Inflation in Italien

Simone-Clio

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Inflation in Italien: Ein halbes Kilo Büffelmozzarella – 9,30 Euro
Die hohe Inflation trifft die Menschen in Italien besonders hart. Ein Grund: Die Löhne sind in den vergangenen 30 Jahren nicht gestiegen.
Eine Analyse von Michael Braun aus Rom für Zeit Online am 9.6.2022

Etwa 1.700 Euro netto pro Monat verdient der durchschnittliche italienische Vollzeitarbeitnehmer aktuell – das sind rund 30 Prozent weniger als der Durchschnitt in Deutschland, und das bei etwa gleich hohen Lebenshaltungskosten.
Ein Bild von Italien (und Rom), das nachdenklich stimmt.
 

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28.03.2023-31.03.2023

&


Laut dem italienischen Statistikamt ISTAT kletterten die Verbraucherpreise um acht Prozent nach oben.

Ein ähnliches Niveau wurde in Italien im Jahr 1986 registriert, als die Inflationsrate 8,2 Prozent betragen hatte. Experten gingen für Juni eigentlich mit einem Wert von unter acht Prozent aus.

Vor allem die hohen Preise für Energieprodukte seien Treiber der Inflation so das ISTAT. Diese höheren Kosten hätten auch viele andere Waren und Dienstleistungen teurer gemacht.
 

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... zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Schätzung waren die Statistiker von einer Teuerung in Höhe von 9,0 Prozent ausgegangen. Zum Vormonat stiegen die Preise um 0,9 Prozent.
Der Preisauftrieb wurde vor allem von Energie, Lebensmitteln und langlebigen Güter befeuert. Die Preise für Transportdienstleistungen stiegen hingegen schwächer.
Die Inflation in Italien lag damit so hoch wie die der gesamten Eurozone. Für die Europäische Zentralbank (EZB) wächst der Druck, sich mit einem weiteren Zinsschritt gegen die Teuerung zu stemmen.
 

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Im Land gibt es starke regionale Unterschiede. Während das durchschnittliche Haushaltseinkommen im wirtschaftsstarken Norden bei mehr als 36.000 Euro im Jahr liegt, haben Haushalte im Süden und auf den Inseln Sardinien und Sizilien durchschnittlich nur 27.000 Euro zur Verfügung. Das Risiko, in die Armut abzurutschen, liegt laut Nationalem Statistikamt Istat in den nördlichen Regionen zwischen elf und 13 Prozent – im Süden sei jeder dritte Italiener betroffen.
 

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...ner 2023 noch teurer werden. Denn im Straßenverkehrskodex ist eine automatische Inflationsanpassung der Verkehrsstrafen eingebaut. Kurz gesagt: Wegen des Teuerungseffekts steigen mit Jahreswechsel auch die Verkehrsstrafen um rund elf Prozent an.



Die rechtslastige Regierung in Rom möchte diesen “Automatismus” aussetzen, um die Bürger in dieser ohnehin schwierigen Phase nicht weiter zu belasten, wie es Medienberichten zufolge heißt.

Gut, dass ich inzwischen mit der Bahn in Italien unterwegs bin - Knöllchen hatte ich schon genug. ;)
 
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