Vatikan/Papst: Vatikan und Papst 2026

Auch andernorts wird auf das Buch hingewiesen; und (nur) wegen der für mein Empfinden so berührenden Überschrift verlinke ich hier auch diesen weiteren Hinweis: katholisch.de: Gänswein: Predigtwerk von Benedikt XVI. bietet Blick in sein Herz.

Heute eine neue Meldung in diesem Zusammenhang:

Erzbischof Georg Gänswein hat den Mitschnitt privater Predigten von Benedikt XVI. verteidigt. "Die Predigten wurden nicht heimlich mitgeschnitten, sondern diskret aufgenommen", betonte Benedikts langjähriger Privatsekretär in einem am Wochenende in der "Schwäbischen Zeitung" veröffentlichten Interview.

Darin äußerte sich Gänswein, der heute Papstbotschafter in Litauen ist, zu dem unlängst vom Verlag Herder veröffentlichten Band "Der Herr hält unsere Hand". Dieser enthält bisher unveröffentlichte Predigten von Benedikt XVI., die er während seiner Amtszeit als Papst, aber auch in den ersten Jahren nach seinem Rücktritt im kleinen Kreis hielt.

Er habe die vier Frauen, die sich um den Haushalt von Benedikt XVI. kümmerten und die bei den Gottesdiensten stets dabei waren, gebeten: "Wenn Benedikt predigt, nehmt bitte die Predigt diskret auf; ich weiß zwar im Augenblick noch nicht wofür – aber eines Tages wird es wertvoll sein", so Gänswein. "Ich hatte keine hinterlistige, sondern eine redliche Absicht im Sinn, die mich diese Entscheidung treffen ließ."

Zugleich räumte der Erzbischof ein, dass er Benedikt XVI. nicht gefragt habe, ob er mit den Aufnahmen einverstanden sei. "Und warum nicht? Ganz einfach, weil ich die Sorge hatte, er könnte aus Bescheidenheit 'nein' sagen – und damit wäre dieser Schatz nie zu heben gewesen."
 
Heute nun Papst Leos zweiter Pastoralbesuch in seiner Diözese Rom. Vatican News berichtet auf Deutsch noch nichts darüber. Darum hier vorerst einfach nur eine Handvoll Photos von der italienisch-sprachigen Website:

Hier also wird Leo XIV. heute erwartet:

Und zwar, wie dem ersten der beiden verlinkten Artikel zu entnehmen, von rd. 1.000 Menschen bereits in wenigen Minuten: um 8.15 h.
Arriverà alle ore 8.15 e subito sarà accolto nel cortile, dove lo aspetteranno mille persone (...).
 
Live-Übertragung der Messe

Nach deren Ende stattdessen ein nur gut einminütiges Video:



 
Zuletzt bearbeitet:
Bei der Messe in dem Viertel, das sein Vorgänger Papst Franziskus 2014 als „Peripherie des Zentrums von Rom“ bezeichnete, betonte Papst Leo, dass die Kirche gerade dort präsent sein muss, wo soziale Gegensätze und Not aufeinandertreffen.
 
Dazu auch noch dies:

„Bevor ich bei den Augustinern eingetreten bin, habe ich als Jugendlicher auch einen Besuch bei der salesianischen Gemeinschaft gemacht“, so Leo. Und er fügte scherzhaft hinzu: „Ihr seid nur auf den zweiten Platz gekommen – es tut mir leid!“ Allerdings habe er seit seiner Wahl zum Papst am 8. Mai letzten Jahres mehr Salesianer- als Augustinergemeinschaften besucht. „Vielleicht ist also etwas von euch in meinem Herzen geblieben.“
 
Mehrere Papstreisen 2026 sind heute offiziell bestätigt worden.

... Äquatorialguinea –, für einen Tag nach Monte Carlo sowie für sechs Tage nach Spanien mit Stationen in Madrid, Barcelona und auf den Kanarischen Inseln.
Die längste Reise – vom 13. bis 23. April – führt ihn auf die Spuren des heiligen Augustinus nach Algerien (Algier und Annaba). Anschließend besucht er in Zentralafrika Kamerun (Yaoundé, Bamenda und Douala), Angola (Luanda, Muxima und Saurimo) und schließlich Äquatorialguinea (Malabo, Mongomo und Bata).
Den Auftakt der Auslandsreisen in der ersten Hälfte des Jahres 2026 bildet eine eintägige Kurzreise am 28. März ins Fürstentum Monaco, unmittelbar vor dem Beginn der Karwoche.
Schließlich reist Leo XIV. vom 6. bis 12. Juni nach Spanien: Zunächst in die Hauptstadt Madrid, anschließend nach Barcelona, wo er den neuen und höchsten Turm der Sagrada Familia einweihen wird, der monumentalen Basilika, die die Skyline der katalanischen Metropole neu geprägt hat. Der Besuch fällt in das hundertste Todesjahr des genialen Architekten Antoni Gaudí, der die Basilika „erträumte“ und mit ihrem Bau begann. Im vergangenen Jahr wurde er zum ehrwürdigen Diener Gottes erklärt. Von Barcelona wird sich der Papst auf die Kanarischen Inseln begeben – eine Reise, die bereits Papst Franziskus am Herzen lag, wie im Januar der Madrider Erzbischof Kardinal José Cobo Cano betonte. Vorgesehen sind zwei Stationen: Teneriffa und Gran Canaria.

