Wildes Rom

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Neuer Fuchs in der Villa Pamphilj

Nach Pirata und Giglio wurde vor ein paar Tagen Malva gesichtet. Fotos des Repubblica: C'è una nuova volpe nel parco di Villa Pamphilij a Roma: ecco Malva

Per la nuova inquilina di Villa Pamphili è già stato scelto il nome: Malva. E così dopo la volpe Pirata, che si metteva in posa per i suoi ammiratori e Giglio, sorpresa a spasso nel parco del municipio XII lo scorso ottobre, anche Malva si gode la sua parte di popolarità sui social network, in attesa del prossivo avvistamento.
 

Gaukler

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Nette Photos. :)

Möge es Reineke Fuchs wohl ergehen dort im römischen Fabel-Land. ;)
 

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Roma: «Zoo-Capitale», ecco i tacchini I pennuti a spasso per Monteverde

Diese Meldung - wie auch andere, die bei uns im Forum versammelt sind hier unter diesem Thread-Titel ("Wildes Rom") - firmiert in den römischen Medien als "Hauptstadt-Zoo".

"Wild" also wurden in Roms Straßen nun auch Truthähne gesichtet, futtersuchend im Müll. - Mittlerweile seien Einhörner, so sagt sarkastisch die Repubblica, die einzige Tierart, die noch fehle.
"Non manca più nessuno, solo non si vedono i due liocorni", recita la canzone per bambini, ben adatta allo «zoo-Capitale». Così, dopo gabbiani, ratti, pecore, cavalli, zanzare, tori, cinghiali, ecco i tacchini che scorrazzano per le strade di Roma. Succede su via Agnelli, a pochi metri dal Forlanini, in zona Monteverde. L’apparizione dei volatili - non esattamente tipico uccello da città - è stata immortalata da alcuni passanti, mentre i due tacchini razzolavano, forse in cerca di cibo, vicino ai cassonetti dell’immondizia.


Wo dieses Federvieh herkommt, ist unbekannt - aber die Anwohner sagen (in ironischer Anspielung hierauf: Vierbeinige Rasenmäher): "Vielleicht ist das ja die neueste Reinigungs-Aktion der Stadtverwaltung".
"Forse è il nuovo progetto di pulizia del Comune", hanno ipotizzato divertiti i residenti, che non hanno saputo scoprire da dove arrivassero i pennuti. Nessuna fattoria o studi veterinari nelle vicinanze. I due volatili, ennesimo animale che si aggiunge alla «giungla» romana, si sarebbero poi allontanati lungo il marciapiede. Ignoto il loro destino.
 

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L'allegra sorpresa in piazza di Spagna: Spunta una coppia di anatre e fa il bagno nella fontana della Barcaccia

Eine fröhliche Überraschung, so die Repubblica, heute Morgen an der Piazza di Spagna: Ein Entenpaar taucht auf und badet in der Barcaccia. :cool:


Ob es nun allerdings nötig war, die beiden Tiere gleich einzufangen und dem Tierschutz zu übergeben, darüber bin ich mir nicht so ganz sicher.
A notare i due esemplari sono stati i vigili in servizio che hanno subito allertato l’associazione animalista per recuperarli e metterli in sicurezza.
Aber nun ja: Ganz bestimmt geschah das in allerbester Absicht.
 

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Paolo Arca, Vorsitzender der Freunde der Villa Pamphilj (von denen auch dieses Video stammt) sagt: Da es Frühling ist, sei möglicherweise der neue Fuchs eingewandert, um sich zu paaren. In diesem Falle könnten sie vielleicht in ungefähr 50 Tagen - der durchschnittlichen Tragzeit dieser Tiere - eine schöne Überraschung finden.
I volontari dell'Associazione per Villa Pamphilj, che hanno pubblicato sulla loro pagina Facebook il video dell'avvistamento, sono già al lavoro per capire chi sia la nuova arrivata e che intenzioni abbia. "Visto che siamo in primavera, l'avvicinamento di una volpe nel territorio di un'altra potrebbe significare l'inizio di un corteggiamento", spiega Paolo Arca, presidente dell'associazione. "Magari tra una cinquantina di giorni, periodo medio di gestazione di questi animali, potremmo trovare qualche bella sorpresa in villa."
 

