Unterhaltung in Corona-Zeiten

ColleMarina

Praetor
Stammrömer
Vier Stunden haben wir davon gestern Abend gesehen und den Rest aufgenommen - heute Abend geht es dann weiter. Es ist unglaublich, wie viele Künstler und andere Prominente und weniger Prominente dabei mitgemacht haben. Ganz toll!
 

Ludovico ROB

Triumphator
Teammitglied
Moderator
Forum-Sponsor
Stammrömer
So etwas ist sehr aufwändig zu produzieren. Die Musiker müssen einzeln sehr exakt spielen. Die Einzelaufnahmen müssen dann zusammengemischt werden. Hinter diesem Clip stecken wahrscheinlich mehrere Arbeitstage.

Ich habe mir darüber erst Gedanken gemacht, nachdem ich gestern mit knapp 20 weiteren Sängerinnen und Sängern zu Hause unter der Leitung einer Musiklehrerin gesungen habe. Sie hat gesungen und am Keyboard begleitet. Alle Sänger waren zwar auf kleinen Bildern am Bildschirm zu sehen, hatten aber die Mikros ausgeschaltet. Durch die zeitliche Verzögerung im Internet hätte der Gesang wohl schrecklich geklungen. Ähnlich haben wohl die Jazzmusiker einzeln nach einer Vorlage oder einem Dirigat, evtl. mit Metronom zu Hause gespielt. Das Ergebnis ist beeindruckend.
 
Zuletzt bearbeitet:

otium

Praetor
Stammrömer
Zur Zeit gibt es einige solche Initiativen im Netz. Ich finde das auch spannend und sie sind m. E. unterschiedlich gut gelungen, aber immer doch ein toller Ansatz. Die, die ich gesehen habe, sind von Profimusikern erstellt. Als Laien gemeinsam per Internet zu singen, finde ich toll aber sicher auch recht schwer.

Die Musik beginnt ab ca. 1:13 Min:
Beethoven aus dem Home-Office
Musikerinnen und Musiker des Philharmonischen Orchesters Rotterdam
Weil auch Orchestermusiker in Zeiten von Corona nicht mehr so einfach zusammenkommen können, hat das Philharmonische Orchester Rotterdam ein Experiment gemacht: Die Musikerinnen und Musiker haben getrennt voneinander den Schluss von Beethovens 9. Sinfonie eingespielt, zu Hause in ihren Wohnungen. Dabei haben sie sich gefilmt und die einzelnen Aufnahmen anschließend zu einer Art Home-Office-Konzert zusammengeschnitten.
 

otium

Praetor
Stammrömer

Mathias Schmutzler, Solotrompeter der Sächsischen Staatskapelle Dresden, und Matthias Grünert, Kantor der Frauenkirche Dresden, spielen unser 34. Wohnzimmerkonzert auf Trompete und Orgel – eine kleine Sonntagsmusik aus der Frauenkirche: Pavel Josef Veijvanovsky, Sonate g-moll; Johann Sebastian Bach, Wohl mir, dass ich Jesum habe; Henry Purcell, The Queens Dolour; Georg Friedrich Händel, Bourrée aus der Suite D-Dur; Georg Friedrich Händel, March aus der Suite D-Dur. Realisation: Sharon Mellnich
 
Oben