Vatikan/Papst: Vatikan und Papst 2026


Gerade klingelt jemand, aber ich werde gleich noch etwas Text aus dem Artikel nachtragen zu dieser leicht lustig anmutenden Schlagzeile. ;)

„Was mir spontan in den Sinn kommt, ist die Kontinuität gegenüber dem vorherigen Pontifikat.“ Das sagt der Leiter der französischen Jesuitenzeitschrift „Etudes“, François Euvé, in einem Interview mit Radio Vatikan.
„Man sieht das schon aus Leos ersten Äußerungen unmittelbar nach der Wahl, aber natürlich auch an seinem ersten größeren Apostolischen Schreiben und anderen Reden. Diese Kontinuität betrifft das Grundsätzliche, speziell die soziale Sensibilität. Außerdem spürt man beim neuen Papst wirklich einen Wunsch nach Begegnung und Dialog.
Allerdings hatte ich persönlich die Überschrift des Artikels gedanklich eher daran festgemacht, dass unmittelbar nacheinander zwei Ordensleute Papst wurden, wobei der Jesuit seinen Namen gewählt hat nach dem Gründer eines anderen Ordens und sein Nachfolger dem Augustinerorden angehört. ;)
 
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katholisch.de: Zwischen Aufbruch und Rückschritt: Das Priesterbild Papst Leos

Sechzig Jahre nach der Promulgation der beiden Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils, die sich mit dem Priesteramt auseinandersetzen, hat Papst Leo XIV. nun ein neues Apostolisches Schreiben vorgelegt, in dem er die beiden Texte würdigt.

Ganz im Sinn der Pastoral, wie sie Johannes XXIII. verstanden und dem Konzil ins Stammbuch geschrieben hat, möchte auch Leo XIV. auf die Welt von heute blicken und daraus notwendige Handlungsempfehlungen für die Kirche ableiten.
 
Nachdem nun die Live-Übertragung zur Schließung der hl. Pforte am Petersdom gerade erst geendet hat, möchte vielleicht der ein oder andere auch noch den Angelus mitverfolgen.

 
Der Papst grüßte zudem die Teilnehmer des traditionellen historisch-folkloristischen Umzugs, der in diesem Jahr die Kultur Siziliens in den Mittelpunkt stellte, sowie die Teilnehmer des „Zugs der Heiligen Drei Könige“, der zeitgleich in Warschau, vielen polnischen Städten und in Rom stattfand.
Siehe auch: 6. Januar: "Viva la Befana" - historisch-folkloristischer Umzug

 
katholisch.de: Erste Details zu Ablauf und Themen der Kardinalsversammlung bekannt
Mehr als 200 Kardinäle aus aller Welt beraten am Mittwoch und Donnerstag über wichtige Zukunftsfragen der katholischen Kirche. Die Tagesordnung muss noch entschieden werden, aber der Ablauf scheint bereits festzustehen.

Zur Auswahl vorgeschlagen werden dem Vernehmen nach folgende Themen: Erstens eine Neubefassung mit der Programmschrift "Evangelii gaudium" von Papst Franziskus vom November 2013. In ihr hatte der Vorgänger des aktuellen Papstes für eine offenere Form der Verkündigung der christlichen Botschaft (...) geworben.
Als zweites Thema wird eine Beschäftigung mit der Arbeitsweise und Struktur der Römischen Kurie vorgeschlagen, die Papst Franziskus im Jahr 2022 reformiert hatte. Als drittes mögliches Thema gilt die Synodalität. Unter diesem Begriff hatte Leos Vorgänger mehr Mitspracherecht auch für Laien auf allen Ebenen der katholischen Kirche eingeführt. Das vierte vorgeschlagene Thema ist die Liturgie. Seit den Reformen der 1970er Jahre opponiert eine Minderheit von Traditionalisten in der katholischen Kirche gegen die modernisierte Form der Gottesdienste. Innerkirchliche Grabenkämpfe sind die Folge.
Laut "Il Giornale" wird der Papst am Mittwochnachmittag die Zusammensetzung der Arbeitsgruppen bekanntgeben. (...). Am Donnerstagmorgen steht dem Bericht zufolge erst ein Gottesdienst im Petersdom auf dem Programm. Es folgt die zweite Sitzungsphase mit Berichten aus den Arbeitsgruppen. (...).Nach einem gemeinsamen Mittagessen von Kardinälen und Papst beginnt am Donnerstagnachmittag um 15.15 Uhr die dritte und letzte Sitzungsrunde. Sie wird laut "Il Giornale" mit den Zusammenfassungen aus den Arbeitsgruppen sowie freien Redebeiträgen enden. Für 18.45 Uhr sei die Zusammenfassung durch den Papst vorgesehen, danach ein gemeinsamer Lobgesang ("Te Deum").
 