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Mittlerweile scheinen die Füchse in der Villa Pamphilj so selbstverständlich geworden zu sein, dass sie zuweilen sogar aus nächster Nähe überhaupt nicht mehr wahrgenommen werden; vgl. Video des Messaggero: Villa Pamphili, la volpe vuole fare amicizia e la donna neanche se ne accorge.

Der Fuchs - dem Artikel zufolge handelt es sich um Olimpia - macht mir darauf einen nachgerade verdutzten und enttäuschten Eindruck.

Kein Wunder ... hatten doch zuvor er und seine Artgenossen die Menschen erlebt als Wesen, die einen zuverlässig füttern und verwöhnen.
Per Olimpia, Giglio e le altre volpi che si sono stabilite a Villa Pamphili, i primi tempi era tutta una festa. I romani le inseguivano, le fotografavano, le nutrivano, anzi le ingrassavano a colpi di tramezzini, melanzane alla parmigiana e altri manicaretti non proprio adatti alla dieta di un carnivoro selvatico, chiamavano il veterinario al primo starnuto, insomma manifestavano le loro attenzioni come mamme apprensive e un po' soffocanti.
Für Olimpia, Giglio und die anderen Füchse, die sich in der Villa Pamphilj angesiedelt haben, waren die ersten Zeiten ein einziges Fest. Die Römer liefen ihnen hinterher, photographierten und fütterten sie - genauer gesagt: Sie mästeten sie geradezu mit Stücken von Tramezzini, Melanzane alla Parmigiana und anderen Leckerbissen, die nicht wirklich geeignet sind für die Ernährung eines wilden Fleischfressers; schon beim leisesten Niesen riefen sie nach dem Tierarzt; kurzum, sie bekundeten ihre Aufmerksamkeit wie besorgte und ein wenig erdrückende Mütter.
 

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Der Fuchs - dem Artikel zufolge handelt es sich um Olimpia - macht mir darauf einen nachgerade verdutzten und enttäuschten Eindruck.
Weitere Photos dieser Füchsin in der Repubblica: A Villa Pamphilij c'è la volpe Olimpia.

Olimpia lässt sich ausgesprochen gerne von ihren Bewunderern photographieren; und man erfährt hier nun auch, woran man sie erkennen kann:
Sie trägt ein Büschel weißer Haare auf ihrer Schwanzspitze.
La volpe Olimpia, che si riconosce facilmente dal ciuffo di peli bianchi sulla punta della coda, si lascia volentieri fotografare dai suoi ammiratori.
 

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Wobei ich übrigens heute Morgen im Hinterkopf hatte, es sei die Namenswahl Olimpia schon mal erläutert worden irgendwo in diesem Thread. Jedoch als ich gerade eben danach suchte, habe ich festgestellt: Nein - das war ein Irrtum. Darum sei das einschlägige Zitat aus dem oben verlinkten Artikel nachgetragen:
Come per Giglio, Malva e per tutte le altre volpi, anche per la nuova arrivata i volontari dell'Associazione per Villa Pamphilj hanno scelto un nome che avesse un riferimento diretto al parco: Olimpia, come la nobildonna Olimpia Maidalchini Pamphilj, detta anche “Pimpaccia” per via del carattere impetuoso. Un tratto che, invece, non sembra appartenere alla sua omonima a quattro zampe.
Wie für Giglio, Malva und die anderen Füchse, so haben die Freiwilligen der Associazione per Villa Pamphilj auch für den Neuankömmling einen Namen gewählt, der einen direkten Bezug zum Park hat: Olimpia Maidalchini Pamphilj, auch Pimpaccia genannt wegen ihres ungestümen Charakters. Ein Wesenszug, der hingegen ihrer Namensschwester auf vier Pfoten nicht eigen zu sein scheint.
 

