Vatikan/Papst: Vatikan und Papst 2026

katholisch.de: Standpunkt: Der Papst macht vor, wie Synodalität geht
Unter Papst Franziskus kannten sich die Kardinäle kaum – sein Nachfolger änderte das gleich im ersten Jahr seiner Amtszeit. Damit setzt er ein klares Signal, wie er Partizipation in der Kirche will, kommentiert Stefan Orth die Früchte des Konsistoriums.
Es war ein außergewöhnliches und aller Voraussicht nach zukunftsweisendes Konsistorium. Nachdem Papst Franziskus im Vorfeld der familienpastoralen Synoden über deren Thema unter den Kardinälen diskutieren ließ, ohne dass sich ein Konsens abzeichnete, hatte er danach die Lust an diesem Veranstaltungsformat verloren. Im folgenden Jahrzehnt kamen die Kardinäle vor allem zusammen, wenn weitere kreiert, das heißt der Kreis ergänzt wurde. Wie langweilig. Jetzt Papst Leo. Er hatte vergangene Woche in den Vatikan geladen, um das Kardinalskollegium wirklich auch als seinen Beraterstab zu nutzen.
 
... solche Wallfahrt hat es noch nie gegeben, sie wäre neu in der Geschichte der Christenheit. Interview mit dem belgischen Pater Frans Bouwen, der seit gut 50 Jahren in Jerusalem für die Ökumene wirkt.
Frans Bouwen gehört zur „Gesellschaft der Missionare von Afrika“, bekannt als Weiße Väter. Er lebt seit 1969 in Jerusalem und engagiert sich seit mehr als 50 Jahren an der Annakirche für den ökumenischen und interreligiösen Dialog. Im Interview mit uns sagt der belgische Pater zur Idee eines gemeinsamen 2000-Jahr-Jubiläums der Erlösung, bei dem Christen im Jahr 2033 den 2000. Jahrestag der Auferstehung Jesu Christi gemeinsam in Jerusalem feiern [könnten, möchte ich an dieser Stelle ergänzen]:
„Die Ankündigung der Pilgerreise im Jahr 2033 lenkt den Blick auf die Heilsereignisse, die im Zentrum des Glaubens stehen: Die Menschwerdung und das Leben Jesu, sein Leiden und Sterben, seine Auferstehung. Daher ist es nur folgerichtig, dass Jerusalem, der Ort, an dem diese Ereignisse stattfanden, das Ziel dieser Reise ist."
 
Obgleich mich mittlerweile ab und an ein leises Gefühl beschleicht von dem Tag, den man nicht vor dem Abend loben solle, gönne ich selbstverständlich unserem neuen Pontifex die Sympathiebekundungen, welche ihm nach wie vor von allen Seiten entgegenschlagen.

katholisch.de Kardinal: Papst Leo XIV. ist gütig und geradlinig
Papst zum Liebhaben: Kardinal Jean-Paul Vesco schwärmt von Leo XIV. als Mensch und als Führungspersönlichkeit. Was Kardinäle aus verschiedenen Teilen der Welt nach dem Konsistorium vom neuen Papst erwarten.

Ein liebender Papst, den man lieben möchte, ist Papst Leo XIV. nach Auffassung des Bischofs von Algier, Kardinal Jean-Paul Vesco. Wie das kanadische Portal "The Catholic Register" am Freitag berichtete, hatte Vesco gegenüber Journalisten gesagt, er habe Papst Leo beim Konsistorium im Vatikan als "zutiefst gütig" erlebt: "Er war da, präsent, einfach. Es war wunderschön." Vesco beschrieb ihn als "konsequent" und "geradlinig".
Das Konsistorium sei "eine wunderbare Zeit" gewesen, in der die Kardinäle sich gegenseitig und auch die Persönlichkeit des Papstes kennenlernen konnten. Das Treffen habe Brüderlichkeit unter den Kardinälen und mit dem Papst geschaffen: Die Kardinäle hätten deutlich gespürt, dass "dieses Reservoir an Vertrauen", das der Papst in das Kardinalskollegium setze, ein Wert sei, "der die Prüfungen der Zeit bestehen wird".
 
Der neue Papststab erinnert mit seiner Darstellung Jesu am Kreuz an den Hirtenstab von Johannes Paul II. (1978-2005); dabei sind aber die Hinweise auf die Auferstehung stärker herausgearbeitet worden, wie das Liturgische Büro erläutert. „Christus wird nicht mehr mit den Nägeln der Passion dargestellt, sondern mit seinem glorifizierten Körper, der aufsteigt zum Vater. Wie bei seinen Erscheinungen zeigt der Auferstandene den Seinen die Wunden des Kreuzes als leuchtende Zeichen des Sieges, der den menschlichen Schmerz zwar nicht ungeschehen macht, ihn aber in einer Morgenröte göttlichen Lebens übersteigt.“

Die Arbeit von Lello Scorzelli ist teilweise immer noch Vorbild. Siehe bei Interesse: Lello Scorzelli (1921-1997)

Foto der letzten Päpste mit einem der beiden Hirtenstäbe aus der Hand Scorzellis.

