen wir aus, betraten kurz die Kirche, aber da gerade Gottesdienst war, bleib es bei einem kurzen Blick. Dafür genossen wir ein paar Minuten die wunderbar wärmenden Sonnenstrahlen auf der Piazza und schickten Metastasio einen Gruß.


Unser Weg führte uns weiter zur Via Giulia, wo wir auf der kleinen Piazza wieder den Biomarkt vorfanden, den ich hier schon beschrieben habe. Dort erstanden wir wunderschöne Brettchen aus Olivenholz.


Dann unternahmen wir wieder einmal den Versuch, die Öffnungszeiten von Sant´Eligio degli Orefici herauszufinden. Wir fanden lediglich folgendes Schild:


Vielleicht gelingt das dann mit Voranmeldung doch irgendwann, interessant wäre es sicherlich.


Wir gingen also weiter die Via Giulia entlang, machten einen kleinen Halt bei der Kirche Santa Caterina da Siena, wo es auch eine recht nette Krippe zu sehen gab:



Der nächste Abstecher führte uns nach San Girolamo della Carità, wo ich meinem BEVA die Cappella Spada zeigten wollte. Wir kamen gegen Ende der Messe dorthin und setzten uns ganz ruhig zur kleinen Gemeinde und ließen den schönen Raum auf uns wirken.




Vorbei am Palazzo Farnese, wo inzwischen ein Schild über die Besuchsmöglichkeiten informiert kamen wir zum Campo dei Fiori, wo wir die letzten Sonnenstrahlen nutzten, um einen Cappuccino im selben Café wie wenige Tage vorher Simone zu trinken.



Es folgte ein kleiner Abstecher zum Palazzo della Cancelleria, wo wir die Renaissancefassade und den Innenhof betrachteten ...


... bevor wir unseren Weg fortsetzten Richtung Campidoglio.


Wir bewunderten die auf dem Platz aufgestellte Krippe, bevor wir den Weg über die hintere Treppe zur Basilika Santa Maria in Aracoeli wählten.


Dort war gerade so ein schönes Sonnenplätzchen, dass wir einige Minuten Siesta einlegten, bevor wir die Kirche betraten.


Ausblicke Richtung Forum:


Wie ich eben beim Schreiben rausfand gehört der Campanile zur Kirche Santa Francesca Romana.

Schließlich trennten wir uns von unserem Sonnenplätzchen und betraten die schöne Kirche Santa Maria in Aracoeli. Im Innenraum war durch di intensive Sonneneinstrahlung eine wunderbare Stimmung und wir betrachteten in Ruhe viele schöne Dinge.


Auch hier eine schöne Krippe:


Im rechten Seitenschiff war eine sehr interessante Ausstellung mit Bronzeskulpturen von Fernando Mario Paonessa. Wir waren sehr angetan von seiner Darstellungsweise, kauften uns den Katalog, den der Künstler, der eben die Kirche betrat, auch gleich signierte.

Wieder im Freien gab es noch ein paar schöne Fotomotive, bevor wir unserem eigentlichen Ziel des Tages, der Caravaggio-Ausstellung im Palazzo Venezia, zustrebten.



Vorbei an San Marco kamen wir dann zum Palazzo Venezia, den wir zum ersten Mal betraten. Allein das Treppenhaus und der Blick in und aus dem Innenhof lohnen einen Besuch:


Die Ausstellung, die sich vor allem mit den vielen "Caravaggisten" beschäftigt, d.h. den Malern, die von Caravaggio beeinflusst waren, ist sehr umfangreich und aufwändig präsentiert. Die großen Räume wurden durch hohe Stellwände unterteilt in einzelne kleinere Säle, die sehr gut beleuchtet und teils mit großen Altaraufbauten mit "Marmorsäulen" ausgestattet waren, was die Bilder hervorragend zur Geltung brachte.
Anschließend an die Ausstellung machten wir noch einen kleinen Rundgang durch den Rest des Museums.

Wieder draußen waren wir dann doch etwas müde und beschlossen, den ursprünglichen Plan, auch noch die Musei Capitolini zu besuchen, aufzugeben, und uns lieber etwas im Hotel auszuruhen.

Vorher allerdings fotografierten wir die beleuchtete Krippe an der Piazza Venezia und die Posaunen-Leucht-Engel auf der Cordonata:




Das Abendessen nahmen wir wieder einmal im La Fraschetta ein. Es war ganz ordentlich, meine Tonarelli Cacio e pepe aber nicht annähernd so gut wie im Roma sparita und auch die Atmosphäre fanden wir am Abend vorher in der kleinen Trattoria noch uriger und netter.
Auf ein Dessert verzichteten wir und machten stattdessen noch einen kleinen Abendspaziergang zu Giolitti. ;)

Auf dem Rückweg spazierten wir über die Piazza Navona und betrachteten die sehr nette Krippe und die letzten der bancarelle des Mercatino di Natale. Einige nette Befanas und Krippenausstattungen, ansonsten aber tatsächlich sehr viel Kitsch. ;)




Ein sehr schöner Tag ging zu Ende, für den Montagmorgen blieben uns dann noch zwei Kirchen in Trastevere.

