Winckelmann-Ausstellung in den Kapitolinischen Museen

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Musei Capitolini: Winckelmann-Ausstellung

Vom 7. Dezember 2017 bis zum 22. April 2018 ehren die Kapitolinischen Museen mit einer Gedächtnis-Ausstellung Johann Joachim Winckelmann als "Vater der wissenschaftlichen Archäologie und Kunstgeschichte".

Winckelmann e il Museo Capitolino nella Roma del Settecento - Corriere.it
Capitolini – Winckelmann. WinckelmannCapitolini: un rapporto talmente intrecciato da apparire indissolubile. Una mostra così infatti non si poteva che immaginare a Roma, e nel luogo-simbolo della sua cultura moderna: «Vivo come un artista e come tale sono accolto nei luoghi dove ai giovani è permesso di studiare, come nel Campidoglio. Qui è il Tesoro delle antichità di Roma e qui ci si può trattenere in tutta libertà dalla mattina alla sera». Era il 7 dicembre 1755, e con queste parole Johann Joachim, a Roma da appena tre settimane grazie a una borsa di studio, descriveva a un amico la sua prima visita al Museo Capitolino (...).
Winckelmann schildert Rom und seinen ersten Besuch der Kapitolinischen Museen am 7. Dezember 1755 einem Freund mit begeisterten Worten: "Wie ein Künstler lebe ich und werde als solcher empfangen an den Orten, wo die Jugend studieren darf, wie hier am Kapitol. Hier befindet sich der Schatz von Roms Altertum, und man darf sich hier in aller Freiheit aufhalten vom Morgen bis zum Abend". - Damit sei eine unauflösliche Beziehung zwischen dem Museum und Winckelmann entstanden.

Auch diie Website der KM betont diese besondere Beziehung und erklärt, der Ausstellungszeitraum orientiere sich an den Jahren der Geburt Winckelmanns vor 300 Jahren sowie seines Todes vor 250 Jahren: Il Tesoro di Antichità | Musei Capitolini.
La mostra “Il Tesoro di Antichità. Winckelmann e il Museo Capitolino nella Roma del Settecento” intende celebrare gli importanti anniversari winckelmanniani del 2017 (300 anni dalla nascita) e del 2018 (250 anni dalla morte) (...). L’esposizione ha una duplice finalità: la prima, offrire ai visitatori il racconto degli anni cruciali che hanno portato, nel dicembre del 1733, all’istituzione del Museo Capitolino, il primo museo pubblico d’Europa, destinato non solo alla conservazione ma anche alla promozione della “magnificenza e splendor di Roma”. La seconda, presentare le sculture capitoline sotto una luce diversa, ovvero attraverso le intuizioni, spesso geniali, del grande Winckelmann.
Arricchita da una selezione di 124 opere e da apparati multimediali realizzati appositamente, il Tesoro di Antichità si sviluppa in tre sedi diverse nell’ottica di una “mostra diffusa”: le Sale Espositive di Palazzo Caffarelli, le Stanze Terrene di Sinistra del Palazzo Nuovo e le Sale museali del Palazzo Nuovo.
Ferner falle Winckelmanns Zeit in Rom in eine entscheidende Phase der KM, gegründet 1733. Diesen Jahren sowie seiner Sicht auf die antiken Kunstschätze sei die Ausstellung gewidmet; speziell in 124 ausgewählten Werken sowie multimedialer Präsentation.


Il Tesoro di Antichità. Winckelmann e il Museo Capitolino nella Roma del Settecento - Mostra - Roma - Musei Capitolini - Arte.it
Mostra e Musei Capitolini: Intero € 15, Ridotto € 13, Ridottissimo € 2. (...) In occasione di questa mostra anche le categorie aventi diritto a gratuità dovranno munirsi di un biglietto ridottissimo di € 2,00. La totale gratuità è prevista solo per bambini sotto i 6 anni, gruppi di scuole (...) e portatori di handicap e accompagnatore.
Während der Ausstellung ist der reguläre Eintrittspreis von 13,- € erhöht auf 15,- €. Der Gratis-Eintritt ist beschränkt auf Kinder unter 6 Jahren, Schulklassen und Behinderte samt Begleitperson. Alle anderen normalerweise zum kostenfreien Eintritt Berechtigten zahlen für ihr Ticket 2,- €.
 

