Wildes Rom

Gaukler

Caesar
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Da hier im Thread ja auch schon Wildtiere aus Ninfa und dem Naturreservat Oasi Lipu in Ostia vertreten sind, denke ich, auch eine Meldung von Meeresbewohnern nahe Civitavecchia dürfte nicht fehl am Platze sein. Am Samstag wurden dort, ca. 10 Meilen vor der Küste, drei Wale beobachtet - ein sehr seltenes Ereignis.
...vitavecchia, nel Lazio. Un evento molto raro.


Edit: Wobei natürlich zu hoffen ist, es wären diese Tiere dem Strand nicht noch wesentlich näher gekommen. Denn man weiß ja: Das kann ihnen zum Verhängnis werden.
 
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Igel-Rettung vorgestern Abend am Tiber-Ufer: Riccio ferito sulla banchina del Tevere, salvato dai vigili a Roma.
Un riccio europeo è stato salvato la sera scorsa da una pattuglia della polizia locale della Capitale (...). Gli agenti (...) hanno notato sulla golena destra, in prossimità di Ponte Sublicio, l’animale preso di mira da un gruppo di gatti. Il riccio, che presentava alcune ferite sul muso, è stato subito messo in salvo dagli operanti e affidato al centro di recupero della fauna selvatica, all'interno del Bioparco. Qui i volontari lo hanno preso in cura per poterlo presto reintrodurre nel suo habitat naturale.
Am Donnerstagabend rettete die städtische Polizei einen Braunbrustigel. Die Beamten bemerkten das Tier auf dem rechten Tiberufer, nahe dem Ponte Sublicio, wo es von einer Gruppe Katzen ins Visier genommen worden war. Der Igel, der schon einige Wunden an der Schnauze aufwies, wurde sofort durch die Einsatzkräfte in Sicherheit gebracht und dem Wildtieraufnahmezentrum im Bioparco übergeben. Die freiwilligen Helfer dort nahmen ihn in Pflege, um ihn baldmöglichst wieder einzugliedern in seinen natürlichen Lebensraum.
 

Gaukler

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Das hier im Thread immer wieder mal erwähnte Wildtierzentrum der LIPU (Lega Italiana Protezione Uccelli = Italienischer Vogelschutzbund) warnt aktuell vor Möwen, die sich auf Balkonen oder Terrassen einnisten könnten.
...a Lipu di Roma.
(... si rischiano) "due mesi di stress per noi e per gli animali, ognuno convinto di essere a casa sua".
"Was tun, wenn die Möwen sich auf deiner Terrasse paaren": praktische Hinweise der LIPU in Rom.

Angesichts des Herannahens der Paarungszeit der Vögel weist der Dekalog des Wildtieraufnahmezentrums der Hauptstadt darauf hin: Man riskiert "zwei Monate Stress für uns und für die Tiere, weil jeder Beteiligte überzeugt ist, in seinem Zuhause zu sein".

Der Rat der Experten: Man sollte die Möwen möglichst rasch und nachdrücklich verscheuchen.
(...) i gabbiani reali capitolini, che in questi giorni (...) vanno in avanscoperta in cerca di un posto per nidificazione e schiusa delle uova. Che, sì, può anche essere un balcone. Come fare, quindi, per evitare una lotta (sì, anche fisica) contro questi uccelli sempre più presenti in città? (...) "Se vedete una coppia di gabbiani insistere sul vostro terrazzo", con atteggiamenti da "corteggiamento", "significa con ogni probabilità che hanno scelto la vostra proprietà per mettere su famiglia". Cosa fare, dunque, se su uno dei propri terrazzi si assiste al romantico appuntamento tra due gabbiani? "In questi casi - proseguono gli esperti della Lipu di Roma - la cosa migliore da fare, per una convivenza sostenibile, è di non permetterglielo". Già: nessuna cattiveria, specificano dal Centro, ma si tratta della naturale divisione degli spazi comuni". Roma, d'altronde, "offre a questi animali tantissime possibilità: Non c'è alcun bisogno di condividere i nostri terrazzi con loro".
Kurz gefasst: In diesen Tagen erkunden die kapitolinischen Möwen Nist- und Brutplätze. Das kann auch auf einem Balkon sein. Das aber sollte man ihnen von vornherein nicht erlauben, zur Vermeidung von Kämpfen (auch physischer Natur) mit ihnen. Was keine Boshaftigkeit ist, sondern die natürliche Aufteilung des gemeinsamen Lebensraumes und einem erträglichen Zusammenleben dient. Zudem bietet Rom diesen Tieren so viele Möglichkeiten: "Es ist ganz und gar nicht notwendig, dass wir mit ihnen unsere Terrassen teilen."
"Il problema principale è che una volta stabiliti sulla nostra proprietà ne prendono il possesso e arrivano ad essere molto aggressivi precludendoci la possibilità, nel momento della schiusa delle uova, di stendere i panni o mangiare all'aria aperta. (...) uscire e spaventarli, ovviamente in maniera incruenta, per più giorni fino a che non si saranno allontanati".
Das Hauptproblem ist: Haben sie erst einmal von einem Ort Besitz ergriffen, werden sie sehr aggressiv, wenn man sie stört, insbesondere während die Küken schlüpfen, indem man auf Balkon bzw. Terrasse Wäsche aufhängt oder dort isst. Man sollte sie darum rechtzeitig verschrecken, natürlich unblutig, an mehreren Tagen, bis sie sich entfernt haben werden.

