Vatikan/Papst: Vatikan und Papst 2026

Papst Leo XIV. empfängt Bischofskonferenz von Puerto Rico: Ad-limina-Besuch 2026 - Vatican News
Papst Leo XIV. hat am Freitag die Bischöfe aus Puerto Rico zu ihrem offiziellen Ad-limina-Besuch in Audienz empfangen. Für die Oberhirten der Karibikinsel war es eine Begegnung, die nach jahrelangem Warten als ein Moment „großen Glaubens und großer Hoffnung“ gewertet wurde.

Es war die erst zweite Ad-limina-Visite des neuen Pontifikats, nachdem Papst Leo XIV. erst in der vergangenen Woche die slowenischen Bischöfe empfangen hatte.

Der Besuch „ad limina apostolorum“ (an den Schwellen der Apostelgräber) dient traditionell dem Austausch zwischen den Ortskirchen und dem Nachfolger Petri sowie der Stärkung der Einheit der Weltkirche.
 
... Heiligen Stuhl gewürdigt.

Bei der Messe in der römischen Basilika Santa Maria Maggiore verwies Parolin vor zivilen und kirchlichen Würdenträgern auf den historischen Beitrag der Kirche in der brasilianischen Gesellschaft: „In zwei Jahrhunderten der Beziehungen zum Heiligen Stuhl hat Brasilien in der Kirche keine ausländische Macht gesehen, sondern eine Weggefährtin, die sich der sozialen Wunden, der Herausforderungen im Bildungswesen und der Förderung von Gerechtigkeit und Frieden aufmerksam angenommen hat.“
 
Mittlerweile ist die Liturgie im Stephansdom beendet.
... an der Spitze der Erzdiözese Wien die Hände auf und weihte ihn zum Bischof.
Nachdem dies auch alle anderen anwesenden 28 katholischen Bischöfe getan hatten, erhielt Grünwidl seine bischöflichen Insignien (Mitra, Ring und Bischofsstab) und wurde zu seinem Bischofssitz (Kathedra) geführt, wo er Platz nahm und damit für alle sichtbar die Leitung der Erzdiözese übernahm.


Edit: Aus dieser Liturgie hier ein kleiner Ausschnitt.


 
Zuletzt bearbeitet:
katholisch.de: Papst Leo XIV. steht vor wichtigen Personalentscheidungen

Wie ja auch hier schon verschiedentlich angesprochen. Heute nun liest man:

Die von ihm nach der Wahl vom 8. Mai zunächst ausgesprochene Verlängerung der bisherigen Kurienämter "bis auf Weiteres" (donec aliter provideatur) gilt immer noch. Doch da er persönlich erklärt hat, dass er die Altersgrenzen für Bischöfe (und mithin auch für die meisten Kurienchefs) strenger handhaben will als sein Vorgänger, rücken im laufenden Jahr einige Entscheidungen unaufhaltsam näher.

Das betrifft zunächst den Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch. Er ist derzeit der letzte Deutschsprachige an der Spitze einer Vatikanbehörde.

Erst knapp fünf Jahre im Amt, aber demnächst (am 6. März) 76 Jahre alt, ist Kardinal Arthur Roche aus England. Im Mai läuft seine erste fünfjährige Amtszeit als Präfekt des Dikasteriums für die Liturgie ab, und altersbedingt ist eine zweite Amtszeit so gut wie ausgeschlossen.

Ein weiterer sicherer Kandidat für die Auswechslung ist der bisherige Präfekt des Dikasteriums für Laien und Familie, der irischstämmige US-Amerikaner Kevin Farrell (78).

Ebenfalls nahe am Ruhestand ist der Präfekt des "Mega-Dikasteriums" für ganzheitliche Entwicklung, der Kanadier Michael Czerny. Er leitet die Behörde zwar erst seit knapp vier Jahren, aber spätestens mit seinem 80. Geburtstag am 18. Juli dürfte seine Amtszeit enden.


