Niedergermanischer Limes soll Weltkulturerbe werden

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... werden.

Am Donnerstag (9. Januar) solle der Antrag auf Aufnahme in die Welterbeliste bei der Kulturorganisation der Vereinten Nationen in Paris übergeben werden, sagte Steve Bödecker, der Limes-Beauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, in Bonn. Offiziell wird der Antrag von den Niederlanden eingereicht. Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben sich angeschlossen. Die drei Länder haben den Antrag seit Jahren vorbereitet.
 

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Die Chancen stehen gut, denn der "nasse Limes" ist das Verbindungsstück zwischen zwei römischen Grenzen, die bereits geschützt sind: in England der Hadrianswall und der Antonine Wall, in Deutschland der Obergermanisch-Raetische Limes, der südlich von Bonn beginnt, 550 Kilometer lang ist und bis in die Nähe von Regensburg reicht. Der "nasse Limes", der jetzt in das UNESCO-Welterbe aufgenommen werden soll, ist nicht weniger bedeutend.
Der Status Weltkulturerbe bringt erfahrungsgemäß touristischen Schwung. Städte wie Kalkar, Kleve oder Köln könnten ihre römischen Wurzeln auf großer Bühne feiern. „Das Bewusstmachen gehört zum Welterbe“, sagt der Limes-Beauftragte.
 
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