Wobei ich mir das in der Praxis gar nicht so einfach vorstelle. Und hätte ich es zu tun, so würde ich wohl sicherheitshalber irgendeinen Schutz für Kopf und Gesicht tragen. Denn wer weiß, ob sie wirklich sofort erschreckt wegflögen ... und Schnabelhiebe dieser Tiere sind nicht zu unterschätzen.
 

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Caesar
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Roma "bestiale", la foto della capra sul materasso diventa virale.
"Tierisches" Rom, das Photo der Ziege auf der Matratze verbreitet sich im Internet.
Un materasso smaltito illegalmente, oppure quel che rimane da insediamenti abusivi, diventa un comodo e soffice lettino prendisole per le capre che pascolano. Succede - tutto sommato a pochi chilometri dal Centro - sugli argini del Tevere, nell'area del lungotevere di Pietra Papa, tra l'XI e l'VIII municipio.
Eine illegal beseitigte Matratze, oder was von einem unerlaubten Camp übrig blieb, wird für die weidenden Ziegen zu einer bequemen und weichen Liege, um sich zu sonnen. So geschehen - nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum - am Tiber, im Bereich des Lungotevere di Pietra Papa, zwischen dem XI. und VIII. Bezirk.


Edit: Im Übrigen gibt dieser Artikel der Repubblica auch einen kurzen Überblick über die wesentliche Tierwelt im Stadtgebiet (worüber ja in diesem Thread immer wieder mal berichtet wird).
Della "Roma bestiale" fanno parte anche cinghiali, volpi e gabbiani: I primi vagano per il nord della città, frugando nei secchioni a caccia di un po' di cibo. Le volpi abitano Villa Pamphilj e altri parchi, ma numerosi esemplari sono stati investiti dalle automobili che sfrecciavano nelle strade vicine. E i gabbiani, addirittura, nidificano sui balconi: Averli su quello di casa propria nella "stagione dell'amore" significa non poter utilizzare più lo spazio all'aperto dell'appartamento. La Lipu, addirittura, aveva scritto un vademecum per rendere meno complicata la convivenza.
Teil des "tierischen Roms" sind auch Wildschweine, Füchse und Möwen: Die erstgenannten streunen durch den Norden der Stadt, wobei sie die Abfalleimer durchstöbern auf der Suche nach ein bisschen Futter. Die Füchse bewohnen die Villa Pamphilj und andere Parks, aber viele von ihnen wurden überfahren von Autos, die über die anliegenden Straßen rasen. Und die Möwen nisten sogar auf Balkonen: Sie dort zu haben während der Zeit ihrer Paarung und Aufzucht der Jungen bedeutet, diesen Bereich der eigenen Wohnung im Freien nicht nutzen zu können. Darum hat die LIPU eigens ein Vademecum verfasst, um das Zusammenleben weniger kompliziert zu machen (s. oben in diesem Thread).
 
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Simone-Clio

Augustus
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Nach den Waldrappen, nun die Grau- oder Fischreiher! Ein Paar hat drei Jungvögel ausgebrütet. Und das innerhalb des GRA (Grande Raccordo Anulare).

... aprile gli attivisti, spiega il gruppo in un comunicato - hanno documentato e osservato le fasi di corteggiamento, costruzione del nido, cova e schiusa delle uova. Sono tre i piccoli aironi nati a Roma est, in un'area verde di alto pregio naturalistico e paesaggistico.

D.h. sinngemäss: Die Naturschützer der Gruppe Roma Est "Giancarlo Cristarella" meldete "den ersten dokumentierten Fall eines nistenden Graureihers innerhalb der GRA". Seit April haben die Aktivisten - so erklärt die Gruppe in einer Stellungnahme - die Phasen der Balz, des Nestbaus, des Brütens und des Ausbrütens der Eier dokumentiert und beobachtet. Drei kleine Reiher wurden im Osten Roms geboren, in einer Grünanlage von hohem Wert für Natur und Landschaft.
 

Gaukler

Caesar
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Meldungen dieser Art - d.h. von erneut erblühtem Naturleben - sind natürlich immer erfreulich. Auch wenn sie nicht immer konform gehen mit den Lebensformen, die wir als Menschen uns so vorstellen.
 
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