Auch andernorts wird auf das Buch hingewiesen; und (nur) wegen der für mein Empfinden so berührenden Überschrift verlinke ich hier auch diesen weiteren Hinweis: katholisch.de: Gänswein: Predigtwerk von Benedikt XVI. bietet Blick in sein Herz.
Heute eine neue Meldung in diesem Zusammenhang:
Gänswein verteidigt Mitschnitt der Predigten von Benedikt XVI.
Kein Einverständnis des emeritierten Papstes
Erzbischof Georg Gänswein hat den Mitschnitt privater Predigten von Benedikt XVI. verteidigt. "Die Predigten wurden nicht heimlich mitgeschnitten, sondern diskret aufgenommen", betonte Benedikts langjähriger Privatsekretär in einem am Wochenende in der "Schwäbischen Zeitung" veröffentlichten Interview.
Darin äußerte sich Gänswein, der heute Papstbotschafter in Litauen ist, zu dem unlängst vom Verlag Herder veröffentlichten Band "Der Herr hält unsere Hand". Dieser enthält bisher unveröffentlichte Predigten von Benedikt XVI., die er während seiner Amtszeit als Papst, aber auch in den ersten Jahren nach seinem Rücktritt im kleinen Kreis hielt.
Er habe die vier Frauen, die sich um den Haushalt von Benedikt XVI. kümmerten und die bei den Gottesdiensten stets dabei waren, gebeten: "Wenn Benedikt predigt, nehmt bitte die Predigt diskret auf; ich weiß zwar im Augenblick noch nicht wofür – aber eines Tages wird es wertvoll sein", so Gänswein. "Ich hatte keine hinterlistige, sondern eine redliche Absicht im Sinn, die mich diese Entscheidung treffen ließ."
Zugleich räumte der Erzbischof ein, dass er Benedikt XVI. nicht gefragt habe, ob er mit den Aufnahmen einverstanden sei. "Und warum nicht? Ganz einfach, weil ich die Sorge hatte, er könnte aus Bescheidenheit 'nein' sagen – und damit wäre dieser Schatz nie zu heben gewesen."