EDIT:
Offizielle Photos:
Im Begleittext wird auch der Name Scorzellis genannt:
Fu papa san Paolo VI che l’8 dicembre 1965, in occasione della chiusura del Concilio Vaticano II, utilizzò un “Pastorale” argenteo con la figura del crocifisso. Lo scultore Lello Scorzelli, a cui fu commissionata, volle così esprimere la vocazione dell’apostolo Paolo, di cui il Papa scelse di portare il nome: quella di essere testimone e annunciatore di Cristo crocifisso (cfr. 1Cor2, 2).
Es war Papst Paul VI., der am 8. Dezember 1965 anlässlich des Abschlusses des Zweiten Vatikanischen Konzils einen silbernen „Pastoralstab” mit der Figur des Gekreuzigten verwendete. Der Bildhauer Lello Scorzelli, der mit der Anfertigung beauftragt worden war, wollte damit die Berufung des Apostels Paulus zum Ausdruck bringen, dessen Namen der Papst gewählt hatte: Zeuge und Verkünder des gekreuzigten Christus zu sein (vgl. 1 Kor 2,2).

EDIT2:
Weitere Bilder unter folgendem Link: Heilige Messe am Hochfest der Erscheinung des Herrn
 
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Folgender Artikel in italienischer Sprache nennt auch die Werkstatt aus der der neue Hirtenstab stammt.


Website der Fratelli Savi: Flli.Savi Gioielli a Roma samt Adresse: Vicolo del Farinone, 14 - 00193 Roma

EDIT: Inzwischen habe ich noch gelesen, dass auf der Ferula der von Papst Leo XIV. ausgesuchte Wahlspruch In illo uno unum eingraviert ist.
Der gebürtige US-Amerikaner hatte bereits als Bischof in Peru den Wahlspruch "In Illo uno unum", übersetzt "In dem, der eins ist, sind wir eins", und behält diesen als Papst bei. Die Worte symbolisieren die Zugehörigkeit des Papstes zum Augustinerorden. Der Wahlspruch ist einem Kommentar des Heiligen Augustinus zu Psalm 127 entnommen.
Quelle: Vatikan veröffentlicht Wappen von Papst Leo XIV.
 
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Diese Textvorschau findet sich nicht wortgleich im Artikel so dass man nicht genau weiss, wie der Satz enden soll.
 
Falls jemand Lust haben sollte, sich unseren Papst auf Spanisch anzuhören ...
Bin gerade erst reingeschneit.

Edit ... mit einem Zwinkern, das die Software mir aber leider verwehrt:
Portugiesisch, Arabisch und Polnisch spricht er also nicht, sondern da bedient er sich des Italienischen. ;)


 
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katholisch.de: Papstbotschafter kündigt Reise von Leo XIV. in diesem Jahr an

Papst Leo XIV. will in diesem Jahr das südwestafrikanische Angola besuchen. Das teilte der dortige Papstbotschafter, Erzbischof Kryspin Dubiel, am Dienstag bei einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Luanda mit. Leo XIV. habe die Einladungen der Bischöfe Angolas und des angolanischen Präsidenten João Lourenço angenommen, Grundvoraussetzungen für den offiziellen Besuch eines Papstes. Derzeit werde die Afrikareise vorbereitet, so der Apostolische Nuntius für das christliche Land. "Details zum genauen Datum oder Programm stehen noch nicht fest, werden aber bekannt gegeben, sobald sie feststehen", sagte der aus Polen stammende Vatikandiplomat.
 
Das Mosaik-Porträt von Papst Leo für S. Paolo fuori le Mura ist fertig.



Ein neuer Platz in der Ewigkeit: Das Porträt von Papst Leo XIV. - Vatican News

Die Werkstätten der Bauhütte von Sankt Peter (Fabbrica di San Pietro) haben jetzt ein ganz besonderes Kunstwerk vorgestellt: das offizielle Mosaik-Porträt von Papst Leo XIV. Damit folgt der Vatikan einer antiken Tradition, nach der jeder gewählte Pontifex einen festen Platz in der Porträtgalerie der Basilika Sankt Paul vor den Mauern erhält. (...) Grundlage für das Mosaik war ein Ölgemälde des Meisters Rodolfo Papa.


Edit: In meinen Augen haben sowohl dieser Maler als auch die Künstler der Bauhütte wirklich sehr gut gearbeitet.
 
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@Gaukler
Auf eine solche Nachricht habe ich schon lange gewartet! Danke fürs Finden und Verlinken. Auch mir gefällt das Porträt sehr gut, rundum gelungen!

Der Nachname das Malers ist ja auch ein lustiger Zufall! Hier dessen Website:
Rodolfo Papa
Mit einem Foto des Gemäldes sowie einer ganzen Fotoserie
 
Noch bevor ich seine Website anklicke, stimme ich erst mal zu: Ja, dieser Nachname hat was.
Es kommt da im Italienischen einfach nur auf die Betonung an. ;)
 
katholisch.de: Afrika spekuliert über Papstbesuch – Leo wird wohl nach Angola reisen
Angola oder Algerien? Hauptsache Afrika! Seit Monaten brodelt die Gerüchteküche, welche Länder Papst Leo XIV. wohl bei seiner ersten Afrikareise besuchen wird. Ein Ziel im Südwesten des Kontinents steht nun aber offenbar fest.

