Vatikan/Papst: Vatikan und Papst 2026

katholisch.de: Einzugstermin für Papst Leo XIV. im Vatikan weiter offen

Für Leo XIV. (70) steht noch immer nicht fest, wann er in die Papstwohnung im Apostolischen Palast ziehen kann. Es gebe weiterhin kein Umzugsdatum, teilte Vatikan-Sprecher Matteo Bruni am Dienstag mit.

Anders als sein Vorgänger Franziskus (2013-2025) entschied Leo XIV., nicht ins vatikanische Gästehaus Santa Marta zu ziehen. Stattdessen will er wieder in der Privatresidenz an der Nordseite des Petersplatzes wohnen, die seit dem 16. Jahrhundert dafür vorgesehen ist. Zuletzt hatte Benedikt XVI. (2005-2013) bis zu seinem Rücktritt dort gelebt.
 
katholisch.de Medienbericht: Papst Leo XIV. verweigert Macron Audienz im Vatikan

Laut einem italienischen Medienbericht hat Papst Leo XIV. dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron bislang bewusst keinen Audienztermin gewährt. Wie die konservative Zeitung "Il Tempo" unter Berufung auf "zuverlässige Quellen im vatikanischen Staatssekretariat" berichtet, sollen französische Diplomaten seit Wochen vergeblich versucht haben, einen ersten Audienztermin für Macron beim Papst zu ermöglichen.
Anders als für die Staatsoberhäupter Großbritanniens, Italiens, Deutschlands oder Spaniens habe Leo XIV. jedoch für Frankreichs Präsidenten keinen Termin eingeräumt. Der Papst persönlich habe angeordnet, die Anfrage abzulehnen. Es solle für Macron vorerst weder eine private Audienz noch eine Audienz im Range eines Staatsbesuchs geben.
Zwar möchte ich zugunsten des Autors davon ausgehen, dass dies eine Meldung "nach bestem Wissen und Gewissen" sei.

Dennoch denke ich, es sei sein Tonfall möglicherweise doch ein wenig zu scharf.
Aber nun ... wir werden sehen, wie und wann es weitergeht.

Zwar mag durchaus zutreffen:
Hauptgrund sei die Haltung des Franzosen bei den Themen Abtreibung und Sterbehilfe.

Jedoch dass dies dauerhaft eine Begegnung verhindern wird, das vermag ich eigentlich nicht zu glauben – angesichts von Papst Leos so ausgeprägt diplomatischer Veranlagung.
 
... großzügigen Spende auf. Der Leiter des vatikanischen Dikasteriums für den Dienst der Nächstenliebe bittet um Unterstützung für die Sammelaktion der ukrainischen Gemeinde Santa Sofia in Rom: Es werden Decken, warme Kleidung und vieles mehr benötigt.
 
... Pressesaal gab die Ernennung an diesem Donnerstag bekannt.
Der Sekretär in einem Dikasterium steht als „Nummer Zwei“ in der Hierarchie direkt unter dem Präfekten, in diesem Fall dem koreanischen Kardinal Lazarus You Heung-sik. Redaelli löst den chilenischen Erzbischof Andrés Gabriel Ferrada Moreira ab, den Papst Leo im Oktober zum Bischof von San Bartolomé de Chillán in Chile ernannte.
 
katholisch.de: Gänswein sieht mit Leo XIV. Rückkehr zu Normalität im Vatikan
Erzbischof Georg Gänswein sieht mit Papst Leo XIV. einen spürbaren Stimmungswandel im Vatikan. Die ersten Monate des neuen Pontifikates hätten ihm "sehr deutlich vor Augen geführt, dass – um es einmal etwas eigenwillig zu sagen – jetzt langsam wieder Normalität einkehrt", sagte Gänswein im Gespräch mit dem privaten katholischen Sender "EWTN".
 
