Vatikan/Papst: Vatikan und Papst 2026

Andreina Rita (60) ist von Papst Leo XIV. zum "scriptor latinus" in der Apostolischen Bibliothek ernannt worden. Das teilte das vatikanische Presseamt am Donnerstag mit. In dieser Funktion wird die italienische Buch-Expertin künftig für die Erschließung und Bewahrung der lateinischen Schriften im Vatikan zuständig sein.
Neben ihr gibt es in der Bibliothek des Papstes mit dem Geistlichen Giacomo Cardinali (48) noch einen weiteren "scriptor latinus" aus Italien. Er wurde bereits am 3. April 2025 ernannt.

Vgl.: Neue Lateinexpertin für Vatikanbibliothek - Vatican News
 

Seit knapp einem Jahr ist der gebürtige US-Amerikaner Leo XIV. Papst. Wenn er Bischöfe ernennt, greift er oft auf Kirchenmänner mit Migrationshintergrund zurück. Nun hat er gleich zwei Latinos zu US-Bischöfen gemacht.

Einer der neu ernannten Oberhirten, Evelio Menjivar-Ayala, war 1990 als 20-jähriger Flüchtling aus El Salvador im Kofferraum eines Autos illegal über die Grenze bei Tijuana nach Kalifornien eingereist. Der heute 55 Jahre alte Geistliche wird nun Bischof von Wheeling-Charleston im US-Bundesstaat West Virginia.

Ebenfalls am Freitag gab der Vatikan die Ernennung von John Gomez (50) zum Bischof von Laredo im Bundesstaat Texas bekannt. Gomez stammt aus Kolumbien. Er war bis zu seiner Bischofsernennung Generalvikar im texanischen Bistum Tyler.
 
Zur Fußball-WM haben wir zwar bereits einen (traurigen) Thread: WM ohne Italien.

Jedoch betrifft er ein ganz anderes Thema als dieses:
Leo XIV. würde im Falle einer Begegnung zwischen den USA und Peru die Daumen drücken für das südamerikanische Land – dessen Staatsbürgerschaft er ja auch besitzt.

Wahrscheinlich jedenfalls würde er sich so entscheiden, wie er sagt in dem (nur wenige Sekunden langen) Video.
 
Unter diesem Live-Link für heute läuft derzeit noch das Rosenkranz-Gebet. Jedoch wird der Link bestimmt heute Nachmittag reaktiviert werden für die hl. Messe mit Bischofsweihe in San Giovanni in Laterano.
Ab 17.00 h.

 
Zuletzt bearbeitet:
Die erste Enzyklika von Papst Leo XIV. ist offenbar auf den 15. Mai terminiert. Wie die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) aus unterschiedlichen vatikanischen Quellen erfuhr, will der Papst an diesem Tag das Lehrschreiben unterzeichnen. Thematisch soll es dem Vernehmen nach unter anderem um Künstliche Intelligenz, den Frieden und die Krise des Völkerrechts sowie um weitere aktuelle Gefährdungen der Menschheit gehen. Mit dem Datum 15. Mai wird, so heißt es im Vatikan, der historische Anspruch einer großangelegten Sozialenzyklika unterstrichen.
 
Nach den Attacken des US-Präsidenten sowohl auf Giorgia Meloni als auch auf Papst Leo XIV. wird derselbe am 7. Mai Außenminister Marco Rubio empfangen.

Rubio wird in Rom erwartet für eine Reihe von Begegnungen am kommenden Donnerstag und Freitag, welche darauf gerichtet sind, die Beziehungen des Weißen Hauses mit der italienischen Regierung und dem Heiligen Stuhl wieder in Ordnung zu bringen.
Il ministro degli Esteri di Donald Trump è atteso a Roma giovedì e venerdì prossimo per una serie di incontri tesi a ricomporre i rapporti della Casa Bianca con il governo italiano e la Santa Sede dopo i recenti attacchi di Trump a Giorgia Meloni e al Papa.

Oltretevere Rubio dovrebbe incontrare sia il cardinale Segretario di Stato Pietro Parolin che il Papa in persona il 7 maggio, il giorno prima il primo anniversario dell’elezione al soglio pontificio (...).
Jenseits des Tibers soll Rubio sowohl Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin treffen als auch den Papst höchstpersönlich – am Tag vor dem ersten Jahrestag von dessen Erhebung auf den päpstlichen Thron.
 
Spannungen sind eine freundliche Umschreibung für gegensätzliche Weltanschauung.
Es werden also freundliche Gespräche die demnächst weiter vertieft werden. Sprich Ergebnislos.
Es sei denn, dem alten orangen Mann würde zumindest eine Seligsprechung in Aussicht gestellt. Wäre noch besser als der Friedensnobelpreis.
Mit dem Vertreter von einem egoistischen, habgierigen, dementen und infantilen alten Mann kann der Papst gerne verhandeln.
Der Papst hat doch sicher Beziehungen und kann dem alten Mann einen Platz in der Geriatrie vermitteln.
(Ironie wieder aus).
 
