Vatikan/Papst: Vatikan und Papst 2025

FAZ: Papst Leo XIV. geht auf Reisen, 81 Journalisten sind dabei

Papst Leo XIV. wird auf seiner ersten Auslandsreise von 81 Journalisten begleitet. Einige machen ihm Geschenke – und folgsam sind sie auch.
Eine besondere Art von Folgsamkeit ließ sich bei der Berichterstattung über die erste Station der Reise beobachten. Die Türkei soll seit einigen Jahren international „Türkiye“ heißen, weil Präsident Erdoğan findet, dass mit dem türkischen Eigennamen die Kultur und die Geschichte seines großen Landes in aller Welt besser gewürdigt werde. Vor allem aber sollen die negativen Konnotationen der englischen Bezeichnung „Turkey“ vergessen gemacht werden, was neben Türkei eben auch Truthahn und sogar Trottel bedeutet. Nicht nur „Vatican News“, das mehrsprachige Nachrichtenportal des Vatikans, befleißigte sich der von Erdoğan gewünschten Sprachregelung, auch andere, vor allem englischsprachige Medien folgten dem Beispiel. Happy Thanksgiving.
 
Was die Geschenke angeht, darunter auch Kürbiskuchen zu Thanksgiving: Die wollte ich eigentlich nicht erwähnen. Denn einige davon ... na ja. :rolleyes: Jedoch "de gustibus"...
Darum also nun doch noch:
Weitere Geschenke waren ein Baseballschläger sowie Socken und Badelatschen mit dem Logo der White Socks, dem bevorzugten Baseballteams des Papstes aus Chicago. Die Mexikanerin Valentina Alazraki (...) überreichte dem Papst eine Ikone der Jungfrau von Guadalupe, die in der gesamten westlichen Hemisphäre sehr verehrt wird: „Für einen Papst aus Nordamerika mit dem Herzen Lateinamerikas.“
Und immerhin über die Ikone dürfte er sich wohl wirklich gefreut haben.
 
Also ich bin ja diesem Volks- und Meinungsunterdrücker Erdogan ganz und gar nicht grün.
Jedoch was man hier liest, lässt mich nun doch ein wenig Hoffnung schöpfen:
Auch in dem Moment, als Papst Leo dann die türkischen Soldaten begrüßt hat, wie glücklich und zufrieden Erdogan in dem Moment auch geschaut hat. Da hat man wirklich auch an der Körpersprache gesehen, dass es ein ganz besonderer Moment war, den auch Präsident Erdogan als einen solchen empfunden hat. Und das ist ja wirklich ein gutes Zeichen. Wir erinnern uns: Papst Leo sollte nach Erdogans Wunsch ja auch glücklich und zufrieden nach seinem Besuch nach Hause gehen. Also der Besuch ist wirklich unter den allerbesten Vorzeichen gestartet.
 
Alle Bilder der Eintracht haben jedoch einen Schönheitsfehler. Der einflussreichste Akteur auf orthodoxer Seite hält nichts von solcher christlichen Verbrüderung: die russisch-orthodoxe Kirche. Daran ändern alle Jubiläumsfeierlichkeiten zum 1700. Jahrestag des Konzils von Nizäa nichts
 

Auch das Flugzeug, mit dem Papst Leo XIV. im Rahmen seiner ersten Auslandsreise unterwegs ist, ist von dem, bei vielen Airbus A320-Maschinen nötigen, Software-Update betroffen. Vatikan-Sprecher Matteo Bruni teilte mit, eine Komponente für das Update der Maschine sei zusammen mit einem Techniker, der sie installieren soll, auf dem Weg ins türkische Istanbul.
Der Pontifex war am Donnerstag mit einem Flugzeug des Typs Airbus A320neo der italienischen Fluggesellschaft Ita von Rom in die türkische Hauptstadt Ankara und anschließend weiter nach Istanbul geflogen. Nach dem Türkei-Teil seiner Reise ist am Sonntagnachmittag der Weiterflug in den Libanon geplant.
Bei der auszuwechselnden Komponente handelt es sich laut Vatikan um einen Monitor. Airbus habe Ita - wie allen anderen Airlines - mitgeteilt, dass dieser Eingriff bis spätestens Mitternacht an allen entsprechenden Flugzeugen durchgeführt werden müsse, andernfalls dürften sie nicht fliegen, hieß es aus dem Vatikan.
 
Mittlerweile ist das Update erfolgt, wie vorhin in der Tagesschau zu hören.
tagesschau 20:00 Uhr, 29.11.2025 - hier anschauen, Min. 7:52.


Und wo wir nun noch einmal bei Papst Leo sind:


Edit: Der Corriere betont in seiner Überschrift, dass der Papst vor dem Betreten der Moschee die Schuhe ausgezogen habe. Aber das haben natürlich auch seine Vorgänger nicht anders gehalten.
Auch hierzu ein kleines Tagesschau-Einsprengsel (weil ich den Link noch in der Zwischenablage habe), ab Min. 8:05: tagesschau 20:00 Uhr, 29.11.2025 - hier anschauen
 
Zuletzt bearbeitet:
... in Iznik mit dabei.


... Frieden aufgerufen. Drei Ratschläge erteilte der Papst den Verantwortungsträgern im Libanon: an der Seite der Bevölkerung arbeiten, Versöhnung gestalten und dafür sorgen, dass Menschen nicht auswandern müssen.
 
... Maklou.
Das Grab des heiligen Charbel ist übrigens auch sonst ein gut besuchter und bedeutender Pilgerort - neben Gläubigen kommen auch zahlreiche Besucher, unter ihnen sind auch viele Muslime.
 
... sich über heikle internationale Themen, aber auch über den „Synodalen Weg“.
Auf eine entsprechende Frage hin äußerte sich der Papst auch kurz über den Moment seiner Wahl im römischen Konklave. Er vertraue auf Gott, und er habe im Moment seiner Wahl „tief durchgeatmet und gesagt: Hier bin ich, Herr, du bist der Anführer, du führst uns auf dem Weg“.

... um 13.48 Uhr Ortszeit vom internationalen Flughafen Beirut gestartet. Der Libanon war das zweite Reiseland der ersten Auslandsreise des Papstes, der zuvor die Türkei (Türkiye) besucht hatte.
 
Nicht nur hierzuforum interessiert man sich für Papst Leo XIV.: Papstwahl setzt Wikipedia-Rekord - Vatican News
In der Mitteilung heißt es, dass zeitweise bis zu 800.000 Seitenaufrufe pro Sekunde registriert wurden. Im Normalbetrieb liege der Durchschnitt bei etwa 130.000 Aufrufen pro Sekunde. Die Nachfrage nach Informationen über Leo XIV. übertraf damit viele politische oder kulturelle Beiträge.
 
Wie jedes Jahr:
Das katholische Kirchenoberhaupt wird sich um 16 Uhr zur Piazza Mignanelli begeben, um am Fuße der Säule, auf der die Statue der Jungfrau Maria thront, im Gebet innezuhalten und einen Blumenkranz niederzulegen. Wir übertragen live ab kurz vor 16 Uhr.
 
Wobei besagte Homage allerdings nicht "kurz nach dem Ende des hl. Jahres" (s. oben), sondern vielmehr noch deutlich vorher erfolgen wird, vgl. Link im obigen Beitrag.
Die Geste der Ehrerbietung findet wenige Wochen vor dem Abschluss des Heiligen Jahres statt.
 
Und wohl auch ein Nachmittag der Hektik inmitten aller dieser derzeit so wichtigen römischen Daten, bis hin zur Befana. Ungefähr so jedenfalls stand es in der Antwort von VN.
 
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