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Hier nun der Link dazu (werde es selbst gleich erst lesenVermutlich wird man über die Gründe (grobe Vermutung von mir: ein Defekt des großen Vogels) noch näher informiert werden im Rahmen der Berichterstattung über diesen Rückflug des Papstes.
Wegen technischer Probleme konnte das Flugzeug von Leo XIV., das ihn von den Kanarischen Inseln nach Rom zurückbringen sollte, nicht abheben.
Auf Telegram teilte das vatikanische Presseamt später mit, dass der spanische König dem hohen Gast sein eigenes Flugzeug zur Rückkehr nach Rom angeboten habe. Das habe der Papst angenommen.
Somit wird Leo, der eine siebentägige Reise durch Spanien hinter sich hat, erst gegen 23 Uhr in Rom zurückerwartet. Der König verabschiedete sich von Leo auf dem Rollfeld mit einem formvollendeten Kuss seines Fischerrings, dann kletterte der Papst in die Maschine mit der Aufschrift „Reino de Espana“ (Königreich Spanien), die kurz darauf startete.
"Alzad la mirada – erhebe den Blick": Traurige Uminterpretation des Mottos der Papstreise nach Spanien. Am Ende schauten 81 Journalisten der Papstmaschine an Teneriffas Abendhimmel enttäuscht hinterher. Statt mit ihnen reiste Leo XIV. am Freitag mit der Maschine von Spaniens König Felipe VI. und einigen Kardinälen und Monsignori an Bord zurück nach Rom.
Damit war auch die sonst übliche "Fliegende Pressekonferenz", eine der wenigen Gelegenheiten für unmittelbare Fragen an den Papst, dahin.
Am Nachmittag war Leo XIV. am Flughafen Tenerife Norte feierlich verabschiedet worden. Dazu war wieder eigens König Felipe gekommen, der Leo bereits während seines einwöchigen Trips in Madrid und Barcelona getroffen hatte.
Der rote Teppich war ausgerollt, die Ehrengarden standen bereit, ein zufrieden lächelnder Papst bestieg nach einer prall gefüllten Woche den Flieger. Alles schien fertig zum Start, als wiederholt irritierende Schleifgeräusche aus Richtung der Tragflächen zu hören waren. Journalisten, Security und geistliche Entourage des Papstes harrten zunächst gebannt der Geschehnisse. Der Pilot bat um etwas Geduld: Es müsse ein Motorteil geprüft werden.
Nach wiederholten Versuchen und bangem Warten der Kabinengäste die Info der Fluggesellschaft und später auch des Vatikans: Wegen eines Maschinenschadens wird Leo XIV. nach Italien an Bord des Flugzeugs seiner Majestät des Königs von Spanien zurückkehren. Seine Landung in Rom werde für 23 Uhr erwartet. Dagegen sollten die Journalisten und Korrespondenten von Radio, Fernsehen, Nachrichtenagenturen, Portalen und Zeitungen aus vielen Ländern mit einer aus Madrid herangeholten Ersatz-Maschine der Iberia zurückkehren – ohne den Papst und deutlich später.
Nach dieser Meldung von neulich stand natürlich leider zu erwarten:![]()
Kardinal Camillo Ruini in kritischem Zustand: wird zu Hause mit Sauerstoff behandelt. - L'Unione Sarda German
Der ehemalige Präsident des CEI von 1991 bis 2007 wurde im vergangenen Februar 95 Jahre alt.www.unionesarda.it
... behandelt.
Kardinal Camillo Ruini ist heute Abend in Rom verstorben.
Das Bistum Rom erklärte in einer Stellungnahme: „Seine pastorale Führung von 1991 bis 2008 hat seine Intelligenz bei der Interpretation der Präsenz von Christen in der Stadt tiefgreifend geprägt, verbunden mit seiner Verantwortung als Präsident der Bischofskonferenz der italienischen Kirche.
Er war scharfsinnig in der Beurteilung der politischen und sozialen Veränderungen des Landes (...) und hielt es für unerlässlich, kulturelle Übergänge mit dem katholischen Stolz zu begleiten, Hüter eines Werteerbes zu sein, das nicht verborgen, sondern vielmehr bewahrt und verteidigt werden muss, ganz im Sinne seines bischöflichen Mottos Veritas liberabit nos.*“
Verstorben Ruini, Wojtylas "Richelieu": die Nähe zu Mitte-Rechts, der Traum vom Papstamt, die Kritik an Ratzinger und Bergoglio (und die beiden einzigen Male, als ich ihn weinen sah).... del papato, le critiche a Ratzinger e Bergoglio (e le uniche due volte in cui lo vidi piangere).
Ruini, am Donnerstagnachmittag (also morgen) leitet Leo XIV. die Beisetzungsfeierlichkeiten im Petersdom: "Ein erfahrener und weiser Bruder."... Fratello esperto e saggio."
... Reina, gerichtet. In der im Vatikan veröffentlichten Depesche vom 17. Juni 2026 drückt das Kirchenoberhaupt seine Anteilnahme aus und dankt für das Wirken des Verstorbenen, der über viele Jahre hinweg eine zentrale Rolle innerhalb der katholischen Kirche in Italien einnahm.
Das Kirchenoberhaupt hob in dem Telegramm die Eigenschaften des Verstorbenen hervor und bezeichnete ihn als einen von Glauben und Intellekt geprägten Geistlichen, der sich durch einen vorausschauenden Blick ausgezeichnet habe. Der Papst verwies dabei insbesondere auf Ruinis Arbeit für die Italienische Bischofskonferenz sowie auf seine Bemühungen um einen Dialog mit der Welt der Kultur. Das Schreiben schließt mit einem Gebet für den Verstorbenen, dem apostolischen Segen für die Trauernden sowie einem Dank an die Personen, die den Kardinal in seiner letzten Lebensphase gepflegt haben.
Ankündigung auf Vatican News: Live-Übertragung aus dem Petersdom morgen ab 16.25 h.Ruini, am Donnerstagnachmittag (also morgen) leitet Leo XIV. die Beisetzungsfeierlichkeiten im Petersdom: "Ein erfahrener und weiser Bruder."
Ich bin dabei! Gerade wurde der Sarg an mir vorbei getragen.Ankündigung auf Vatican News: Live-Übertragung aus dem Petersdom morgen ab 16.25 h.Ruini, am Donnerstagnachmittag (also morgen) leitet Leo XIV. die Beisetzungsfeierlichkeiten im Petersdom: "Ein erfahrener und weiser Bruder."
Am Freitagabend, als die erschöpften Vaticanisti in der Flughafenlounge bei Häppchen und Getränken stundenlang auf den Ersatzflieger aus Madrid warteten, setzte eine teils hitzige Debatte ein. Rasch war klar: Für die verspätete Beförderung steht laut europäischen Fluggastrechten sowohl dem Papst als auch seinen Mitreisenden eine Entschädigung von 400 Euro zu; ein eher schmales finanzielles Trostpflaster.
Der langjährige Leiter des deutschsprachigen Programms von Radio Vatikan nahm die Auszeichnung in Rom entgegen. Der neunzigjährige schwäbische Jesuit stand von 1982 bis 2009 an der Spitze des deutschsprachigen Programms und war für viele Menschen im deutschen Sprachraum ein entscheidender Vermittler kirchlicher Themen und Anliegen. (...) Seinen Romaufenthalt verbindet von Gemmingen, der seinen Ruhestand in München verbringt, mit Besuchen in römischen Kirchen und bei früheren Mitarbeitern.
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