katholisch.de: Münsters Altbischof Genn bei Papst Leo XIV.
Treffen zweier alter Bekannter: Papst Leo XIV. hat Münsters emeritierten Bischof Felix Genn am Donnerstag in Audienz empfangen. Das teilte der Vatikan anschließend ohne nähere Angaben mit. Genn (75), dessen altersbedingten Rücktritt noch Papst Franziskus im März 2025 angenommen hatte, leitete das mitgliederstärkste deutsche Bistum 16 Jahre lang.
Nach wie vor ist Genn Mitglied des vatikanischen Bischofsdikasteriums, das ab 2023 von Kardinal Robert Francis Prevost, seit 8. Mai Leo XIV., geleitet wurde. Dank mehrerer Treffen und gemeinsamer Projekte ist Genn gut mit dem heutigen Papst bekannt. Leo sei "zurückhaltend, weise, die Meinungen sammelnd, immer wieder zusammenführend, aber durchaus auch bestimmt", so der deutsche Bischof nach der Papstwahl.
 
... wir werden sehen, wie und wann es weitergeht.

Hier eine Klarstellung:
Bruni fügte hinzu, die Behauptung sei über einen Account verbreitet worden, der nach seinen Informationen auch in der Vergangenheit falsche Behauptungen über die frühere französische Botschafterin beim Heiligen Stuhl, Florence Mangin, veröffentlicht habe. Aus Vatikan-Kreisen hieß es zudem, es sei für Päpste nicht denkbar, das Audienzgesuch eines Staatsoberhaupts abzulehnen. Der Heilige Stuhl weise aus Prinzip niemanden ab. In der Vergangenheit habe dies selbst für international geächtete Diktatoren gegolten.
 
Und folglich verhält es sich eben doch nicht so: Medienbericht: Papst Leo XIV. verweigert Macron Audienz im Vatikan
Wie die konservative Zeitung "Il Tempo" unter Berufung auf "zuverlässige Quellen im vatikanischen Staatssekretariat" berichtet, sollen französische Diplomaten seit Wochen vergeblich versucht haben, einen ersten Audienztermin für Macron beim Papst zu ermöglichen.
Sondern offenbar wünschte also dieses Blatt nur etwas gut Verkäufliches.

Allerdings hätte ich an deren Stelle mich dafür nicht verlegt auf eine Falschmeldung, die seitens der medialen Konkurrenz dermaßen leicht zu demontieren war. :rolleyes:
 
... François, im Vatikan in Privataudienz empfangen. Das Großherzogspaar traf auch Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und den vatikanischen Außenbeauftragten, Erzbischof Paul Richard Gallagher, teilte das vatikanische Presseamt nach den Begegnungen mit.
Bei den „herzlichen Gesprächen" im Staatssekretariat wurden demnach die „guten bilateralen Beziehungen und das gute Verhältnis von Staat und Kirche" gewürdigt und „Themen gemeinsamen Interesses" angesprochen – „sozialer Zusammenhalt, die Bildung junger Menschen und die Wahrung der Menschenwürde und des menschlichen Lebens" (...).
 
Nach wie vor setzt Papst Leo sich in besonderem Maße ein für die Begegnung mit möglichst vielen Menschen:

... nimmt damit eine Tradition seiner Vorgänger auf, die mit Papst Johannes XXIII. begann und mit Johannes Paul II. und Franziskus an besonderer Dichte gewann.

Den Auftakt macht Santa Maria Regina Pacis in Ostia im Süden. Am 22. Februar folgt die Pfarrei Sacro Cuore di Gesù in Castro Pretorio im Zentrum, nahe des Hauptbahnhofs, am 1. März besucht der Papst die Pfarrei Ascensione di Nostro Signore Gesù Cristo im Osten, am 8. März Santa Maria della Presentazione im Westen und schließlich am 15. März Sacro Cuore di Gesù in Ponte Mammolo im Norden Roms.
 
katholisch.de: Einzugstermin für Papst Leo XIV. im Vatikan weiter offen

Für Leo XIV. (70) steht noch immer nicht fest, wann er in die Papstwohnung im Apostolischen Palast ziehen kann. Es gebe weiterhin kein Umzugsdatum, teilte Vatikan-Sprecher Matteo Bruni am Dienstag mit.