Zu Monaco siehe auch: Papst Leo überrascht mit seinen Reiseplänen
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Pastoralbesuch am kommenden Sonntag im Quarticciolo (auch Alessandrino geheißen) wird hier schon mal angekündigt:
... prima di Pasqua.

Il parroco: "Siamo in trepidazione per il suo arrivo."
Erwartungsgemäß herrscht – laut Aussage des Gemeindepfarrers sowie des sonstigen Textes – allgemein höchst aufgeregte Vorfreude.
 
... vatikanischen Pressesaales hervor.
Über den Inhalt des Gesprächs wurden wie bei Privataudienzen üblich keine Angaben gemacht.
 
Der Pastoralbesuch am kommenden Sonntag im Quarticciolo (auch Alessandrino geheißen) wird hier schon mal angekündigt.
Mittlerweile ist er beendet:
... Ewigen Stadt.
... Pretorio rund um den Hauptbahnhof der Ewigen Stadt, hat Leo XIV. auch im Osten Roms ein starkes Zeichen der Nähe gesetzt.

Nach Johannes XXIII., der 1963 hierherkam, und Johannes Paul II. im Jahr 1980, ist Leo XIV. der dritte Papst, der dieses Problemviertel besucht. Für die Menschen dort ein Moment der Ermutigung und der Hoffnung – hat das Viertel doch seit Jahren mit wirtschaftlichem Niedergang, Kriminalität und sozialer Unsicherheit zu kämpfen.

„Quarticciolo“ im Osten Roms ist eine planmäßig angelegte Arbeitersiedlung, die zwischen 1939 und 1940 im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus entstand. Die dortige Pfarrei „Ascensione di Nostro Signore Gesù Cristo“ wurde 1954 errichtet. Heute zählt sie rund 10.000 Gläubige. In die Jahre gekommene Sozialwohnblöcke aus den 1930er- und 1940er-Jahren prägen hier das Bild: Erinnerung daran, dass das Viertel ursprünglich für einkommensschwache Familien, Kriegsheimkehrer und Menschen in prekären Wohnverhältnissen konzipiert wurde.
 
Wenn er die Einnahmen direkt an die Armen weiterleitet. :cool: Ein Schelm....
 
Mehrere Papstreisen 2026 sind heute offiziell bestätigt worden.
Die längste Reise – vom 13. bis 23. April – führt ihn auf die Spuren des heiligen Augustinus nach Algerien (Algier und Annaba). Anschließend besucht er in Zentralafrika Kamerun (Yaoundé, Bamenda und Douala), Angola (Luanda, Muxima und Saurimo) und schließlich Äquatorialguinea (Malabo, Mongomo und Bata).
Dazu heute diese weitere Meldung:
Mit Vorfreude und Enthusiasmus haben die Ortskirchen von Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea auf die Ankündigung eines baldigen Papstbesuchs reagiert. Der Vatikan hatte vergangene Woche mitgeteilt, dass Leo XIV. vom 13. bis 23. April die vier Länder im Rahmen einer zehntägigen Reise besuchen will. Wie unterschiedlich die Schwerpunkte dieser Reise sein werden, brachten am Montag die dortigen Kirchenführer zum Ausdruck.
 
Die anstehende Neuwahl an der Spitze der deutschen Bischofskonferenz war hier seinerzeit Thema (eben im Hinblick auf das Verhältnis zum Vatikan, s. unten), aber nicht das Wahlergebnis:

Nunmehr also:
Bei seinem ersten Rom-Besuch als neuer Vorsitzender der Bischofskonferenz wird Bischof Heiner Wilmer einige Reformthemen im Gepäck haben. Das könnte ein Härtetest für die zuletzt verbesserten Beziehungen sein, kommentiert Christoph Brüwer.
 
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