Bericht: Venezia - un sogno!

Angela

Augustus
Teammitglied
Moderator
Stammrömer
Rom-Reise
15.03.2020-22.03.2020
Samstag, 11.10.08


Unser lange ersehnter Venedigbesuch war diesmal von ganz besonders herrlichem Wetter überstrahlt. Wir hatten in einer ganzen Woche nicht einen Regentropfen und nur zwei Tage mit einigen Wolken!

Deshalb - aber nicht nur! - war Venedig für uns ein Traum!



Da der Bericht sich über viele Seiten hinzieht, hier ein - nachträglich eingefügtes - Inhaltsverzeichnis:


1. Tag:
Ankunft - Kauf der imob.venezia-Karte - Canal Grande - Teatro La Fenice - Ristorante Algiubacio

2.Tag:
Dorsoduro - Giudecca - San Giorgio

Piazza di San Marco - Museo Correr - Santa Maria Formosa - San Zanipolo - San Francesco della Vigna - Castello

3.Tag:
Inseltag: Mazzorbo - Burano - Torcello - Cannareggio
San Francesco della Vigna - San Zaccaria - Castello

4.Tag:
Private Stadtführung durch Dorsoduro, San Marco und San Polo - Teatro Malibran

5.Tag:
Padua - Vicenza - Villa Rotonda

6.Tag:
Campo Santa Margherita - Santa Maria della Salute - Palazzo Ducale
Santa Maria Formosa - Santa maria dei Miracoli - Galleria Franchetti - San Zaccaria

7.Tag:
Murano - SS Maria e Donato - Museo del Vetro
Spaziergang durch Santa Croce und San Polo: Frari, San Giacomo dall´Orio, San Polo - La Zucca

8.Tag:
Accademia - Giudecca - Il Redentore - San Giorgio Maggiore mit Campanile - San Giorgio dei Greci

9.Tag:
Mantua, 1. Teil
Mantua, 2.Teil






Wir starteten sehr früh, wenige Minuten nach 5 Uhr am Samstagmorgen.
Erstens, weil wir den Wochenendverkehr umgehen wollten und zum zweiten, weil wir für diesen ersten Tag lange vorher im Internet Karten gekauft hatten für ein Konzert um 17 Uhr. Doch davon später.

Es war eine sehr entspannte Fahrt, wenig Verkehr und zunehmend herrliches Wetter. Auf Anraten von Freunden fuhren wir ab Trento über die Bundesstrasse, eine zwar nicht schnellere, aber kürzere Strecke, vorbei am schön gelegenen Levico See:



Gegen Mittag kamen wir in Mestre an, stellten unser Auto im Parkhaus am Bahnhof ab und fuhren mit dem Bus zum Piazzale Roma.
Dort warteten wir auf einen weiteren Bus zum Tronchetto. Unser Plan:
Am Tronchetto direkt die neue imob.venezia-Karte zu kaufen.
Das ist der Nachfolger der "Carta Venezia", einer Art Abonnement, ursprünglich nur für Einheimische, inzwischen aber auch für Touristen erhältlich. Man bekommt eine Karte, die 3 Jahre gültig ist, 40 Euro kostet und mit der man entweder Zeitkarten oder 10er-Blocks zum "Einheimischen-Tarif" kaufen kann.

Um es kurz zu machen: der Weg zum Tronchetto dauerte um ein Vieles länger als die Prozedur der Bestellung!
Wir hatten Kopien der Ausweise und Passbilder vorbereitet und konnten so nach wenigen Minuten die fertige Chipkarte, mit 10 Fahrten à 1 Euro aufgeladen, mitnehmen.

So gerüstet machten wir uns mit dem Vaporetto auf den Weg zurück zum Piazzale Roma und von dort in nur wenigen Minuten zu unserer gemütlichen Unterkunft im Rio Tèra dei Pensieri Privatzimmer



Das Zimmer war sehr ruhig, hell, gemütlich und wir wurden sehr nett von unserem österreichischen Vermieter begrüßt.

Nach kurzem auspacken und Einrichten und einer erfrischenden Dusche machten wir uns auf den Weg zum ersten Highlight unserer Reise:
Wir hatten Karten für dieses Konzert La Biennale di Venezia.

