Vatikan/Papst: Vatikan und Papst 2026

... gaben der Vatikan und die beiden Bistümer diesen Dienstag (7.7.2026) zeitgleich zu Mittag bekannt. Der Zeitpunkt der Einführung steht noch nicht fest. Zu Pfingsten 2025 war Bischof Gregor Maria Hanke nach 19 Jahren im Amt vorzeitig zurück getreten. Das Bistum wurde seitdem übergangsweise von Dompropst Alfred Rottler als Diözesanadministrator geleitet.

Vgl.: Eichstätt: Designierter Bischof, Christian Würtz, vor der Presse - Vatican News
 
... zur Digitalisierung seines historischen Fotoarchivs vorgestellt. Ziel der Initiative ist es, einen außergewöhnlichen Bestand von mehr als 4,7 Millionen Fotografien zu sichern, wissenschaftlich aufzuarbeiten und der Weltöffentlichkeit zugänglich zu machen: Bilder eines Papstes, der Geschichte schrieb.
 
... Kirche erschließen und bewahren. Für den dort lehrenden Archivwissenschaftler Enrico Flaiani dient diese Arbeit der Wahrheit und den Gläubigen. Sie reicht weit über das Lesen alter Urkunden hinaus.
 


Leider fehlt in der Vorschau das Satzende, aber im Text des Artikels findet man Entsprechendes:
Für die Bewirtung der 200 geladenen Gäste im Borgo Laudato Si’ wurde ein mehrgängiges Menü serviert. Die Mahlzeit begann mit einer gemischten italienischen Vorspeise, die durch in Teig ausgebackenes Gemüse ergänzt wurde. Als erster Hauptgang folgten Pasta in Form von Mezze Maniche nach Art der traditionellen Amatriciana mit Speck und Tomatensauce. Danach wurde ein Kalbsbraten gereicht, der mit Zichorien-Gemüse und Ofenkartoffeln serviert wurde. Den kulinarischen Abschluss des Mittags bildeten Erdbeeren mit Speiseeis.

Siehe auch: Mittagessen mit Leo: „Die Schwächsten sind das Herz der Kirche“ - Vatican News
 
Angelus aus Castel Gandolfo am heutigen Sonntag:

... Diplomatie könnten zu gerechtem und dauerhaftem Frieden führen, so Leo mit Blick auf die Kriegsschauplätze in Nahost, in der Ukraine und anderen Weltregionen beim Angelus in Castel Gandolfo.



 
Es wird, so denke ich, ein wenig freundliche Anteilnahme gestattet sein ;) ... selbstverständlich ohne dabei den hl. Vater auch nur im Allermindesten zu stören.
Nämlich auf diesem Pfade: Vatikan/Papst: "Making of Leone" von Michael Feth.

Daraus zunächst ein Passus, bzgl. dessen ich ganz und gar die Ansicht des Autors teile.
Sogar durch die päpstlichen Privatgemächer, einschließlich des Schlafzimmers, in dem zuletzt noch Benedikt XVI. seinen Kopf zur Ruhe bettete, schlurfen nun Besuchergruppen. Ich empfand das immer als geschmacklos, zumal der emeritierte Papst damals noch lebte.
Am Ende eine stilose Vermarktungsaktion, um Geld in die klammen Kassen des Vatikans zu spülen. Denn die Touristen müssen mit 23 Euro tief in die Tasche greifen, um ihren Voyeurismus zu befriedigen. Einfach rückgängig machen lässt sich das wohl nicht, der Sommerpalast ist mittlerweile fester Bestandteil des Pools der Vatikanischen Museen.

