Vatikan/Papst: Vatikan und Papst 2026

katholisch.de: Papst schickt Vertreter in sein früheres Bistum in Peru

Papst Leo XIV. schickt einen hochrangigen Kurienkardinal zu Feierlichkeiten in sein früheres Bistum Chiclayo in Peru. Wie der Vatikan mitteilte, wird "Entwicklungsminister" Michael Czerny den Papst am 11. Februar im Marienheiligtum "Nuestra Señora de la Paz" vertreten.

Wobei man sich natürlich leicht denken kann, wie gerne Papst Leo diese Reise selbst unternommen hätte.
 
Hühnchen süß-sauer, Frühlingsrollen und kleine Teigtaschen: So lautete die übliche Bestellung von Kardinal Robert Francis Prevost, heute Papst Leo XIV., bei seinem Lieblings-Chinesen nahe dem Vatikan. Bevor der gebürtige Chicagoer am 8. Mai zum Papst gewählt wurde, kehrte er regelmäßig im „Kungfu Express“ ein, berichtete Restaurantbesitzer LinNing Tang am Mittwoch dem „National Catholic Reporter“. „Und er aß sehr geschickt mit Stäbchen“, so der Gastronom.

Das Restaurant befindet sich in der Via del Mascherino, 59/61
 
... Veranstaltungen teilnehmen konnten (...).

Es ist ungewöhnlich, dass der Papst an einem Sonntag Audienz hält – doch heute machte er für die Mitarbeiter des vatikanischen Ausstattungsamtes („Floreria”) und des Bauamtes, beide unter der Direktion für Infrastruktur und Dienste am Governatorat angesiedelt, eine Ausnahme. Um 11 Uhr, also eine Stunde vor dem Mittagsgebet, empfing Leo die Direktoren und Mitarbeiter samt deren Familien in der Sala Clementina im Apostolischen Palast. Bei der Audienz stellte Leo fest, dass die Pflege der heiligen Stätten kein vernachlässigbarer Dienst sei. Umso mehr dankte er den Zuständigen für die täglich geleistete Arbeit, insbesondere während des eben zu Ende gegangenen Heiligen Jahres.
 
Diese Meldung hatten wir im Dezember 2025 (d.h. im Vorgänger-Thread zu diesem):

Nun also die Fortsetzung:

Der neue Erzbischof, der zuvor Diözesanbischof von Joliet im US-Bundesstaat Illinois war, bringt internationale Erfahrung mit. Mit Papst Leo verbindet Hicks nicht nur Chicago als Geburtsort, sondern auch eine längere Tätigkeit in Lateinamerika, leitete er doch mehrere Jahre ein kirchliches Hilfswerk für Waisenkinder in El Salvador. Seine Prägung dadurch wie auch die kulturelle Vielfalt der Erzdiözese spiegelte sich auch in der auf Englisch und Spanisch gehaltenen Amtseinführungsfeier.
 
... Beglaubigungsschreiben und traf neben Leo XIV. auch Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin.

Kveck stammt aus dem Nordosten Ungarns, wo er 1966 geboren wurde. Für Ungarn war er zuletzt als Botschafter in Argentinien eingesetzt (2023-2025). Davor wirkte er unter anderem an der Botschaft in Ägypten (2008-2020) und als Diplomat in China (2000-2004).
Im ungarischen Außenministerium hatte er mit Unterbrechung ab 1998 verschiedene Positionen inne, darunter in der Abteilung Naher Osten und Afrika, Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU und als Stellvertretender Direktor für Afrika und den Nahen Osten.
 
Die Lastwagen starteten an der Basilika Santa Sofia in Rom, dem spirituellen Zentrum der Ukrainer in Italien, und sind bereits an ihren Bestimmungsorten in Fastiw sowie in der Hauptstadt Kyiv eingetroffen – zwei Orte, die von den jüngsten Raketenangriffen besonders schwer getroffen wurden. Der Einsatz der Generatoren ist überlebenswichtig: In der Ukraine herrschen derzeit Nachttemperaturen von bis zu minus 15 Grad, während das Thermometer auch am Tag kaum über minus 10 Grad steigt.
 
Zwar figuriert in dieser Meldung von Vatican News weder der Papst als Protagonist noch der Vatikan. Dennoch denke ich, sie wäre hier nicht verfehlt.

... Weißen Haus.