Außer diesen Kardinälen, die nun bald die Altersgrenze erreichen werden, spricht der Artikel einige weitere wichtige Positionen an, auf denen ein Wechsel fällig werden könnte.
 
katholisch.de: Risiken der KI: Papst fordert "digitale Alphabetisierung"
Im Internet kursieren KI-generierte Clips, die selbst dem Papst abstruse Aussagen in den Mund legen – teils täuschend echt.
Tja, davor ist ja leider heutzutage quasi niemand mehr gefeit.

In dem Text mit dem Titel "Custodire voci e volti umani" (Gesichter und Stimmen des Menschen schützen) verweist Leo auf Chatbots und ständig wachsende Möglichkeiten der KI, Stimmen, Gesichter, Gestik und Mimik nachzuahmen und sogar menschliche Emotionen vorzutäuschen. Heute brauche es eine "digitale Alphabetisierung", um zu verstehen, "wie Algorithmen unsere Wahrnehmung der Realität prägen, wie KI-Verzerrungen funktionieren, welche Mechanismen das Erscheinen bestimmter Inhalte in unseren Informationsfeeds bestimmen und welche Annahmen und Wirtschaftsmodelle der KI-Ökonomie zugrunde liegen und wie sie sich verändern können", resümiert Leo XIV.

Sein Wort in Gottes Ohr.
 
... Wahrheit beeinträchtigen lassen. Das hat Papst Leo XIV. an diesem Montag den Richtern der „Rota Romana“ gesagt. An diesem Tribunal des Heiligen Stuhles werden hauptsächlich Berufungen in Ehenichtigkeitssachen verhandelt.

Bei der richterlichen Tätigkeit trete oft eine Spannung zwischen Wahrheit und Nächstenliebe zutage, so der Papst, der selbst ausgebildeter Kanonist ist und in seiner Laufbahn auch als Kirchenrichter wirkte.

Nun, dann weiß er also wohl gut genug, wovon er spricht.


Zugleich dürfen Barmherzigkeit und unbedingter Respekt vor den Gläubigen in keinem Prozess fehlen, wie Leo weiter erläuterte. Der Wunsch nach einer „kalten und distanzierten Bestätigung der Wahrheit“ lasse nämlich manchmal „die Gebote der Nächstenliebe außer Acht, die in allen Phasen eines Prozesses präsent sein müssen“.
 
... Versammlung ab Donnerstag in Stuttgart begründet.

Sinnig gewähltes Photo :rolleyes: ...

Ob irgendwer im Vatikan diesen Ausstieg bedauern wird, weiß ich natürlich nicht.

Jedoch, ketzerische Anmerkung von mir: Ein nicht ganz geringer Teil von Woelkis Diözesanen, zu denen ja auch ich zähle, wünscht sich von ihm schon seit Jahren einen noch deutlich weiter gehenderen Ausstieg.
Sorry für dieses kleine OT.


"Für mich ist der Synodale Weg abgeschlossen“, sagte er im Interview des kirchlichen Portals domradio.de. Ursprünglich seien fünf Sitzungen vereinbart worden; „und an diesen habe ich auch teilgenommen".

„Ich habe versprochen, den Glauben der Kirche zu schützen und in Einheit mit dem Papst den Weg in meiner Diözese zu gehen. Das möchte ich auch in Zukunft für mich in Anspruch nehmen.“
Insofern, so führt der Kardinal aus, tue er sich „schwer mit dem Gedanken, Teil eines Gremiums zu sein, in dem 27 Diözesanbischöfe, 27 Mitglieder des ZdK und weitere 27 Mitglieder, die noch gewählt werden müssen, gemeinsam beraten und entscheiden“.
Das deckt sich mit unseren Kölner Erfahrungen bzgl. seiner Bereitschaft zur Teamfähigkeit.
 
An diesem Dienstag gab der Vatikan eine umfassende Neubesetzung der Führungsgremien der Stiftung „Joseph Ratzinger – Benedikt XVI.“ bekannt. Nach turnusgemäßem Ablauf der fünfjährigen Amtszeit übernimmt Roberto Regoli das Präsidentenamt von Jesuitenpater Federico Lombardi, der die Stiftung ein Jahrzehnt lang maßgeblich geprägt hat.
 