Auch den "Rest" des Artikels finde ich sehr lesenswert.
Und dann, diese wunderschönen Photos ...! :cool:

Darunter auch dieses – wobei ich übrigens vermute, dass es sich um Proton handelt.
(Vgl. u.a. hier)
Papst Leo XIV. lässt ein Pferd an seiner Hand schnuppern bei der Einweihung des Nachhaltigkeitszentrums "Borgo Laudato Si" am 5. September 2025 in Castel Gandolfo.
Nun zum guten Ende die augenzwinkernde Frage:
Was (unter anderem) macht Papst Leo bei dieser Begegnung mit Proton goldrichtig? ;)


Auflösung:
Er schaut dem geschenkten Gaul nicht ins Maul. ;)
 
Während Leo XIV. Sommerferien in Castel Gandolfo genießt, haben seine in Rom gebliebenen fleißigen Heinzelmännchen eine Sommerserie an den Start gebracht. :)

Woran ich mich auch persönlich noch gut erinnere ... wir hatten damals Sanitätsdienst in Köln, im Müngersdorfer Stadion (vgl. Bild 2 der insgesamt 5 Photos).

Vieles von dem, was Johannes Paul II. den Deutschen damals ins Stammbuch schrieb, hat noch heute Gültigkeit. Zum Beispiel dies: „Die Kirche kennt eigentlich keine Fremden“. Oder auch dies: „Schon die Suche nach Wahrheit ist zutiefst ein Suchen nach Gott“. Wer heute diese historischen Ton-Aufnahmen hört, die wir aus unserem Radio-Vatikan-Archiv hervorholen, wird viele Denkanstöße mit in seinen Alltag nehmen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Castel Gandolfo bedankt sich am Samstag mit einem Klassikkonzert für die Anwesenheit des Papstes in dem Bergstädtchen. International renommierte Solisten und Orchestermusiker treten ab 21 Uhr im Innenhof des Apostolischen Palastes auf, wo Leo XIV. während seiner Sommerauszeit bis Ende Juli wohnt. Veranstalter des Konzerts ist das Bistum Albano.

Eröffnet wird der Abend mit "La Polacca" des italienischen "Teufelsgeigers" und Komponisten Niccolò Paganini (1782–1840). Solist ist der Geiger Marco Rogliano, Absolvent des Konservatoriums Santa Cecilia in Rom und Träger nationaler wie internationaler Preise.
Es folgt das Stück "Freie Fantasie und Variationen für Klavier und Orchester" zur Oper "Norma" von Vincenzo Bellini (1801–1835) mit der Pianistin Rossana Tomassi Golkar.

Papst Leo XIV. (70) gilt als Freund der schönen Künste und soll auch selbst Klavier spielen können. Allein im vergangenen Advent nahm er im Vatikan an Konzerten des kanadischen Sängers Michael Bublé und des italienischen Dirigenten Riccardo Muti teil.
 
... Diözese, sagte uns Vincenzo Viva. Am Samstag richtet das Bistum, in dem Castel Gandolfo liegt, ein klassisches Konzert für Leo aus, eine Geste des Dankes für den Papst, der in „ein ganz neues Leben“ hineinzufinden hatte.

Vincenzo Viva ist ein zweisprachiger Bischof. Er stammt nicht etwa aus Südtirol, sondern aus Süditalien, ist aber in Frankfurt am Main geboren und aufgewachsen. Als Teenager kam er mit der Familie zurück nach Apulien, wurde Priester und Moraltheologe. Papst Franziskus berief ihn 2021 zum Bischof von Albano.

Das Bistum an der alten Via Appia entstand schon im 4. Jahrhundert und ist historisch eine wichtige, mit Rom verbundene Diözese. Mit dem Bistum Rom teilt sich Albano auch eine weltweite Besonderheit: die gewohnheitsmäßige Anwesenheit eines Papstes – im Vatikan und in Castel Gandolfo. Im Bistum, das 500.000 Gläubige zählt, ist man sich dieser Besonderheit bewusst und pflegt sie gern.

Die Kathedrale des Bischofs von Albano grenzt gleichsam an den südlichen Ausläufer der Gärten der päpstlichen Sommerresidenz. Eine Nachbarschaft, die in diesem Sommer wieder mit Leben erfüllt ist – und die für die Diözese Albano weit mehr bedeutet als die Rückkehr einer alten päpstlichen Tradition: Sie versteht den Aufenthalt Leos XIV. als Zeichen der Nähe und der Verbundenheit zwischen Papst und Ortskirche.



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* Wobei "Albano" als erstes Wort der Überschrift nicht so sonderlich geschickt gewählt ist. ;) Denn wer da gesprochen hat, das ist ja Diözesanbischof Vincenzo Viva – wie man unmittelbar darauf erfährt.
 
