Vatikan/Papst: Vatikan und Papst 2026

... Bildungsarbeit. (...) Seit der Heiliglandreise von Papst Paul VI. im Jahr 1964 haben alle Päpste bei ihren Israel‑Besuchen auch Yad Vashem aufgesucht. Zuletzt war Papst Franziskus 2014 dort.
 
... in der Vatikan-Bibliothek. Die Beschäftigung im Papststaat schützte ihn vor dem Zugriff der faschistischen Politik und bereitete ihn für seine spätere Laufbahn vor. Am Donnerstag beleuchtet ein Symposion in der Vatikan-Bibliothek diese prägende Zeit im Leben De Gasperis.

„Von seinem 48. Lebensjahr bis über 60 lebte er faktisch im Exil oder zumindest unter strenger Beobachtung des Regimes, arbeitete aber unermüdlich für die Vatikanische Bibliothek“, erklärt der Organisator des Symposions, Antonio Manfredi.
 
... dal Quirinale: 30 millioni

Was wohl nicht mal überteuert genannt werden dürfte, denn:
Si tratta di uno dei palazzi storici più rilevanti nel centro di Roma (...).
Es handelt sich um eines der wichtigsten historischen Gebäude im Herzen Roms.

Und die Photos davon sind schon beeindruckend, das lässt sich m.E. nicht leugnen.

Nel cuore di Roma, a pochi passi dal Quirinale, è in vendita un palazzo seicentesco di grande pregio che fu sede del Pontificio Collegio Belga, dove visse e studiò Karol Wojtyla, futuro Papa Giovanni Paolo II.
Im Herzen Roms, nur wenige Schritte entfernt vom Quirinal, steht ein Palazzo von großem Wert aus dem 17. Jahrhundert zum Verkauf, wo das Päpstliche Belgische Kolleg seinen Sitz hatte und auch Karol Wotyla, der künftige Papst Johannes Paul II., lebte und studierte.

La storia del palazzo affonda le radici nei primi anni del 1600, quando i Padri Carmelitani Scalzi di Spagna acquistarono alcuni edifici sull'attuale via del Quirinale per farne un convento. Nel 1911 fu terminata anche la costruzione di una piccola chiesa dedicata a Sant'Anna e successivamente anche a San Gioacchino. I religiosi spagnoli vi rimasero fino all'occupazione francese di Roma del 1809, quando dovettero abbandonare il monastero. La proprietà passò alle Suore Adoratrici Perpetue del Santissimo Sacramento fino al 1839. Nel 1846, il palazzo fu acquistato e convertito nella sede del Pontificio Collegio Belga dove, tra il 1946 e il 1948, visse e studiò Karol Wojtyla, futuro Papa Giovanni Paolo II. Un periodo che fu fondamentale per la formazione intellettuale e pastorale del futuro pontefice.
Leicht verkürzt widergegeben:
Die Geschichte des Hauses wurzelt in den ersten Jahren des 17. Jahrhunderts, als die Unbeschuhten Karmeliter einige Gebäude an der Via del Quirinale erwarben, um dort einen Konvent zu gründen. 1911 wurde die kleine Kirche Sant'Anna fertiggestellt und anschließend auch San Gioachino. Nach der französischen Besetzung im Jahre 1809 mussten sie das Kloster aufgeben. Das Eigentum ging über auf die Schwestern von der Ewigen Anbetung des Allerheiligsten Sakraments, bis in's Jahr 1839.
1846 wurde das Gebäude zum Päpstlichen Kolleg, wo 1946-1948 Karol Wojtyla lebte und studierte. Eine wichtige Zeit für die geistige und geistliche Prägung des künftigen Pontifex.
 
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Auch auf katholisch.de kann man heute ein sehr hübsches Bild vom Vorjahr betrachten:

Wirklich sehr eindrucksvoll! :cool:
 

In 3 Tagen wird es nun soweit sein:
... Visite wurden am Mittwoch Mittag im vatikanischen Presseamt vorgestellt. Aber warum gerade Monaco?

