Voynich-Code entschlüsselt?

Simone-Clio

Augustus
Teammitglied
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Stammrömer
Das Voynich-Manuskript ist eines der rätselhaftesten Manuskripte der Welt.

Das Voynich-Manuskript (benannt nach Wilfrid Michael Voynich, der das Manuskript 1912 erwarb) ist ein handschriftliches mittelalterliches Schriftstück, das sich einmal im Besitz des Kaisers Rudolf II. des Heiligen Römischen Reichs befand. Das Manuskript befindet sich seit 1969 unter Katalognummer MS 408 im Bestand der Beinecke Rare Book and Manuscript Library der Yale University.

Es wurden im Lauf der Zeit vielfache Ansätze zu einer „Entschlüsselung“ des Manuskripts vorgelegt, bislang konnte jedoch keiner dieser Ansätze fachlicher Untersuchung standhalten und es ist sogar unklar, ob der Text überhaupt einen sinnvollen Inhalt transportiert.[1] Im Manuskript vorhandene Abbildungen erinnern an botanische, anatomische und astronomische Zusammenhänge und wurden mit Sorgfalt gezeichnet, aufgrund des fehlenden Kontextes ist jedoch auch der Inhalt der Illustrationen letztlich Gegenstand von Spekulation.
Folgende Mitteilung könnte den Spekulationen nun ein Ende bereiten:

... „Voynich-Code“ bezeichnete Manuskript befindet sich heute in Yale. Es ist reich an Pflanzendarstellungen, Tierkreiszeichen sowie astronomischen und kosmologischen Motiven. Die Schrift ist einzigartig und hatte sich bisher allen Entzifferungsversuchen widersetzt. Hannig hat jetzt die Schriftzeichen entziffert, die Sprache als Hebräisch identifiziert und erste Textpassagen übersetzt.
Homepage von Prof. Dr. Rainer Hannig mit Link zum Download des Artikels "Voynisch-Hebräisch - Der Weg zur Entzifferung von Rainer Hannig":

... sich intensiv mit dem Voynich-Manuskript.
 

dentaria

Caesar
Stammrömer
Wir hatten hier schon mal eine Meldung zur Entschlüsselung, aber der Link geht ins Leere.

 

Simone-Clio

Augustus
Teammitglied
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Stammrömer
Zusatzlinks:


Vgl. bei der Museumsseite:
Die englische Übersetzung des Artikels ist in Arbeit und eine Konferenz für interessierte Kolleg*innen und die Presse ist für Anfang August im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim in Planung.
und
 
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