Nach dem Beitrag von gestern Abend (s. oben), welcher die von der Zeitung Il Giornnale. bezogenen Informationen enthält, sei hier nun auch noch die Meldung aus erster Hand verlinkt. Es bestehen aber keine inhaltlichen Unterschiede.
... Kathedra-Altar des Petersdoms eine Messe mit den Kardinälen feiern, die am ersten außerordentlichen Konsistorium seines Pontifikates teilnehmen.
 
katholisch.de: Mehrheit der Kardinäle jetzt nicht mehr papstwahlberechtigt
Im Kardinalskollegium, das Papst Leo XIV. für diese Woche zu Beratungen nach Rom eingeladen hat, sind jetzt die Ruheständler in der Mehrheit: 122 Kardinäle haben bereits das 80. Lebensjahr vollendet, 122 sind noch unter 80. Den Ausschlag gaben der 80. Geburtstag von Kardinal Mario Zenari am Montag – und eine Besonderheit: Kardinal Angelo Becciu ist zwar erst 77 Jahre alt, trat aber 2020 im Zusammenhang mit einer Immobilienaffäre von allen Ämtern und den aus dem Kardinalat erwachsenden Rechten zurück. Becciu bringt damit die Zahl der Nicht-Papstwähler auf 123.

Kardinäle jenseits der Altersgrenzen können aber an den Beratungen vor einer Papstwahl teilnehmen. Ferner dürfen sie bei außerordentlichen Konsistorien gleichberechtigt mitwirken. Eine solche Versammlung hat in diesem Jahrhundert erst zweimal stattgefunden: im August 2001 auf Einladung von Johannes Paul II. und im Februar 2014 auf Einladung von Papst Franziskus.

Bei dem jetzt von Leo XIV. einberufenen außerordentlichen Konsistorium werden trotz der neuen Mehrheitsverhältnisse im Kollegium vermutlich dennoch die unter 80-Jährigen in der Mehrheit sein. Das liegt daran, dass mehrere der sehr alten Kardinäle nicht reisefähig sind. Die endgültige Zahl der Teilnehmer kann der Vatikan erst nach der für Mittwochnachmittag festgelegten Eröffnung der Versammlung mitteilen.
 
... Verantwortung aufgerufen.

Zu Beginn der Predigt stellte der Papst das Konsistorium als „Moment der Gnade“ dar, „in dem unsere Einheit im Dienst der Kirche zum Ausdruck kommt“. Leo erinnerte daran, dass der Begriff Konsistorium von „consistere“, also „Halt machen“, stamme. Die Kardinäle seien „stehen geblieben“, um gemeinsam zu prüfen, „was der Herr zum Wohl seines Volkes von uns verlangt“. Dieses Innehalten bezeichnete Leo XIV. als „sehr bedeutungsvolle, prophetische Geste“ in einer hektischen Gesellschaft.
 
Die endgültige Zahl der Teilnehmer kann der Vatikan erst nach der für Mittwochnachmittag festgelegten Eröffnung der Versammlung mitteilen.
Mittlerweile ist sie bekannt: 170 (s. unten).

katholisch.de: Papst Leo XIV. an Kardinäle: Helft mir bei der Leitung der Kirche
Von Anfang an hat Papst Leo XIV. deutlich gemacht, dass er den Rat seiner Kardinäle schätzt. Nun lud er alle 245 Senatoren der Weltkirche ein, um mit ihnen seine Linie für die nächsten ein bis zwei Jahre zu besprechen. 170 kamen.