Vorbei an der neuen Calatrava-Brücke fuhren wir das erste Mal auf dem Canal Grande mit schönen Eindrücken der herrlichen Palazzi:










Ca d´Oro​


Im Theater "La Fenice" holten wir die vorbestellten Karten ab und flanierten dann durch das wunderschöne Haus, in dessen "Sale Apollinee" das Konzert mit Andrea Lucchesini stattfand.








Das Konzert war fantastisch, die Gegenüberstellung von Scarlatti (Barock) und Berio (Moderne) mit einem impressionistischen Intermezzo (Debussy) war sehr interessant und dramaturgisch hervorragend zusammengestellt. Das Spiel nicht nur perfekt, sondern mit einem atemberaubenden Impetus und feiner Musikalität dargeboten!

Um diesen schönen ersten Tag abgemessen ausklingen zu lassen machten wir uns auf die Suche nach einem gemütlichen Restaurant. Wir zogen zuerst die Restaurantliste zu Rate, fanden auch eine kleine Trattoria, die dann allerdings keinen Platz mehr hatte.
Ich erinnerte mich dann, dass das Ristorante Algiubagio Restaurant in einer Internet-Beurteilung sehr gut bewertet wurde, also machten wir uns auf den Weg zu den "Fondamente Nove".

Dort saßen wir sehr gemütlich in modernem Ambiente




Das Essen war hervorragend, die Bedienung äußerst zuvorkommend, vor allem, nachdem wir italienisch sprachen und der Preis für die Qualität angemessen:

Der Heimweg im Vaporetto führte uns durch den beleuchteten Canal Grande



Ein schöner erster Tag einer wunderbaren Zeit in Venedig!
 
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Gaukler

Caesar
Stammrömer
Hallo, Angela - ja, da kann ich nur zustimmen: Fängt ja schon sehr schön an, in jeder Hinsicht ... also wenn das so weitergeht ... :thumbup: :thumbup: :thumbup:

Da warst du aber auch super schnell mit deinem Bericht (jedenfalls mit dessen erstem Teil) - und hast, wie man sieht, ja auch tief in der Nacht 8O noch daran gearbeitet.
 
Zuletzt bearbeitet:

Asterixinchen

ehemalige Moderatorin
Stammrömer
Hallo und Moin, Moin Angela!


VIELEN DANK

:thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:

für den Anfang Deines Reiseberichtes

und auch

VIELEN DANK

:thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:

für die vielen tollen Bilder


.... Dein Bericht macht Spaß und es kommt der Wunsch auf es Dir/Euch E N D L I C H mal wieder nachzumachen ( ---> ist schon wieder viel zu lange her, dass wir in Venedig waren )


Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung

:!: :!: :!:



Gruß - Asterixinchen :)
 

Ludovico ROB

Triumphator
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Stammrömer
Hallo Angela,
ein wunderschöner Tag, garniert mit wohltuenden Klängen und Gaumenfreuden, sowie prächtigen Bildern ist wirklich ein toller Start und macht neugierig.

Gibt es eigentlich immer noch Gondoliere mit guter Stimme, die man besonders nachts, wenn es ruhiger ist, schon von Weitem hören kann?

Gruß Ludovico ROB
 
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Lizabetta

Princeps Senatus
Stammrömer
Guten Morgen Angela,

vielen Dank für den schönen Start in Deinen Venedig-Bericht und die vielen schönen Bilder :nod:

Auch mich hat sofort die Reiselust und das Fernweh gepackt :?

Liebe Grüße
Lizabetta
 

Angela

Augustus
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Rom-Reise
15.03.2020-22.03.2020
Hallo Ihr Lieben,

und vielen Dank für die Komplimente! :blush:
Ihr seht, wie gut es uns wieder in Venedig gefallen hat.


Hallo Angela,
ein wunderschöner Tag, garniert mit wohltuenden Klängen und Gaumenfreuden, sowie prächtigen Bildern ist wirklich ein toller Start und macht neugierig.

Gibt es eigentlich immer noch Gondoliere mit guter Stimme, die man besonders nachts, wenn es ruhiger ist, schon von Weitem hören kann?

Gruß Ludovico ROB

Hallo Ludovico,

Du hast Recht, ich habe schon festgestellt in den letzten Jahren, dass es zunehmend weniger sangesfreudige Gondolieri gibt, und nachts haben wir keine gehört. Das mag allerdings auch daran liegen, dass wir nachts sehr gern auf verlassenen Pfaden wandeln und sowieso sehr selten auf diesen Wegen überhaupt Gondeln gesehen haben.

