Missbrauchsbetroffene aus der ganzen Welt haben am Montag mit
Papst Leo XIV. über ihre Forderungen an die katholische Kirche gesprochen. Rund eine Stunde habe das Treffen der Betroffenenvertreter im Vatikan gedauert, teilte der sechsköpfige Vorstand des Netzwerks "Ending Clergy Abuse" (Missbrauch durch Kleriker beenden) bei einer Pressekonferenz in Rom mit. Am Nachmittag bestätigte der Vatikan die Audienz offiziell.
Nach eigenen Angaben hatte der Verband nach der Wahl von Leo XIV. in einem Brief um ein Treffen gebeten. Es war die erste Audienz des Vereins, der nach eigenen Angaben Mitglieder aus über 30 Ländern hat, mit einem Papst. Unter Vorgänger-Papst Franziskus sei ein solches Treffen nicht zustande gekommen.