Bis Donnerstagabend werden hinter verschlossenen Türen zwei der vier von Leo vorgeschlagenen Themen beraten, über die er zu Beginn der Sitzung abstimmen ließ. Mit großer Mehrheit hätten die Kardinäle sich für "die Mission der Kirche in der Welt von heute" und "Synode und Synodalität, Instrument und Stil der Zusammenarbeit" entschieden, teilte Vatikansprecher Matteo Bruni am Mittwochabend vor Journalisten mit. () Die Themen "Der Dienst des Heiligen Stuhls" sowie "Liturgie, Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens" sollen zu einem späteren Zeitpunkt behandelt werden.
 


 
Vor der Presse zogen Vatikansprecher Matteo Bruni und vier Kardinäle eine Bilanz des ersten außerordentlichen Konsistoriums, das der am 8. Mai 2025 gewählte Papst für diese Woche einberufen hatte.​

Bruni kündigte an, dass das nächste Konsistorium von vergleichbarem Zuschnitt am 27. und 28. Juni dieses Jahres im Vatikan stattfinden wird. Ab dem Jahr 2027 ist dann offenbar an einen jährlichen Rhythmus gedacht; Leo XIV. habe für diese Kardinalsversammlungen mit dem Papst eine Regeldauer von drei oder vier Tagen vorgeschlagen. Eine regelmäßige Einberufung solcher Gipfeltreffen würde eine wichtige Neuerung bedeuten. In den letzten Pontifikaten kam es nur selten zu Konsistorien, bei denen ein Papst mit Kardinälen über wichtige kirchliche Fragen nachdachte; der verstorbene Papst Franziskus (2013-25) traf sich stattdessen regelmäßig mit einem eigens gebildeten Rat von neun Kardinälen.


 
Heute Neujahrsempfang für das diplomatische Corps.

Evtl. hätte ich zu Beginn der Übertragung durch Vatican News (um 9.55 h) gerade keine Zeit, deren Link hier einzusetzen. Wobei ich es ohnehin für möglich halte, dass es keine deutsche Übersetzung gäbe. Aber immerhin sind ja einige von uns Foristi des Italienischen mächtig ;); und des Englischen wohl wir alle. Nun, sozusagen hilfsweise, verlinke ich hierauf (und werde das möglicherweise später noch editieren):





Edit (und es gibt deutschen Text):



 
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Der liturgische Terminkalender von Papst Leo XIV. für die kommenden Wochen steht im Zeichen der Ökumene und des Beginns der Fastenzeit. Wie der Zeremonienmeister des Papstes, Erzbischof Diego Ravelli, an diesem Freitag offiziell bekannt gab, bildet das Hochfest der Bekehrung des Apostel Paulus am 25. Januar einen ersten Höhepunkt. In der Basilika Sankt Paul vor den Mauern wird das Kirchenoberhaupt um 17.30 Uhr die zweite Vesper leiten, die gleichzeitig den feierlichen Abschluss der 59. Gebetswoche für die Einheit der Christen darstellt.

Nur eine Woche später, zum Fest der Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmess) am 2. Februar, wird der Papst im Petersdom um 17.00 Uhr eine heilige Messe feiern. Dieser Gottesdienst findet anlässlich des 30. Welttags des geweihten Lebens statt, zu dem traditionell zahlreiche Ordensleute und Mitglieder von Instituten des geweihten Lebens in Rom erwartet werden.

Mit dem 18. Februar, dem diesjährigen Aschermittwoch, beginnt für die Weltkirche die österliche Bußzeit. Die feierliche Liturgie startet um 16.30 Uhr in der Kirche Sant’Anselmo auf dem Aventin mit der Statio und der anschließenden Bußprozession zur Basilika Santa Sabina. Dort wird Papst Leo XIV. um 17.00 Uhr die heilige Messe feiern sowie die Segnung und Auflegung der Asche vornehmen.