Liebe Grüße

Angela
 

Susannah

Dictator
Stammrömer
Liebe Angela,

vielen Dank, für Deinen Bericht, für die wunderschönen Bilder und auch Deine Tipps, die meine Vorfreude ins Unermessliche steigen lassen. :nod:
Ich kann es kaum noch erwarten, die Bekanntschaft mit dieser wunderschönen Lagunenstadt zu machen und eine langsame Annäherung zu wagen. :nod:
Angela, Euer Quatier sieht auch sehr schön und gemütlich aus und scheint im selben Stadtteil zu liegen wie unser Apartment.
Ich bin schon sooooooooo gespannt! :D

Liebe Grüße,
Susannah
 

Anna

Consul
Stammrömer
Hallo, Angela!

Wunderschöner Auftakt Deines Venedig-Berichtes und stimmungsvolle Bilder!

Vielen Dank!

Ich erinnere mich an Venedig mit befreundeten und unseren damals kleinen Kindern! Wir mussten stets aufpassen, dass uns ein Zappelphilipp nicht in irgendeinen Canale fällt! 8O


Freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

Liebe Grüße,
Anna :)




 

Ludovico ROB

Triumphator
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Nicht nur Kinder können in Venedig Probleme mit dem Wasser bekommen.
Ich erinnere mich jetzt lebhaft, dass ich plötzlich mit einem Bein bis knapp unter dem Knie im Wasser stand.
Grund: Suche nach einer noch günstigeren Perspektive für ein Foto. :lol::lol::lol:

Gruß Ludovico ROB
 

ulna

Legionär
Hallo Angela,

auch ich bedanke mich für deinen Venedigbericht. Er weckt in mir Erinnerungen an unsere Venedigreise Anfang Nov. 07. Besonders der Besuch des Theaters "La Fenice". Bei unserem Aufenthalt haben wir erfahren, dass ein Konzert in diesem Theater stattfand. Zu allem Überfluss auch noch Beethovens Symphonie Nr. 9.
So versuchten wir Karten zu bekommen, um dieses wunderschöne Kleinod besuchen zu können. Im Verkaufsbüro an der Piazzale Roma sagte man uns "ausverkauft". Als die junge Dame unsere Enttäuschung sah, meinte sie es gebe noch ein paar Plätze, die sie aber wegen des fehlenden Sichtkontaktes normal nicht verkaufen würden. Das war uns egal und so bekamen wir noch Plätze für einen unverschämt günstigen Preis. 20 Euro für zwei Personen.
Sehen konnten wir zwar nichts, aber bei einem Konzert ist das ja zweitrangig. Noch eine schöne Erinnerung ist bei mir hängengeblieben. Bei unseren ganzen Besuchen in Opern in Deutschland singt man oft in italienisch. Hier sitzt man nun in Italien und es wird in deutsch gesungen.
Wenn ich an den Abend denke, läuft es mir immer noch kalt über den Rücken.
Hier ein paar Impressionen.

 
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gengarde

Pontifex Maximus
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Stammrömer
Hallo Angela,

ich bedanke mich für die schöne venezianische Mittagspause, die bereits der erste Tag deines Berichts mir beschert hat.

Es freut mich, dass ihr auch nur gutes Wetter gehabt habt. Uns erging es in Umbrien übrigens nicht schlechter8). (Nur für einen Bericht finde ich im Moment nicht genug Zeit.)

Und La Fenice gleich zu Beginn, dazu noch mit einem so interessanten Konzertabend, ist natürlich ein ganz besonderer Einstieg. Ich wusste bisher nicht, dass dort auch kleinere Konzertsäle sind. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit eines Besuchs beim nächsten Venedigtrip noch mehr.

Ich freue mich auf mehr.

Liebe Grüße

von gengarde
 

Augustulus

gesperrt/ruhend
Stammrömer
La Fenice ist ja wirklich wieder sehr schön geworden durch den Wiederaufbau... Ich kenne es noch von früher.

Danke, Angela, für den prompten Bericht!
 