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Tja ... zuweilen ist das wilde Rom wilder, als wohlmeinende Menschen sich das so vorstellen: Einer der Füchse in der Villa Pamphilj ist tot - möglicherweise der Attacke eines Hundes zum Opfer gefallen.

Morta una delle due volpi di villa Pamphilij
Difficile dire se fosse Olimpia o Giglio.
Schwer zu sagen, ob es Olimpia wäre oder Giglio.

Und das, obwohl es doch hieß, sie sei so gut zu identifizieren:
Olimpia lässt sich ausgesprochen gerne von ihren Bewunderern photographieren; und man erfährt hier nun auch, woran man sie erkennen kann:
Sie trägt ein Büschel weißer Haare auf ihrer Schwanzspitze.
Auch wundert mich ein wenig, wieso die Repubblica schreibt: einer der zwei Füchse. Denn es schnürten doch schon im vergangenen Sommer Pirata, Giglio und Malva durch den Park (s. oben), bevor dieses Frühjahr Olimpia einwanderte.

Nun ja ... aber zurück zu dem Repubblica-Artikel von gestern:
Quel che è certo è una delle amatissime volpi di Villa Pamphilj è morta, forse sbranata da un cane. A scoprirlo verso le 15 di lunedì è stata una donna che passeggiava nel polmone verde tra l'Aurelio e Monteverde e che ha ripreso un cane bianco e nero - con collare e quindi non randagio - con l'animale in bocca. Il video ha fatto il giro della rete in poche ore e in un batter d'occhio è partita la caccia al padrone, che non ha avvertito vigili urbani o forze dell'ordine.
Was feststeht, das ist, dass einer der beiden heißgeliebten Füchse der Villa Pamphilj tot ist, vielleicht zerfleischt von einem Hund. Das entdeckte am Montag gegen 15.00 h eine Spaziergängerin, die einen schwarzweißen Hund aufnahm - mit Halsband, und also nicht herrenlos - mit dem Tier im Maul. Das Video machte innerhalb weniger Stunden die Runde im Netz, und im Nu begann die Jagd auf den Hundehalter, der die Polizei bzw. Ordnungskräfte nicht verständigt hat.

Ob diese "Jagd" nun wirklich so sinnvoll wäre, frage ich mich ... und außerdem, wie man sich dies vorzustellen hätte: "mit dem Tier im Maul". Denn immerhin sind wohl nur wenige Hunde riesig genug, um dergestalt einen ausgewachsenen Fuchs zu tragen. Die Repubblica zeigt das fragliche Video nicht in ihrem Artikel (was ich für die richtige Entscheidung halte); aber dieses Bild gibt vermutlich die Antwort: 13 maggio 2019 volpi di Villa Pamphilj - Google-Suche.
Demzufolge verhält es sich im Grunde anders herum: "Maul im Tier", sozusagen.

Die Associazione per Villa Pamphilj will Anzeige erstatten:
"Sporgeremo denuncia e la signora che ha immortalato le tristi immagini verrà a testimoniare quanto successo" ai bordi del lago del Giglio, lungo viale 8 Marzo Festa della Donna, dove le volpi si facevano vedere spesso.
Die Signora, welche die traurigen Bilder aufgenommen hat, werde bezeugen, was geschehen sei - an den Ufern des Lago del Giglio, am Viale VIII Marzo Festa della Donna, wo die Füchse sich oft blicken ließen.

Indessen gehen - m.E. zu Recht - die Meinungen auseinander darüber, ob der abgebildete Hund nicht evtl. einfach den toten Fuchs gefunden oder ob tatsächlich er ihn gerissen habe.
Alcuni sospettano che potesse già essere morta e che il cane ne abbia semplicemente trovato il corpo. Altri, invece, credono sia palese che sia morta sbranata.
 