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Zur Vorbereitung lese ich gerade dieses Buch



Wenn der Link mal wieder spinnt:
Leppmann
Winckelmann: Ein Leben für Apoll
 

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In allen Winkeln Altertümer: Winckelmann zum 300. Geburtstag[Themen_des_Tages]-20171209&utm_source=FAZnewsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter_FAZ_Themen_des_Tages​

Wenn der bayerische König Ludwig I. noch fast sechzig Jahre nach Winckelmanns Tod den mittelalterlich bunt ausgemalten Bamberger Dom weiß tünchen lässt, um einen marmorweißen antikischen Tempel zu erhalten, geht dies auf des Archäologen Hauptschrift „Geschichte der Kunst des Altertums“ von 1764 und die Verankerung einer reinweißen Antike im Bewusstsein der Zeitgenossen zurück. Das Bemalen von Marmor galt Winckelmann als „barbarische Sitte“, und zahlreiche von ihm beeinflusste Bildhauer wie Canova oder Thorvaldsen hielten sich streng an diese Aseptisierung einer idealisierten Antike.
Jüngst hat der mexikanische Historiker Oscar Flores in einem Vortrag zeigen können, dass über die Versendung der luxuriösen Bände Winckelmanns vom Madrider Königshof und dessen Hofkünstler Anton Raphael Mengs aus auch die Neue Welt, ihre Künstler und Auftraggeber, rasch von einem klassizistischen Winckelmann-Fieber erfasst wurden. Wenn Goethe 1805 eine Schrift „Winckelmann und sein Jahrhundert“ betitelt, ist dies entsprechend keine Übertreibung, sondern beschreibt nur die von diesem geprägte Weimarer Klassik und den Geist seiner Zeit, diesseits wie jenseits des Atlantiks.

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So viel Winckelmann wie derzeit war nie. Ausstellungen in seiner Geburtsstadt Stendal, seinem zeitweisen Wohnort Berlin oder etwa Weimar sind oder waren zu sehen, weitere schließen sich nächstes Jahr zu seinem 250. Todestag an mit Themen wie „Winckelmann und Tecumseh – die Indianerbildnisse des Bildhauers Ferdinand Pettrich“ in Stendal, „Lessing und Winckelmann“ in Kamenz oder „Winckelmann, der Klassizismus und die Kunst der Moderne“ in Halle. Zeitlos gültig, weil ebenfalls der Antike entlehnt, bleibt sein Monitum an „Alle Künste“, sie sollen „vergnügen und zugleich belehren“. Die Re-Lektüre des Geburtstagskinds erfrischt und bereichert auch dreihundert Jahre später noch immer.

München: Die Staatlichen Antikensammlungen München präsentieren vom 8. Juni bis 9. Dezember 2018 eine Sonderausstellung zum Thema "Tod in Triest. Auf den Spuren von Johann Joachim Winckelmann".
Stendal / Winckelmann-Museum: Ein Schwerpunkt wird die Neugestaltung des gesamten Areals des Winckelmann-Museums sein (Winckelmann-Ausstellung, Familienmuseum, Ausstellungs- und Begegnungszentrum für Senioren, Bibliothek, Winckelmann-Park). Eine mobile Winckelmann-Ausstellung soll als Wanderausstellung für die Altmark zur Verfügung gestellt werden. Zudem wurde eine mehrsprachige Webseite für alle internationalen Aktivitäten eingerichtet. Sie dient in erster Linie der Abstimmung der Termine für Veranstaltungen und auch der Ankündigung von Publikationen, Ausstellungen und Forschungsprojekten.
In Zusammenwirken mit den Vatikanischen Museen wird im Sommer 2018 eine Ausstellung zu Ferdinand Pettrichs Indianer-Skulpturen und Winckelmanns Klassizismus vorbereitet (Juni bis Oktober 2018). In Zusammenarbeit mit dem Nationalmuseum Neapel bereitet das Winckelmann-Museum eine Ausstellung zum Isis-Tempel von Pompeji vor. Ausgestellt werden in Stendal zahlreiche Leihgaben des Nationalmuseums. Dabei handelt es sich um Fundobjekte aus der von Winckelmann 1764 beobachteten Ausgrabung des Isis-Tempels.
 

otium

Pontifex
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Wahrscheinlich komme ich heute mal wieder nicht ins Bett! ;)
Im DLF kommt die Lange Nacht über Johann Joachim Winckelmann
"Ich bin im Geschrei, der größte Grieche in Rom zu sein"
Die Lange Nacht erzählt von einem Schustersohn aus Stendal, der in Rom zum Gelehrten von Weltrang wurde. Von einem ehrgeizigen jungen Wissenschaftler, dem ein geschickter Coup dazu verhalf, zum ersten deutschsprachigen Schriftsteller mit europäischer Wirkung zu werden. Einem rastlosen Abenteurer, lebenslang auf der Suche nach dem Schönen. Sie erzählt von den Zusammenhängen zwischen Winckelmanns Griechenlandbild und der Freiheitsidee der französischen Revolutionäre von 1789.
Aber man kann es sich über die DLF Audiothek auch herunterladen (gerade gemacht).
 
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