Leider ganz ohne Ironie denke ich zuweilen, ob wir nicht eines Tages an das Trumpeltier zurückdenken werden wie die Krebse in der Fabel ... die zwar litten unter dem heißen Wasser im Kochtopf, aber mit jeder neuen Hitzestufe sich zurücksehnten nach der Zeit, als es noch etwas weniger heiß war. Womit ich sagen möchte: Sollte erst einmal dieser fanatische Vance an's Ruder kommen, dann wird es der Welt wohl noch schlechter ergehen.


Aber zurück zum Thema: Am 14. Mai wird Papst Leo die (ursprünglich päpstliche) Universität La Sapienza besuchen.

Il suo arrivo è previsto alle ore 10.20 alla cappella universitaria 'Divina Sapienza' (...).
Seine Ankunft ist vorgesehen für 10.20 h in der Kapelle Divina Sapienza.

Die Zeitung listet weitere Programmpunkte auf; aber ich denke: Das wird warten können bis zum Bericht auf Vatican News (wo kein Wort der Ankündigung zu lesen steht) über den erfolgten Besuch.
 
Wo mir dann einfällt das Negation eine Form der der Äußerung von "Freude" ist, die nicht zu unterschätzen ist. Ich denke das beide Seiten eine Menge Kleber für Porzellan brauchen.
Ich bin gespannt auf die Midterms in den USA. Du willst doch mit dem V.-Mann nicht den Teufel auf die US-Verfassung malen :eek:?
 
Nun doch noch eine Ankündigung auch durch Vatican News:

Leider fehlt ein sauberer Zitat-Anschluss.

Aufgrund des weiteren Textes kann man sich jedoch zusammenreimen, es wäre das Gespräch mit Donald Tusk gemeint, s. unten.

Um 11:30 Uhr wird Papst Leo XIV. den Außenminister der Vereinigten Staaten von Amerika, Marco Rubio, empfangen. Die Ankunft des amerikanischen Chefdiplomaten im Vatikan ist für 11:15 Uhr vorgesehen.


VN schreibt außerdem:
Zusätzlich zu dem Termin mit der US-Delegation informierte das Presseamt über eine weitere Begegnung am selben Vormittag. Bereits um 9:00 Uhr wird Papst Leo am 7. Mai den polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk zu einem Gespräch empfangen.
Die zeitliche Abfolge dieser Treffen deutet auf einen intensiven diplomatischen Vormittag hin, bei dem sowohl transatlantische als auch europäische Themen im Fokus stehen dürften.
 
Heute gibt es eine sozusagen Fortsetzungsfolge ;) zu dieser Meldung:
Papst Leo XIV. zählt nach Einschätzung des Modemagazins "Vogue" zu den bestgekleideten Persönlichkeiten des Jahres 2025. Das Oberhaupt der katholischen Kirche steht laut dem Magazin vor allem für einen "Bruch mit dem bescheidenen Geschmack seines Vorgängers Papst Franziskus". Leo XIV. habe den langjährigen Schneider seines Vorgängers beibehalten und die päpstliche Tradition perfekt sitzender liturgischer Gewänder fortgeführt, heißt es weiter.
Allerdings sicherlich nicht aus Un-Bescheidenheit, sondern einfach in angemessenem Bewusstsein der Tradition und des ihm übertragenen Amtes.
Ad maiorem Dei gloriam, sozusagen.
Dazu passt diese aktuelle Einschätzung: "Maß und Ordnung".

Mit seinem markanten Stil und der Aufnahme in die Liste der bestgekleideten Männer hat Papst Leo XIV. weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Dahinter steckt der offen homosexuelle italienische Designer Filippo Sorcinelli, der unter anderem auch die Päpste Benedikt XVI. und Franziskus einkleidete. Gegenüber der englischen Zeitung "Daily Mail" sagte der Italiener nun, bei Leo XIV. spüre man einen Stil, der aus einer Entscheidung für Maß und Ordnung entstanden sei – einer "gelassenen Haltung, die vor allem von einer geordneten Innerlichkeit und Autorität zeugt", erklärte Sorcinelli.

In diesem Zusammenhang erklärte Sorcinelli, bei der päpstlichen Kleidung gehe es nicht um Mode an sich, sondern darum, durch eine "stille Theologie" Bedeutung zu vermitteln. Jedes Detail sei darauf ausgelegt, die Rolle des Papstes zu unterstützen – nicht von ihr abzulenken.

So treffend gesagt ich das finde, so denke ich doch auch: Leo XIV. wird wohl niemals in dieser Form darüber nachgedacht haben. ;)
 
... einer Hoffnung, die den Weg erhellt, ist sie auch mit der Aufgabe betraut, klare Worte zu sprechen, um alles abzulehnen, was das Leben beeinträchtigt und dessen Entfaltung verhindert, und Stellung zu beziehen zugunsten der Armen, der Ausgebeuteten, der Opfer von Gewalt und Krieg sowie all jener, die an Leib und Seele leiden."
 
... Papst Leo sich erst am Montag wieder einmal bei ihm gemeldet hat, um seine Verbundenheit und Gebete zu bekunden. Der Pater erklärt gegenüber den vatikanischen Medien, dass die Worte des Heiligen Vaters stets ein Ansporn seien, „weiterzumachen und Gutes zu tun“.
 
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