Und noch eine Neu-Ernennung. :)

Ebenso heute. Papst ernennt Nuntius für Republik Kongo - Vatican News
Der afrikanische Kurienpriester Relwendé Kisito Ouédraogo ist neuer Nuntius in der Republik Kongo. Der ausgebildete Liturgiewissenschaftler stammt aus Burkina Faso und wirkt seit 2010 in der Ersten Sektion des vatikanischen Staatssekretariats.
Papst Leo verlieh dem 54jährigen Afrikaner zugleich mit der Ernennung, die an diesem Mittwoch bekannt wurde, die Erzbischofswürde. Der neue Nuntius spricht laut Vatikanmitteilung Französisch, Englisch, Italienisch und Deutsch.
 
Das Restaurant soll in bisher ungenutzten Räumen entstehen, die früher für die Instandhaltung der Basilika zuständigen Arbeitern, genutzt wurden. Möbel für das Lokal wurden bereits geliefert, ein Eröffnungstermin steht allerdings noch nicht fest, berichtete das Blatt. Das Projekt wird bisher unter strenger Geheimhaltung vorangetrieben. Selbst die Kanoniker des Petersdoms, die für die liturgischen Feiern und die Seelsorge in der Basilika verantwortlich, sind sollen nicht offiziell informiert worden sein.
Bereits seit Längerem gibt es einen kleinen Imbiss, der Getränke und Snacks für Besucher auf dem Weg zur Kuppel des Petersdoms anbietet. Das neue Restaurant würde das gastronomische Angebot deutlich erweitern und ist Teil einer schrittweisen Öffnung und stärkeren touristischen Nutzung der Basilika, die von Papst Franziskus genehmigt wurde.

Der erwähnte Messaggero-Artikel steht hinter einer Bezahlschranke. Un bistrot sul tetto di San Pietro, cucina e tavoli tra gli apostoli. Si punta all’apertura per i 400 anni dalla consacrazione


EDIT: Klarstellung seitens des Vatikan:
Vgl.: San Pietro, allo studio lavori di ampliamento del punto ristoro sulla terrazza - Vatican News
Non un bistrot sulla terrazza di San Pietro, ma solo l’ampliamento del punto di ristoro già presente in questo spazio sopra la Basilica nel contesto di un ampliamento della superficie per accogliere i numerosi pellegrini. L'Ufficio delle Comunicazioni della Basilica interviene sulle notizie circolate oggi circa la presunta apertura di un ristorante sulla terrazza di San Pietro.
Es handelt sich nicht um ein Bistro auf der Terrasse des Petersdoms, sondern lediglich um die Erweiterung der bereits vorhandenen Gaststätte in diesem Bereich oberhalb der Basilika im Rahmen einer Vergrößerung der Fläche, um die zahlreichen Pilger unterbringen zu können. Das Kommunikationsbüro der Basilika reagiert auf die heute verbreiteten Nachrichten über die angebliche Eröffnung eines Restaurants auf der Terrasse des Petersdoms.

Das klingt besser, ansonsten hätte man an den 1. April glauben können!
 
katholisch.de: Kardinal Müller erstmals bei Papst Leo XIV.
Müller (78) war von 2012 bis 2017 Präfekt der damaligen Glaubenskongregation und damit der ältesten zentralen Kurienbehörde im Vatikan. Der aus Mainz stammende Theologe war von 2002 bis 2012 Bischof von Regensburg. Papst Benedikt XVI. holte den konservativen und streitbaren Dogmatiker 2012 nach Rom. 2014 machte Papst Franziskus ihn zum Kardinal – die einzige Erhebung eines Deutschen während seiner Amtszeit.
 
Der erwähnte Messaggero-Artikel steht hinter einer Bezahlschranke.
Soeben habe ich, just for fun ☺️, einen Repubblica-Artikel ergoogelt – den ich, zu meiner Verwunderung, lesen konnte ohne Bezahlschranke:
Un bistrot sui tetti di San Pietro, i tavoli tra cupole e statue degli apostoli

Allerdings vermute ich: Das war so nur darum, weil ich nicht, wie sonst immer, nach Kopieren des Links zunächst denselben eingetragen habe in dem betr. Forumsbeitrag, um dann zurückzukehren zur Zeitung, um diejenige(n) Textpassage(n) herauszukopieren, die ich verwenden wollte. Und genau so, denke ich mir, würde es auch jetzt laufen. Also wenn nach dem Speichern dieses Beitrags entweder ich oder ein anderer Forista den Link anklicken würde.