In einer am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Erklärung fand der Erzbischof von Chicago, Kardinal Blase Cupich, deutliche Worte für den Vorfall. Er zog eine historische Linie von der Entmenschlichung früherer Einwanderergruppen bis zum heutigen politischen Diskurs. „Menschen als Tiere darzustellen – als weniger als menschlich – ist nicht neu“, betonte Cupich. Es sei eine Methode, die bereits gegen Chinesen, Iren, Italiener, Slawen, Juden und Latinos eingesetzt wurde, um Ausbeutung und Gewalt zu rechtfertigen.
 
Das Dikasterium für Laien, Familie und Leben forderte Ortskirchen, Verbände und kirchliche Gemeinschaften weltweit auf, kreative Wege zu finden, um den Tag in ihrem jeweiligen lokalen Kontext zu feiern. Um die Vorbereitungen zu unterstützen, kündigte der Vatikan an, in naher Zukunft spezielle pastorale Handreichungen und Materialien zur Verfügung zu stellen.
 
... Ende März geprüft. Es wäre die zweite Auslandsreise seines Pontifikats. Während dieser Termin kurz bevorsteht, skizzierte der Papst auf dem Rückflug von seiner Libanon-Reise bereits weitreichendere Pläne für Afrika und seine lateinamerikanische Heimat.
 
... Logo zu geben: den so genannten „Ident“, der den Hörern des Papstsenders seit jeher vertraut ist.

Entwickelt wurde das musikalische Markenzeichen von Marcello Filotei aus der RV-Musikredaktion unter Leitung von Pierluigi Morelli. Am 12. Februar, dem tatsächlichen Jahrestag, wird dieser Jingle den ganzen Tag über zu hören sein und anschließend in das reguläre Programm integriert. Es handelt sich um eine Erweiterung der historischen Orchestrierung von „Christus Vincit“, einem Thema des tschechoslowakischen Komponisten Jan Kunc, das von Alberico Vitalini aufgenommen wurde und seit jeher ein unverwechselbares Element der klanglichen Identität des Senders ist. Dabei wurde das Originalthema von „Christus Vincit“ in einem modernen Stil überarbeitet, wobei die Verbindung zur Tradition beibehalten, aber auch ein neuer Klang geschaffen wurde, der der zeitgenössischen Sensibilität entspricht.
 
Seit Jahrzehnten sind die Piusbrüder ein Stachel im Fleisch der katholischen Kirche. Weil Benedikt XVI. ihre Exkommunikation 2009 aufhob, gehören sie wieder dazu – aber ohne geregelten Status. Nun droht wieder ein Bruch.

Papst Leo XIV. ist also gewarnt, wenn der Obere der Bruderschaft, der italienische Geistliche Davide Pagliarani (55), am Donnerstag den Präfekten der vatikanischen Glaubensbehörde, Kardinal Víctor Fernández, in Rom trifft.

Diesmal will Pagliarani, wie er sinngemäß erklärte, dem Vatikan eine Art Stillhalte-Abkommen vorschlagen. Rom solle, so die Quintessenz seiner Ausführungen, die Piusbruderschaft als eine Art Reservat des vorkonziliaren Glaubens dulden, bis vielleicht eines Tages ein Papst auf die Traditionalisten zugehen und ihnen eine neue Rolle in der Kirche zuerkennen werde. Er selbst glaubt, dass die Bruderschaft als Hüterin des vom modernistischen Zeitgeist unverfälschten Glaubens und der dazugehörigen Liturgien einen unverzichtbaren Dienst für die gesamte Kirche leiste.
 
Heinrich Timmerevers, Bischof von Dresden-Meißen, ist von Papst Leo XIV. in Audienz empfangen worden. Das teilte das vatikanische Presseamt am Mittwoch ohne weitere Angaben mit. Der aus dem Landkreis Cloppenburg im Nordwesten Deutschlands stammende Timmerevers (73) leitet das Bistum in Sachsen seit 2016.

Mit dem Besuch von Timmerevers wächst die Reihe der deutschen Bischöfe, die persönlich vom neuen Papst zu einem ausführlichen Gespräch empfangen wurden, weiter.
 
... Fernandez mit dem Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., Don Davide Pagliarani, statt.

Glaubens-Präfekt Fernandez habe „einen spezifisch theologischen Dialog mit einer genau festgelegten Methodik“ vorgeschlagen, der Themen behandeln soll, „die noch nicht ausreichend geklärt sind“. Dazu gehöre etwa der Unterschied zwischen Glaubensakt und „religiöser Ehrerbietung des Verstandes und des Willens“ oder „die unterschiedlichen Grade der Zustimmung, die die verschiedenen Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils und ihre Auslegung erfordern“.