Anders als sein Vorgänger Franziskus (2013-2025) entschied Leo XIV., nicht ins vatikanische Gästehaus Santa Marta zu ziehen. Stattdessen will er wieder in der Privatresidenz an der Nordseite des Petersplatzes wohnen, die seit dem 16. Jahrhundert dafür vorgesehen ist. Zuletzt hatte Benedikt XVI. (2005-2013) bis zu seinem Rücktritt dort gelebt.
Anders als andere wartet der Papst nicht jahrelang auf eine überteuerte Wohnung. Immerhin muss auch er warten und auch seine Wohnung ist wenn auch in einem anderen Sinne sicher nicht günstig.
Et ipse homo est
 
Nach wie vor setzt Papst Leo sich in besonderem Maße ein für die Begegnung mit möglichst vielen Menschen:
(...)
(...) und schließlich am 15. März Sacro Cuore di Gesù in Ponte Mammolo im Norden Roms.
Wobei übrigens diese Kirche die im VN-Artikel abgebildete ist. Aber das habe ich erst nachträglich gegoogelt. Denn in Ponte Mammolo war ich im Grunde noch nie; außer dass ich dort zwei- oder dreimal umgestiegen bin in den Bus nach Tivoli.
 
Erzbischof Lingua (...) übernimmt damit einen der anspruchsvollsten Posten im diplomatischen Corps des Vatikans.

Papst Leo XIV. entsprach an diesem Donnerstag dem Rücktrittsgesuch von Erzbischof Yllana. Der philippinische Diplomat erreicht die im Kirchenrecht vorgesehene Altersgrenze von 75 Jahren. Yllana hatte den Posten in Israel seit Juni 2021 inne.
Was erneut zeigt, worauf ja in jüngster Zeit immer wieder hingewiesen wurde: Leo XIV. neigt nicht dazu, aus Gründen der Pietät o.ä. Amtsträger noch länger auf ihrem Posten zu belassen, nachdem sie ihr vorgesehenes Rücktrittsgesuch eingereicht haben.
 
Dazu heute in katholisch.de: Seelsorger und "Teamplayer": Wien bekommt einen neuen Erzbischof
Ein Jahr und zwei Tage: So lange wird die Vakanz auf dem erzbischöflichen Stuhl in Wien gedauert haben. Für ein Bistum, in dem der Papst den Oberhirten relativ frei ernennen kann und keine außergewöhnliche politische Situation im Blick haben muss, ist das ziemlich lang. Das lag dem Vernehmen nach auch daran, dass die päpstliche Wunschbesetzung etwas zögerte.
Sehr erschrocken sei er zunächst gewesen, als er erfahren habe, dass er einer der Kandidaten sei, so Grünwidl. Er hatte nach dem altersbedingten Rücktritt von Kardinal Christoph Schönborn am 22. Januar 2025 das Erzbistum bereits übergangsweise geleitet. Eine Erkenntnis habe ihm schließlich geholfen, ja zur Aufgabe als Erzbischof zu sagen, betonte er kurz nach seiner Ernennung im Oktober: "Gott braucht mich nicht perfekt, sondern er will mich verfügbar."

(...) der Wahlspruch auf Grünwidls künftigem Wappen passt gleich doppelt. "Melodiam Dei recipite" ("Nehmt Gottes Melodie in euch auf"). Er stammt aus einem Brief des frühchristlichen Märtyrers Ignatius von Antiochien und soll einerseits das Anliegen des künftigen Erzbischofs ausdrücken, die "Melodie Gottes" – das Evangelium – "den Menschen ins Ohr und Herz zu pflanzen". Andererseits spiegelt es auch Grünwidls ausgesprochen musikalische Ader wider. Parallel zu seinem Theologie-Studium studierte er das Konzertfach Orgel. Sein Wappen enthält sogar einen weiteren Hinweis auf seine Leidenschaft: In einem Feld sind fünf Orgelpfeifen zu sehen.
 
Kahl beschrieb Papst Leo XIV. als einen "ganz irdischen Menschen, nahbar, zugänglich und sehr nett". Das Kirchenoberhaupt sei ein disziplinierter Zuhörer mit gemäßigten, klaren Botschaften. "In Sachen Diplomatie brennt nichts an", so Kahl über das Verhältnis zwischen Vatikan und Berlin.
 
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