Was aber auch egal wäre – denn es steht nichts darin, was man nicht schon in dem Beitrag von @Simone-Clio lesen konnte.

Edit: Siehste wohl, genau so kam es (also bzgl. Bezahlschranke).



Das klingt besser, ansonsten hätte man an den 1. April glauben können!
:)
 
Zuletzt bearbeitet:
Schon wieder kommt eine Personalentscheidung auf Papst Leo XIV. zu, jedenfalls in absehbarer Zeit:

katholisch.de: Leos Mann in Washington steht vor dem Ruhestand
Der Franzose Christophe Pierre ist einer der Top-Diplomaten des Vatikans. Mit 80 Jahren steht der Kardinal nun wohl kurz vor dem Ruhestand.

Kaum ein anderes Land im Westen ist für den Vatikan in den vergangenen Jahren so schwieriges Territorium gewesen wie die USA. Papst Franziskus hatte viel damit zu tun, Auswüchse manch renitenter US-Bischöfe wieder einzufangen.

Erst Anfang Januar hat der Papst Pierre in Audienz empfangen. Zwar hat der Vatikan keine weiteren Informationen über den Inhalt des Treffens verkündet. Ein Abschied des Kardinals aus dem diplomatischen Dienst in den Ruhestand scheint aber durchaus wahrscheinlich.
 
Weil hier am Dienstagmittag vom Synodalen Weg die Rede war (Vatikan und Papst 2026):

... nicht gestärkt worden, wenn ich es freundlich sagen soll“, sagte er im Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Donnerstag.

Ja, ja, der gute alte Stadtanzünder ... aber sorry für dieses kleine OT. ;)

Sondern was ich sagen wollte: Bevor Peter Kohlgraf in Mainz Bischof wurde, war er Kaplan hier in unserem Städtchen. Und er war einer der allerbesten, die wir jemals erlebt haben.

Darum denke ich: Es ist gut und ratsam, zu hören auf das, was er sagt.

So z.B. dies:
„Ich würde es bedauern, wenn sie (i.e. die Stimme der drei Bischöfe, die sich jetzt ausgeklinkt haben) in der künftigen Synodalkonferenz fehlte.“ Synodalität bedeute, „nicht nur die eigene Meinung zu bestätigen“. Entscheidend sei nun die Frage: „Wie schaffen wir es, in Fragen von Synodalität wieder gemeinsam auf dem Weg zu sein?“
 
... die am Freitag zum Ad-limina-Besuch im Vatikan ist.

Und nicht zuletzt eine "angenehme und unerwartete Überraschung“.
Was natürlich gut zu verstehen ist angesichts der vielen Jahre unseres jetzigen Papstes seinerzeit in Peru, vgl.:
An dem Treffen nahmen die Bischöfe der 46 kirchlichen Jurisdiktionen des südamerikanischen Landes teil, in dem Robert Francis Prevost über zwanzig Jahre als Missionar und später als Bischof der Diözese Chiclayo tätig war.
Die Bischöfe werden am 30. Januar vom Papst in Audienz empfangen.
 
katholisch.de: Details zu Papstdomizil: Leo XIV. soll künftig unterm Dach wohnen

Dem Himmel ein Stückchen näher: Papst Leo XIV. soll in eine Dachgeschosswohnung im Vatikan ziehen. Das berichtet die italienische Tageszeitung "La Repubblica" am Freitag. Die Etage, in der sich das Appartement befindet, liegt über der traditionellen Papstwohnung im Apostolischen Palast und ist von außen kaum sichtbar. Die deutlich kleineren Fenster liegen direkt über den Rahmen der großen Fenster des darunterliegenden Stockwerks.

Weiterhin steht kein konkreter Umzugstermin fest. Das teilte zuletzt Vatikansprecher Matteo Bruni mit. Seit Monaten werden die Räume im Apostolischen Palast saniert, Leitungen erneuert und das marode Dach repariert.
 
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