Der Heilige Stuhl bekräftigt erneut, dass „die Weihe von Bischöfen ohne Mandat des Heiligen Vaters (…) einen entscheidenden Bruch der kirchlichen Gemeinschaft (Schisma) mit schwerwiegenden Folgen für die Bruderschaft als Ganzes bedeuten würde“, wie es in der Erklärung heißt. Es sei der Papst, der „die höchste ordentliche, volle, universale, unmittelbare und direkte Vollmacht besitzt“, wird mit Verweis auf gültige Normen erinnert.
 
... Logo zu geben: den so genannten „Ident“, der den Hörern des Papstsenders seit jeher vertraut ist.

Anschließend an diesen Beitrag von gestern:
... den Auftrag gegeben, dieses bewundernswerte Kommunikationsmittel zu entwerfen und aufzubauen. Heute setzt der Radiosender des Papstes seine Mission fort: die Botschaft des Evangeliums, die Stimme des Bischofs von Rom und die Lehre des Papstes in die ganze Welt zu tragen, Gemeinschaften zu begegnen, zuzuhören und zu dienen.

Heute gehen unsere Gedanken unweigerlich zu jenem 12. Februar 1931, als der Wissenschaftler Guglielmo Marconi als Erster über die Mikrofone der "Statio Radiophonica Vaticana" seine Stimme hören ließ. Pius XI. hatte ihm die Aufgabe übertragen, dieses bewundernswerte Kommunikationsinstrument zu entwerfen und aufzubauen; den Jesuitenpatres übertrug er die Leitung. Der „Vater des Radios“ kündigte an, dass die Stimme des Papstes erstmals „gleichzeitig auf der ganzen Erde zu hören sein“ werde. Und der Papst selbst sandte – auf Latein, und in bewegenden Worten – die erste Radiobotschaft der vatikanischen Geschichte „an alle Völker und jedes Geschöpf“. Danach erklangen von Schellackplatte mit 78 Umdrehungen pro Minute Auszüge aus einer Sinfonie Beethovens.
 

Swjatoslaw Schewtschuk dankte dem Kirchenoberhaupt für die Solidarität des Heiligen Stuhls und die konkrete Hilfe, teilte der Kyiver Großerzbischof im Anschluss mit. Erst vor wenigen Tagen hatte Leo XIV. über das päpstliche Almosenamt 80 Stromgeneratoren in die Ukraine schicken lassen, um der Bevölkerung im harten Winter beizustehen.

Ein zentraler Moment der Begegnung war die Übergabe neuer Listen mit Namen von Kriegsgefangenen und Vermissten. Diese Dokumente wurden dem Großerzbischof direkt von den betroffenen Familien übergeben, in der Hoffnung, dass die diplomatischen Kanäle des Vatikans einen Austausch oder eine Freilassung bewirken können.
 
Wenn im Petersdom die ersten Akkorde erklingen, hört nicht nur die versammelte Gemeinde zu, sondern oft die ganze Welt. Josep Solé Coll, erster Organist der vatikanischen Basilika, gestaltet die großen Liturgien des Papstes musikalisch mit. Für den Spanier ist das kein Karrierehöhepunkt im weltlichen Sinn, sondern ein Dienst an der Kirche – getragen von künstlerischem Anspruch, liturgischer Präzision und dem Glauben an die evangelisierende Kraft der Schönheit, wie er im Interview erzählt.
 

Direktor ist bekanntlich Matteo Bruni.

Beobachter erwarten in den nächsten Monaten weitere Neubesetzungen im vatikanischen Medienapparat. Die wichtigste betrifft die Nachfolge für den Präfekten des Kommunikations-Dikasteriums, Paolo Ruffini. Er wird in diesem Jahr 70 und erreicht damit die vatikanische Altersgrenze für Nichtgeweihte.
 
Wie das vatikanische Presseamt am Freitag mitteilte, verfügte er die Auflösung des „Päpstlichen Komitees für den Weltkindertag“. Dessen Leiter, Franziskanerpater Enzo Fortunato, sowie sein Organisationsteam verloren zeitgleich ihre Aufgabe.

Die Neuregelung tritt mit der Veröffentlichung im L’Osservatore Romano sofort in Kraft. Der erste katholische Weltkindertag wurde 2024 begangen, Papst Leo feierte den Gedenktag im Heiligen Jahr und hat für September 2026 bereits den nächsten Weltkindertag angekündigt.

Vgl.: Vatikan/Papst: - Vatikan und Papst 2026
 
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