„Zum einen muss man bedenken, dass zum letzten Mal vor ungefähr 500 Jahren ein Papst in Monaco war; in dieser Hinsicht war der Kleinstaat jetzt einfach dran. Außerdem hat das Fürstentum den Katholizismus sogar als Staatsreligion: Über achtzig Prozent der Einwohner sind Katholiken. Und die Beziehungen zwischen Monaco und dem Heiligen Stuhl, die immerhin ins 13. Jahrhundert zurückreichen, sind sehr gut; seit 1957 ist die Fürstenfamilie regelmäßig zu Gast im Vatikan. Das alles sind, für sich genommen, schon gute Gründe für einen Papstbesuch.“
 
Mit diesem kleinen Trick gelangt man am flottesten zu meinem Beitrag, an den dieser sich anschließt.
Der Grund für die zeitweilige Baustelle bestand in erster Linie darin, dass mir durch den Kopf spukte, wir hätten speziell diesen Palazzo schon mal "verhackstückt". ;) Was aber nicht der Fall war (es sei denn, die Forumssuche hätte versagt).

Nun also dieser soeben entdeckte Nachtrag: Rom, der Palast des Päpstlichen Belgischen Kollegs, in dem Johannes Paul II. lebte, zu verkaufen.

Hervorhebungen nicht von mir.
Mit einer Innenfläche von ca. 3.000 Quadratmetern verfügt das Gebäude über fünf oberirdische Stockwerke, ein Dachgeschoss und ein Untergeschoss, wobei eine breite und gegliederte Aufteilung beibehalten wurde, die seine ursprüngliche kollegiale und repräsentative Funktion widerspiegelt.
Weswegen m.E. ziemlich sicher kein Verkauf an eine Privatperson stattfinden wird.

Aus architektonischer Sicht bewahrt der Palast Elemente von großem Wert. Im Erdgeschoss befinden sich Räume mit großen Gewölbedecken, während im ersten Stock, der auf die Via del Quirinale blickt, einige der repräsentativsten Räume liegen, die mit Kassettendecken von großem historischem und dekorativem Wert ausgestattet sind.

Ein charakteristisches Element des Anwesens ist das Vorhandensein der heute nicht mehr geweihten Kirche, die in den Hauptteil des Gebäudes integriert ist und über ein großes Portal an der Via del Quirinale verfügt. Das Innere entwickelt sich aus dem Kirchenschiff, das zu einem zentralen Raum in Form eines griechischen Kreuzes mit einem in ein Quadrat eingeschriebenen Achteck führt. Das Achteck wird von vier großen Bögen begrenzt, die von kannelierten und vergoldeten korinthischen Pilastern getragen werden und sich zu den Seitenaltären, der Apsis und dem Eingang hin öffnen.

Das Dach besteht aus einer halbkugelförmigen Kuppel, die in acht Segel unterteilt ist, in die ebenso viele Fenster münden. Ohne Tambour endet die Kuppel mit einer Laterne, die mit der Taube des Heiligen Geistes verziert ist und von acht Buntglasfenstern beleuchtet wird, die einen besonders eindrucksvollen Lichteffekt erzeugen. Bemerkenswert sind auch die malerischen Verzierungen der Lünetten über den Nischen der Seitenaltäre, die Pietro Nelli zugeschrieben werden, einem bekannten Porträtmaler, der in den ersten dreißig Jahren des 18. Jahrhunderts in Rom tätig war und u. a. das Porträt von Papst Clemens XI. schuf.

In seiner Gesamtheit stellt der Palast eine Synthese von mehr als vier Jahrhunderten europäischer religiöser, architektonischer und politischer Geschichte dar. Der Verkauf einer solchen Immobilie ist nicht nur eine Immobilientransaktion, sondern lenkt die Aufmerksamkeit auf ein Gebäude, das verschiedene Epochen und Funktionen durchlaufen hat und dabei seinen Charakter bewahrt hat. Ein Ort, der die Erinnerung an religiöse Institutionen, politische Ereignisse und die Bildung einer der einflussreichsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts bewahrt und nun in einer neuen Phase seiner Geschichte auf den Markt zurückkehrt



Mit 14 Photos.
Und nachdem ich vorhin ja bereits schrieb, wie gut die Photos in der Repubblica mir gefielen, so gilt das nun für diese hier umso mehr.
 