Um Ordnung und Struktur in die seit Jahrzehnten wachsende und teils mit überlappenden Kompetenzen ausgestattete Bistumsverwaltung im Vikariat zu bringen, schuf er das neue Amt eines "Moderators der Kurie" (Moderator curiae), der für geordnete Abläufe in der Bistumsverwaltung sorgen soll. Er tat dies mit dem Motu Proprio "Confirma fratres tuos" vom 30. Juni 2026. Gleichzeitig beschnitt er die Macht des Viceregente, der bislang als Vize des Vikars weitreichende Befugnisse hatte.
Für die Dauer von fünf Jahren (mit der Möglichkeit einer einmaligen Verlängerung) ernannte er den bisherigen Pfarrer Pier Luigi Stolfi (55) zum Moderator der Kurie. Der gebürtige Römer hat sich im vergangenen Jahrzehnt unter anderem als Generalsekretär des Amts für den Bau neuer Kirchen in Rom sowie als Verwaltungsleiter des Lateranpalasts verdient gemacht. Daher kennt er die Stärken und Schwächen des kirchlichen Verwaltungsapparats in Italiens zweitgrößtem Bistum wie kaum ein anderer.
Durch die Ernennung schwoll die Zahl der Leitungsposten in der Führungsspitze des Bistums Rom vorübergehend auf acht an: Kardinalvikar, Viceregente, vier Regionalweihbischöfe, ein Weihbischof für das Priesterseminar und zudem noch der Moderator der Kurie. Es gilt als sicher, dass diese Überzahl demnächst per Versetzung abgebaut wird.
 

"Die Präsenz des Heiligen Vaters in diesem ersten Jahr seines Pontifikats ist doch sehr bedeutend für unsere Kirche gewesen", sagte der in Frankfurt am Main geborene Bischof (...). "Er ist ja nicht nur in der Sommerzeit hier bei uns, sondern während des ganzen Jahres hat er jede Woche seinen freien Tag hier erlebt."

Viva wurde 1970 als Kind italienischer Auswanderer in Frankfurt am Main geboren und wuchs dort auf. Nach dem Abitur zog er mit seiner Familie zurück nach Italien und wurde zum Priester und Moraltheologen. 2021 ernannte Papst Franziskus ihn zum Bischof von Albano. Die im 4. Jahrhundert gegründete Diözese gehört zu den sieben suburbikarischen Bistümern. Diese Diözesen liegen in der direkten Umgebung Roms und werden formell von Kardinälen geleitet, die wichtige Aufgaben im Vatikan bekleiden und dem Papst bei der Leitung der Weltkirche unterstützen. Seit 1962 tragen die Kardinalbischöfe zwar weiterhin die Titel der suburbikarischen Bistümer, die pastoralen Verpflichtungen übernimmt jedoch ein Diözesanbischof.

Von Februar 2025 bis zu seiner Wahl zu Papst Leo XIV. war Kardinal Robert Francis Prevost Kardinalbischof des Bistums Albano. Im Mai ernannte der Papst Kardinal Luis Antonio Tagle zu seinem Nachfolger als Kardinalbischof.
 
Zur Begründung hieß es auf der Internetseite von "Vatican News": "Video nicht verfügbar. Es wurde aufgrund der von Rai beanspruchten Inhalte blockiert."

Vgl.: Vatikan/Papst: - Vatikan und Papst 2026

Mal abwarten wie das weitergeht!
 
2. Angelus des Papstes aus seinem Urlaub in Castel Gandolfo: Papst beim Angelus: Die Katechese im Wortlaut - Vatican News


... Geduld, Vertrauen und die stille Kraft des Dienstes. Wer sich einen offenen Blick für das Gute in der Welt bewahre, könne Gottes Wirken auch im Verborgenen wahrnehmen und selbst zu einem Zeichen der Hoffnung und der Liebe werden, betonte der Papst beim Angelusgebet in Castel Gandolfo.

... Mittagsgebet an diesem Sonntag in Castel Gandolfo.
 
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