Italien: Umweltprobleme durch Haselnussmonokulturen

Simone-Clio

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In den Monokulturen gibt es keinen Raum mehr für Vögel und Insekten. Scheinbar nicht enden wollende Reihen von Setzlingen prägen die Alfina-Hochebene, die mehrere Hundert Meter über dem Meeresspiegel emporragt. Früher prägten Felder mit unterschiedlichen Ackerfrüchten und Feldblumen die Region. (...)
Der Einsatz von chemischen Düngemitteln und Pestiziden, so Cruciarelli, entziehe der Erde Feuchtigkeit und Nährstoffe. Das habe bereits an einigen Orten Bodenerosionen zur Folge. Der zunehmend trockene und karge Boden werde zur Erntezeit von den schweren Maschinen wie Staub in die Luft gewirbelt. "Dieser Staub ist voll von Chemikalien, die stellt für die Bevölkerung ein großes Gesundheitsrisiko dar", führt er aus.
Eines der eklatantesten Beispiele für die Umweltzerstörung in Etrurien ist der Vulkansee Vico, der seit Jahrzehnten von Haselnuss-Plantagen umgeben ist.
Ein Trauerspiel! :(
 
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