Der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz ist heute von Hildesheim nach Münster transferiert worden:

Vgl. auch
 
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Heute nun diese Anschlussmeldung:
... historisches Ereignis für den zweitkleinsten Staat der Welt dar.

Thomas Fouilleron, Direktor des Archivs des Fürstenpalastes, erläutert im Gespräch mit den Vatikanmedien die Hintergründe dieser Verbindung.
Die Verbindung zwischen der Familie Grimaldi und dem Papsttum ist laut Fouilleron „fundamental“. Die Grimaldis, die sich im 13. Jahrhundert in Monaco niederließen, gehörten in der Republik Genua der Fraktion der Guelfen an. Als solche waren sie „Anhänger der päpstlichen Vorherrschaft, auch auf zeitlicher Ebene, in Europa“, im Gegensatz zu den Ghibellinen, die den Kaiser des Heiligen Römischen Reiches unterstützten.
 
... rund neun Stunden.

Die Abreise vom vatikanischen Heliport ist für 7.00 Uhr vorgesehen, die Landung in Monaco gegen 9.00 Uhr. Am Abend kehrt der Papst nach Rom zurück.

Unsere Live-Übertragungen im Überblick
Samstag, 28. März: Pastoralbesuch des Heiligen Vaters im Fürstentum Monaco
9.30 Uhr: Höflichkeitsbesuch bei Prinz Albert von Monaco
10.50 Uhr: Begegnung mit der katholische Gemeinschaft in der Kathedrale "Notre-Dame Immaculée"
11.40 Uhr: Begegnung mit Jugendlichen und Katechumenen im Bereich vor der Kirche "Sainte-Dévote"
15.30 Uhr: Heilige Messe im Stadion "Louis II"


Die oben genannte Events begleiten wir live und mit deutschem Kommentar. Das restliche, unter obigem Link einsehbare Programm der Papstreise nach Monaco können Sie auf unserer Webseite im Livestream (ohne deutschen Kommentar) verfolgen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt kann man auch mal sehen, wie sie da leben auf ihrem Felsen (hab' mich zuvor nie dafür interessiert).

Und der Flug von Rom dorthin per Hubschrauber dauert also ca. 60 bis 75 Minuten (sagt Kl).


Edit:
So geht's also jetzt weiter:

10.50 Uhr: Begegnung mit der katholische Gemeinschaft in der Kathedrale "Notre-Dame Immaculée"
11.40 Uhr: Begegnung mit Jugendlichen und Katechumenen im Bereich vor der Kirche "Sainte-Dévote"
Hübsche gelbe Mützchen, genau passend zum Weiß und Gelb des päpstlichen Wappens, hat man den Teilnehmern gegeben, mit Aufdruck "Léon XIV" sowie Monaco und 2026.

Aaah, und das Papamobil ist auch dabei. :cool:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hübsche gelbe Mützchen, genau passend zum Weiß und Gelb des päpstlichen Wappens, hat man den Teilnehmern gegeben, mit Aufdruck "Léon XIV" sowie Monaco und 2026.
Auch Fürst Albert hatte "Tages-Farbe" angelegt: weißes Hemd und gelbe Krawatte (aber ohne Aufdruck ;):D;)).

Derzeit wird's wohl Mittagessen geben; und später dann:
15.30 Uhr: Heilige Messe im Stadion "Louis II"
Was für ein ungewöhnlich abwechslungsreicher Papst-Besuch.
 
Nee, nix "Mittagessen" – sondern jetzt geht's wieder weiter (mit jenem Jugendlichen).
VN hatte zuvor die Live-Schalte abgebrochen.
 
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