Das Historische Archiv der Stadt Köln sucht dringend Archivarinnen und Archivare (gehobener Dienst) für die Bewältigung der Schäden, die durch den Absturz des Hauses am 3.3.2009 in eine unschuldige Baugrube der Kölner U-Bahn entstanden sind.
Sie bieten:
- Abschluss der Archivschule Marburg mit Bestnote (Archivschule Potsdam geht leider gar nicht, und Seiten- und Quereinsteiger wie Kreti und Pleti gehen auch nicht, da könnten ja auch die Bunten Funken, Bayern oder andere Nichtskönner kommen)
- Ihre Arbeitskraft lebenslang für 39 Stunden pro Woche
- Teamfähigkeit nach „Asterix und Kleopatra“ mit Bereitschaft völliger Unterwerfung unter die besten Kräfte des höheren Dienstes
- Bereitschaft, kostenlos und ohne Anrechnung der Fahrzeiten zu den 19 Asylarchiven in NRW zu reisen (für Fahrten ins Historische Archiv des Erzbistums Köln sind Kaffeegelder an die Stadtkasse zu zahlen)
- Beste Gesundheit, da Krankheitskosten nicht übernommen und Krankentage mit dem Urlaub verrechnet werden
- Den Verzicht auf ein Betriebsklima (das ist ohnehin so wie draußen, rau und nass)
Wir bieten:
- Existenzerfahrung als Archivar ohne festen Arbeitsplatz
- Möglichkeiten zur freiwilligen, widrigenfalls erzwungen 60-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich
- Probezeit von zwei Jahren
- Spendenquittungen für 1 Prozent der über Tarif gearbeiteten freiwilligen Stunden, sofern diese einen Betrag von 1,00 Euro im Jahr nicht übersteigen
- Stress und Ärger in beliebiger Menge zum Dumpingpreis
- Die Garantie, dass Sie den Blödsinn, den Sie in Marburg gelernt haben, niemals brauchen werden
- Bedeutend weniger Geld, als man an anderer Stelle für Sie zum Fenster hinauswirft
- Zugang zum Herzinfarkt und anderen Frühverrentungsformen ab 80
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich schnell. Bewerbungen von behinderten Personen werden bevorzugt in die Tonne gekloppt.
Auskunft erteilt das Archiv, Köln.