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Die Thematik dieses Threads kursiert, wie ja früher schon mal irgendwo erwähnt, in Rom unter der Bezeichnung zoo capitale = Hauptstadt-Zoo.

In denselben gliederten sich gestern Nachmittag zwei Kühe ein, ungerührt grasend auf dem Mittelstreifen der Via Appia nuova (ungefähr auf der Höhe von Arco di Travertino).

Tra cinghiali e gabbiani a 'zoo' capitale si aggiungono le mucche, indisturbate sull'Appia nuova

Unter Wildschweinen, Möwen, Füchsen, Schlangen, Pferden, Papageien sowie Schaf, Ziege und Stier nun auch zwei Kühe: eine braune und eine gescheckte. - Einige Autofahrer bremsten und staunten; aber die beiden Rindviecher ließen sich auch von ihnen in keiner Weise stören.
Tra cinghiali, gabbiani, volpi, serpenti, cavalli, pappagalli, pecore e anche un toro, nell'album dello 'zoo' degli animali a spasso per Roma si aggiungono anche le mucche. Proprio oggi pomeriggio, infatti, due ruminanti, una marrone e una pezzata, sono state avvistate a pasteggiare con l'erba di uno spartitraffico proprio nel mezzo di via appia, altezza arco di travertino. Diversi automobilisti, nel traffico sostenuto del rientro serale, hanno rallentato incuriositi e divertiti dall'insolita scena, senza però distrarre le due mucche, che hanno continuato a mangiare libere e indisturbate.
 
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Im Übrigen denke ich, dass durch diesen bedauerlichen Vorfall dennoch die römische Fuchs-Population nicht ernsthaft bedroht wäre. Denn:
Füchse sind durchaus Kulturfolger und tauchen in allen größeren Städten auf.
Und siehe da: Gestern wurde ein neuer Fuchs gesichtet, in der Via Gregorio VII.: Tra auto e pedoni spunta una volpe in via Gregorio VII.
Giovedì è stato il turno di una volpe, a passeggio tra auto, pedoni e motorini in via Gregorio VII, nel Municipio XIII. Difficile capire da dove sia arrivata, quel che è certo è che l'animale non fa parte del gruppo di volpi che vivono a Villa Pamphilj, come spiegano dall'Associazione che si occupa della salvaguardia dell'area verde. Dove, proprio pochi giorni fa, è morta Giglio, una delle volpi star della villa, forse uccisa da un cane.
Die in der Associazione per Villa Pamphilj organisierten Tierfreunde sagen, es sei keiner der dort lebenden Füchse - wobei sie sich mittlerweile offenbar sicher sind, dass es sich bei dem am Montag getöteten Tier (s. oben) um Giglio handele.

Damit dürfte also nun dies geklärt sein:
Einer der Füchse in der Villa Pamphilj ist tot - möglicherweise der Attacke eines Hundes zum Opfer gefallen. (...) Schwer zu sagen, ob es Olimpia wäre oder Giglio.
 

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Ob übrigens wohl mittlerweile dieser neue Fuchs seinen Weg gefunden hätte zum Lago del Giglio?

Natürlich weiß man nicht, wo genau in der kilometerlangen Via Gregorio VII er gestern photographiert wurde; aber diese rd. 2 km (von einem geschätzten Ausgangspunkt nahe der Via Silverio) könnten seine Pfoten ihn locker getragen haben. :cool:
 

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Im Übrigen wird wohl niemand dies bestreiten wollen: Nein, größtenteils behandeln wir alle miteinander jegliches eingewandertes Getier nicht wirklich gut, bzw. nicht wirklich mit Sympathie.
Wofür natürlich wir alle unsere jeweils guten Gründe haben.

Nichtsdestoweniger wünsche ich der römischen Fuchs-Population in der Villa Pamphilj: Vivat, crescat, floreat!
 
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