Antikes Rom: Wie Römerstraßen zu Wohlstand führten

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Augustus
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Stammrömer

Artikel von Niccolò Schmitter

Das Team um den Ökonomen Carl-Johann Dalgaard von der Universität Kopenhagen hat das berühmte Straßennetz des Römischen Imperiums unter die Lupe genommen. Dabei hat es Karten des römischen Verkehrsnetzes über heutige Satellitenbilder gelegt. Wo es in der Antike wichtige Straßen gegeben hat, befinden sich noch heute Verkehrsknoten, die Verläufe des alten Straßennetzes werden immer noch genutzt. Entscheidender aber sind die ökonomischen Implikationen: Wer da lebt, wo vor 2000 Jahren eine Straße verlief, lebt wahrscheinlich in einer relativ wohlhabenden Gegend. Die Investitionen der Römer zahlen sich offenbar noch heute aus.
 
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