Unmittelbar darauf folgt eine Zeit der spirituellen Einkehr für die Leitung der Weltkirche. Am Sonntag, dem 22. Februar, werden im Apostolischen Palast die geistlichen Exerzitien des Papstes und der römischen Kurie beginnen.
 
Bereits Vorgänger Franziskus hatte einen Besuch der Kanarischen Inseln erwogen, um auf die Lage der Bootsmigranten in der Region aufmerksam zu machen. Nun knüpft sein Nachfolger offenbar daran an. In den nächsten Wochen werde "eine immense Maschinerie" in Gang gesetzt, um die Reise vorzubereiten, so Kardinal Cobo. Das letzte Wort zu den Details habe freilich der Papst. Bislang existiere lediglich ein erster Entwurf.

Ein weiterer Grund für den Papstbesuch in Spanien ist dem Vernehmen nach die Einweihung des zentralen Christus-Turms der weltberühmten Basilika Sagrada Família in Barcelona. Die feierliche Zeremonie ist für den 100. Todestag des Architekten Antoni Gaudí (1852-1926) am 10. Juni geplant.
 
Dabei ging es mutmaßlich auch um das Schicksal politischer Gefangener. Der venezolanische Kardinal Baltazar Enrique Porras twitterte zwei Tage später auf der Plattform X: "Wir haben mit großer Erleichterung von der Freilassung mehrerer Personen aus dem Gefängnis Helicoide erfahren (...) Wir beten mit ihnen und hoffen auf weitere gute Nachrichten."
Kardinalstaatssekretär Parolin ist in Venezuela bis heute offenbar gut vernetzt, von 2009 bis 2013 war er Apostolischer Nuntius in Caracas. Zudem ist der zweite Mann im Staatssekretariat, Erzbischof Edgar Pena Parra, in Venezuela geboren und aufgewachsen.
 
Im Vatikan wird unterdessen darüber gesprochen, dass Leo XIV. im kommenden Jahr eine Reise nach Deutschland plane. Sein Vorgänger Franziskus war in seinem 12-jährigen Pontifikat kein einziges Mal in Deutschland.
 
Er ist wirklich so richtig fleißig, das kann man nicht anders sagen.

Aus dem verlinkten Artikel:
Mit dem Besuch des Regensburgers wächst die Reihe der deutschen Bischöfe, die persönlich vom neuen Papst zu einem ausführlichen Gespräch empfangen wurden. Nach dem Konferenzvorsitzenden Georg Bätzing (Limburg) gehörten dazu in den vergangenen vier Monaten die Erzbischöfe Udo Bentz (Paderborn), Stefan Heße (Hamburg), Reinhard Marx (München und Freising) sowie die Bischöfe Stephan Ackermann (Trier), Bertram Meier (Augsburg), Stefan Oster (Passau) und Heiner Wilmer (Hildesheim).
Also 9 Mann hoch. :)
 
Heute nun endet, nämlich mit dem Fest "Taufe des Herrn", die Weihnachtszeit.


 
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Papst Leo XIV. hat junge Menschen vor einem Verblassen der persönlichen Erfahrungen durch die Fixierung auf Online-Kommunikation gewarnt. Bei einem Treffen mit katholischen Jugendlichen aus dem Bistum Rom erinnerte er am Samstagabend im Vatikan an die lebendigen Begegnungen und das gemeinsame Beten beim Heiligen Jahr in Rom.
Bevor er seine vorbereitete Rede hielt, sprach Leo XIV. unter dem begeisterten Beifall der Jugendlichen mehrere Minuten lang frei und ohne Manuskript. Er berichtete dabei unter anderem vom kürzlichen Anruf einer Nichte, die ihn gefragt habe, woher er angesichts der vielen schlimmen Probleme in der Welt seine Kraft nehme. "Ein Teil der Antwort seid ihr! Wir sind nicht allein!", rief der Papst den Jugendlichen zu.

Siehe auch: Papst Leo XIV. an Jugend Roms: Wir können eine Welt des Friedens schaffen - Vatican News

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