 

Simone-Clio

Augustus
Teammitglied
Moderator
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Stammrömer
Dann unternahmen wir wieder einmal den Versuch, die Öffnungszeiten von Sant´Eligio degli Orefici herauszufinden.
Damit es nächstes Mal vielleicht auch ohne Voranmeldung klappt:​
Aperto dal lunedì al venerdì ore 9.30-13.00
Per visitare la chiesa citofonare al civico numero 7
Quelle: Sant'Eligio degli Orefici / Cattolici / Luoghi di culto di interesse storico-artistico / Cultura e svago - 060608.it
Diese Seite bietet zuverlässige Informationen (u.a zu den Öffnungszeiten des Roseto comunale, zur Azaleenausstellung an der Spanischen Treppe ...).
Eine erfolgreiche Erfahrung mit dem "citofonare" an einer anderen Tür haben die Tre a Roma bereits gemacht. Siehe hier.

Vorbei am Palazzo Farnese, wo inzwischen ein Schild über die Besuchsmöglichkeiten informiert kamen wir zum Campo dei Fiori, wo wir die letzten Sonnenstrahlen nutzten, um einen Cappuccino im selben Café wie wenige Tage vorher Simone zu trinken
Willkommen im Club! ;)
 
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tacitus

Magnus
Stammrömer
Vielen Dank für den schönen Bericht, Angela!

Angela schrieb:
Vorbei am Palazzo Farnese, wo inzwischen ein Schild über die Besuchsmöglichkeiten informiert kamen wir zum Campo dei Fiori, wo wir die letzten Sonnenstrahlen nutzten, um einen Cappuccino im selben Café wie wenige Tage vorher Simone zu trinken.
Willkommen im Club! ;)
(Ende Januar 2009)
 

petrus

Tribunus Militum
Stammrömer
Genau!

Ein interessanter und informativer Bericht, und eine Menge sehr guter Bilder - was will man mehr?
:thumbup: :thumbup: :thumbup:
 

Asterixinchen

ehemalige Moderatorin
Stammrömer
.

VIELEN DANK

:thumbup: :nod: :thumbup: :nod: :thumbup:

für den schön bebilderten Bericht


Da habt Ihr ja in der kurzen Zeit wirklich viel gesehen (an einigen Orten war ich kurz nach Euch ;))




Ich hatte auch E I N M A L das Glück "Rom von oben"


zu sehen und warte bei jedem neuen Romflug auf eine Wiederholung
 

Angela

Augustus
Teammitglied
Moderator
Stammrömer
Rom-Reise
15.03.2020-22.03.2020
Danke, Simone, für den Hinweis!
Eigenartig, dass davon bei der Kirche gar nichts steht, aber das werden wir sicher bei Gelegenheit ausprobieren.

Simone schrieb:


tacitus schrieb:
Ja, an diese beiden Fotos habe ich dort auch gedacht, habe auch eines gemacht, das wurde allerdings nicht wirklich gut, deshalb habe ich es bisher nicht mit einbezogen. ;)

In dieser netten Abfolge soll es aber nicht fehlen:



Vielen Dank auch an petrus und Asterixinchen für die Rückmeldungen - und das tolle Rom-von-oben-Foto! :thumbup:

Liebe Grüße

Angela


 

Angela

Augustus
Teammitglied
Moderator
Stammrömer
Rom-Reise
15.03.2020-22.03.2020
9. Januar 2012

Die beiden Highlights in Trastevere hatten wir uns für den letzten Morgen aufgespart, da für etwas anderes vor der Abfahrt sowieso keine Zeit mehr war. Und so machten wir uns nach dem Frühstück und dem Auschecken im Hotel auf den Weg zu Santa Maria.

Zuvor allerdings nahmen wir noch die Dachterrasse des Hotels in Augenschein und bewunderten den Fast-Rundumblick. An Sommerabenden muss es dort wirklich wundervoll sein!



Dann gingen wir die Via San Francesco a Ripa bis zum Ende und kamen so schnell auf der Piazza Santa Maria in Trastevere an.


Am ersten Abend hatten wir ja schon durch das Gitter die wunderschöne Krippe gesehen, nun noch einmal bei Tageslicht und von allen Seiten:




Schnell noch zu Santa Cecilia (die Rosen im Kreuzgang blühten wider Erwarten immer noch!):



Und dann hieß es wieder Abschied nehmen! Auf dem Weg zurück zum Hotel kamen wir wieder an der Kirche Santa Maria dell´Orto vorbei, und da sie offen war, warfen wir einen kurzen Blick in die nette Kirche mit Barockausstattung, vielen Blumenmotiven (sie ist die Kirche der Gärtner!) und auch einer kleinen Krippe.
Wir holten das Gepäck aus dem Hotel, fuhren wieder mit Tram und Regionalbahn nach Fiumicino und kamen fast planmäßig in München an - wegen Gegenwind dauerte der Rückflug ca. 30 min. länger.


Es war ein sehr schöner Kurzbesuch mit einigen besonderen Schwerpunkten - die Vorfreude auf einen nächsten Besuch wurde allerdings nicht geringer (was wir auch nicht erwartet hatten! ;)).

Liebe Grüße

Angela
 

Pasquetta

Triumphator
Stammrömer
;);) Diagnose: ROMITIS ;);)
Liebe Angela, ja - Dein Bericht hat die Romitis auch bei mir wieder "geschürt" (dieser Ausdruck passt sogar: man schürt ja Feuer bzw. Leidenschaft :~ :twisted: :lol:). Ich habe Euch beneidet um diesen Kurztrip nach bella Roma :nod:. Wieder einmal Krippen schauen und die klare Sicht über Rom bei winterlicher Tramontana haben... "Träum' weiter 8)" flüstert es... und Dank an Euch!
Pasquetta
 
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