Es geht wohl nach Angola, in eine frühere portugiesische Kolonie, in der heute mehr als 37 Millionen Menschen leben. Eher nebenbei wurde das Land im Südwesten Afrikas als ein Ziel der ersten Papstreise von Leo XIV. auf den Kontinent bekannt. In einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Luanda teilte der dortige Papstbotschafter, Erzbischof Kryspin Dubiel, am Dienstagnachmittag die Pläne von Papst Leo XIV. mit. Eine offizielle Bestätigung seitens des Vatikans steht indes noch aus.
 
katholisch.de: Fürst Albert II. von Monaco besucht erstmals Papst Leo XIV.

Albert II. von Monaco wird am Samstag von Papst Leo XIV. empfangen. Das geht aus einem Terminhinweis des Vatikans hervor. Offiziell angekündigt ist die Begleitung von Ehefrau Charlène bislang nicht. Das monegassische Fürstenpaar besuchte zuletzt im Jahr 2022 Papst Franziskus im Vatikan.
Damals trug Fürstin Charlène, die 2011 zum katholischen Glauben konvertierte, wider Erwarten schwarze Kleidung. Eigentlich steht katholischen Königinnen und Prinzessinnen oder Ehefrauen katholischer Monarchen das Privileg zu, bei einer Papstaudienz Weiß zu tragen. Sonst schreibt das Protokoll für Besucherinnen schwarze Kleidung und Kopfbedeckung vor.
Dieses "Privilège du blanc" ist ein Zeichen der Anerkennung des Vatikans gegenüber Monarchien, die dem Katholizismus die Treue halten. Es gilt in Europa außer für Fürstin Charlène auch für die spanische Königin Letizia und ihre Schwiegermutter Sofia, Königin Mathilde von Belgien und die frühere Königin von Belgien, Paola, sowie für Luxemburgs Großherzoginnen Stéphanie und Maria Teresa.
 
Die Repubblica ist jetzt ein halbes Jahrhundert alt. Rispetto! :)

... dass ihr immer für eine freie und dialogbereite Kommunikation sorgt, angetrieben von der Suche nach der Wahrheit, ohne Vorurteile“.

Wie hingegen die Überschrift weitergeht, kann man nur raten. Das allerdings wohl sehr einfach:
;)


Das schrieb das katholische Kirchenoberhaupt in einer Botschaft an die Hauptredaktion in Rom an diesem Donnerstag. „La Repubblica“ wurde im Januar 1976 von dem Journalisten Eugenio Scalfari gegründet; sie ist – nach dem Mailänder „Corriere della Sera“ – Italiens auflagenstärkstes Blatt. Die Ausrichtung ist linksliberal und in der Regel regierungskritisch.
 
Ernennung des neuen Wiener Erzbischofs, vgl. Vatikan/Papst: - Vatikan und Papst 2025

... Hochtouren.

Am Samstag, 24. Januar, wird der gebürtige Weinviertler um 14 Uhr im Stephansdom zum 33. Erzbischof von Wien geweiht und in sein Amt eingeführt. (...) Der Gottesdienst steht unter dem Vorsitz von Kardinal Christoph Schönborn und umfasst unter anderem die Verlesung des päpstlichen Ernennungsschreibens, die Bischofsweihe sowie die Übergabe des Bischofsstabes an der Kathedra.


Edit: Wozu ich dann doch noch eine leichte Kritik ;) anbringen möchte, sprachlicher Natur: Nein, Josef Grünwidl wird nicht "zum 33. Erzbischof von Wien geweiht". Sondern "nur" zum Bischof, vgl. Weihesakrament – Wikipedia.
Das eine Weihesakrament entfaltet sich in drei Stufen (...): Diakonat (...), Presbyterat (...), Episkopat (...). Die Bischöfe sind als Nachfolger der Apostel für die Leitung der Kirche verantwortlich. In der dritten und höchsten Weihestufe vereint sich die Fülle des Weihesakraments.
Hingegen Erzbischof wird der Betreffende nicht durch die Weihe, sondern kraft päpstlicher Ernennung. Und der wievielte Oberhirte seiner Diözese er dann ist, das hat noch nicht einmal der Papst zu bestimmen. ;)
 
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Als er vom Wunsch, ihn zu treffen, gehört habe, habe er sofort zugesagt: „Ich wollte wenigstens die Gelegenheit haben, etwas Zeit mit Euch zu verbringen, inmitten von so viel Schmerz und Leid. Es ist wirklich eine Prüfung im Glauben", sagte das katholische Kirchenoberhaupt zu Beginn in freier Rede.

Dieser 70jährige Jungspund ;) ist wirklich bienenfleißig!
 
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