Angela

Augustus
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Rom-Reise
15.03.2020-22.03.2020
Hallo Angela,

ich bedanke mich für die schöne venezianische Mittagspause, die bereits der erste Tag deines Berichts mir beschert hat.

Es freut mich, dass ihr auch nur gutes Wetter gehabt habt. Uns erging es in Umbrien übrigens nicht schlechter8). (Nur für einen Bericht finde ich im Moment nicht genug Zeit.)

Und La Fenice gleich zu Beginn, dazu noch mit einem so interessanten Konzertabend, ist natürlich ein ganz besonderer Einstieg. Ich wusste bisher nicht, dass dort auch kleinere Konzertsäle sind. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit eines Besuchs beim nächsten Venedigtrip noch mehr.

Ich freue mich auf mehr.

Liebe Grüße

von gengarde

Hallo gengarde,

das wusste ich bisher auch nicht, habe es auch nur zufällig beim Surfen im Internet entdeckt, als ich interessehalber mal die Seiten der Biennale durchstöbert habe, da war dann ein Link zu diesem "Festival della musica contemporanea".


La Fenice ist ja wirklich wieder sehr schön geworden durch den Wiederaufbau... Ich kenne es noch von früher.

Danke, Angela, für den prompten Bericht!

Ich hatte es früher nicht gekannt, war das erste Mal kurz nach dem Brand da und nun habe ich es zum ersten Mal von innen gesehen.
Es ist wirklich sehr schön geworden!

Liebe Grüße

Angela
 

Angela

Augustus
Teammitglied
Moderator
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Rom-Reise
15.03.2020-22.03.2020
Hallo Angela,

auch ich bedanke mich für deinen Venedigbericht. Er weckt in mir Erinnerungen an unsere Venedigreise Anfang Nov. 07. Besonders der Besuch des Theaters "La Fenice". Bei unserem Aufenthalt haben wir erfahren, dass ein Konzert in diesem Theater stattfand. Zu allem Überfluss auch noch Beethovens Symphonie Nr. 9.
So versuchten wir Karten zu bekommen, um dieses wunderschöne Kleinod besuchen zu können. Im Verkaufsbüro an der Piazzale Roma sagte man uns "ausverkauft". Als die junge Dame unsere Enttäuschung sah, meinte sie es gebe noch ein paar Plätze, die sie aber wegen des fehlenden Sichtkontaktes normal nicht verkaufen würden. Das war uns egal und so bekamen wir noch Plätze für einen unverschämt günstigen Preis. 20 Euro für zwei Personen.
Sehen konnten wir zwar nichts, aber bei einem Konzert ist das ja zweitrangig. Noch eine schöne Erinnerung ist bei mir hängengeblieben. Bei unseren ganzen Besuchen in Opern in Deutschland singt man oft in italienisch. Hier sitzt man nun in Italien und es wird in deutsch gesungen.
Wenn ich an den Abend denke, läuft es mir immer noch kalt über den Rücken.
Hier ein paar Impressionen.


Hallo ulna,

herzlichen Dank für Deinen schönen Beitrag über Eure Erfahrungen und Erlebnisse im La Fenice und die wunderschönen Fotos! Das muss ja wirklich toll gewesen sein, Beethovens 9. in diesem Ambiente!
In den großen Saal sind wir leider nicht hineingekommen, es gab gerade nichts dort, ein Tag nach unserer Abreise wäre die Premiere von "Nabucco" gewesen! Sehr schade!
Aber das Konzert hat uns wirklich mehr als entschädigt dafür, der kleine Saal ist wirklich auch sehr schön.

Wir durften dann ein paar Tage später doch noch eine Oper mit dem Ensemble des Fenice erleben, im kleinen "Teatro Malibran", doch davon später mehr!

Liebe Grüße

Angela
 

Claude

Triumphator
Stammrömer
Liebe Angela,
ja - für mich war der Anfang des wunderbaren Venedig-Berichts der Nachtisch nach dem Abendessen (ich bin erst spät heimgekommen) und ich war schon richtig gut eingestimmt, weil heute Eure liebe Karte aus Venezia hier im Briefkasten lag - ganz herzlichen Dank dafür.
Ich verwahre schöne Postkarten (nachdem sie eine ganze Zeit auf meinem Schreibtisch verbracht hat) immer als Lesezeichen in einem Buch und wenn ich selbiges dann viel später wieder zur Hand nehme, finde ich die Postkarte und es ist, als bekäme ich sie noch einmal ...

So - nun muß ich mich noch für den morgigen Tag wappnen!

Viele liebe Grüße
Claude
 

Angela

Augustus
Teammitglied
Moderator
Stammrömer
Rom-Reise
15.03.2020-22.03.2020
Sonntag, 12.10.08

Achtung: Heute werden es sehr viele Bilder!


Nach einer geruhsamen Nacht - es ist sehr ruhig in unserer Gasse und wir schlafen gemütlich aus - machten wir uns um 9.30 Uhr auf den Weg.
Cappuccino in der Bar um die Ecke (wir sollten noch besseren bekommen!), dann gingen wir durch kleine Gassen, an verschlafenen Kanälen entlang in Richtung einer Kirche, die wir noch nicht kannten: San Angelo Raffaele.






Dort war gerade Gottesdienst und wir konnten nur einen kleinen Blick hineinwerfen. Über den schönen Platz hinter der Kirche nur wenige Schritte zur Kirche San Sebastiano, die leider geschlossen ist. Sie ist einer der Chorus - Kirchen, die werktags durchgehende Öffnungszeiten haben, aber sonntags geschlossen sind.




Unser Weg führte uns dann zum Vaporettoanleger "San Basilio" am Canale della Giudecca.
Von dort fuhren wir hinüber zur Giudecca mit herrlichen Aussichten:


Blick auf die Giudecca



Blick Richtung Dorsoduro



San Giorgio im Dunst



Santa Maria della Salute - leider immer noch eingerüstet






Wir machten unterwegs Halt und besuchten zum ersten Mal die Kirche

Le Zitelle






Unser Ziel war die Insel San Giorgio Maggiore, wo wir neben der Kirche die Fondazione Cini mit den herrlichen Kreuzgängen besichtigen wollten, was nur samstags und sonntags möglich ist. Wir hatten die Klostergebäude noch nie gesehen und das war einer unserer festen Programmpunkte. Leider ist ausgerechnet heute aus unerfindlichen Gründen (Veranstaltung?) die Fondazione geschlossen und in der Kirche ebenfalls Gottesdienst.





San Giorgio Maggiore



Blick Richtung Redentore




Blick Richtung San Marco




Da das Wetter so fantastisch war, entschieden wir uns nach kurzem Überlegen gegen den Gottedienst und für einen sehr guten Cappuccino im Café hinter San Giorgio mit wunderbarem Blick Richtung San Marco und beobachteten einen einfahrenden Riesendampfer.




Wird fortgesetzt
 
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Simone-Clio

Augustus
Teammitglied
Moderator
Stammrömer
Als Dank für den wunderschönen 2. Tag ein Rilke-Gedicht passend zu San Giorgio:​




Venezianischer Morgen

Fürstlich verwöhnte Fenster sehen immer,
was manchesmal uns zu bemühn geruht:
die Stadt, die immer wieder, wo ein Schimmer
von Himmel trifft auf ein Gefühl von Flut,


sich bildet ohne irgendwann zu sein.
Ein jeder Morgen muss ihr die Opale
erst zeigen, die sie gestern trug, und Reihn
von Spiegelbildern ziehn aus dem Kanale
und sie erinnern an die andern Male:
dann giebt sie sich erst zu und fällt sich ein


wie eine Nymphe, die den Zeus empfing.
Das Ohrgehäng erklingt an ihrem Ohre;
sie aber hebt San Giorgio Maggiore
und lächelt lässig in das schöne Ding.


Rainer Maria Rilke, Frühsommer 1908, Paris
 

Asterixinchen

ehemalige Moderatorin
Stammrömer
Hallo und Moin, Moin Angela!


VIELEN DANK

:thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:

für den venezianischen Sonntag

einfach

WUNDERSCHÖN

Deine vielen tollen Bilder

:!: :!: :!:


Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung !!!



Gruß - Asterixinchen :), die ( ich weiß auch nicht warum ) dieses Bild
besonders schön findet ....
 

Lizabetta

Princeps Senatus
Stammrömer
Hallo Angela,

danke für die Fortsetzung und die wunderschönen Bilder.


Diese Entscheidung:


war sicherlich goldrichtig :nod: :thumbup:


Liebe Grüße
Lizabetta

 
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