Liebe Freunde,
wie ihr schon an den anderen Beiträgen sehen konntet, war das BT in Roma ein voller Erfolg! Wir hatten so viel Spaß miteinander und nach den eher ernsthaften Beiträgen der Chefinnen kommt hier nun die Bärspektive zu ihrem Recht :nod:
Unser BT war von langer Hand geplant und wir freuten uns so sehr darauf, so dass die Unruhe, die der isländische Vulkan verursachte mächtiges Bauchgrummeln verursachte. Aber alle Versuche, die Chefin dazu zu überreden, sicherheitshalber einen Nachtzug zu reservieren, waren vergebens. Sie spielte Risiko - und das mit Erfolg. Aber wir müssen zugeben: auch wir ziehen das Flugzeug dem terrestrischen Wege bei weitem vor. Schon allein die Ausblicke sind einmalig:
Aus Lutetia waren vertreten: ich, S., Victor (unverkennbar an der roten Pudelmütze), Felix, Fausto - ein Kaperfahrer -, Nero (der hatte den Ausflug redlich verdient), Blaubart, Dagobert (die beiden Rucksackgefährten, die alle ausflüge mitmachen dürfen) und Magnus, der Wächter über Barschaft und Ausweis.
In Roma trafen wir ohne Probleme Simone und die Fraktion vom Bockfelsen und waren dann mit dem Taxi auch schnell an der Villa Maria, wo die Archivbären, die Kumpels aus Honnef und - als besonderer Gast - Eusebia auf uns warteten. Es war ein Wiedersehen mit lieben Freunden (die wir in Colonia beim BT/FT oder bei der Varusexkursion kennengelernt hatten) und das Vertrautwerden mit neuen Kameraden, die wir bislang nur aus dem Arktonet kannten.
Schnell waren wir angemessen in der Villa Maria installiert (das ist auch eines von den Worten, die wir inzwischen eingedeutscht haben). Die erste Nacht verbrachten wir mit den Freunden vom Bockfelsen in einem Zimmer und das war richtig toll. Da Simone früher angereist war, als geplant, unsere Chefin ein Doppelzimmer hatte - was lag näher, als die Freunde bei uns zu beherbergen.
Dann ging es los zum ersten Ausflug auf den Gianicolo. Und der war gleich ein Paukenschlag. S. Kühnheit war kaum zu überbieten:
Ist das nicht bärenstark! Wir haben das Pfoto an Emilio geschickt, und der meinte, das hätte er sich nie getraut, er hätte befürchtet, im Knast zu landen.
Nach dem Besuch beim Tempietto ging es weiter zur Aqua Paola:
Ich mache mich doch echt gut in der Pose der Meerjungfrau, n'est-ce pas?
Den Besuch der Kirche S. Maria in Trastevere hat die Chefin ja ausführlich im Bericht beschrieben - wir amüsierten uns derweil gut im Saftladen und hatten dann die angemessene Stärkung dabei, als sie aus der Kirche herauskam:
Aber das war lediglich der Vor-Aperitif, denn anschließend ging es durch zahlreiche Gässchen zum Abendessen:
Danach konnten wir noch den kleinen Park mit der Laube bei der Villa Maria genießen, eine erste Knicklichterparty veranstalten (das kannten wir noch gar nicht und waren entsprechend neugierig), die Photos und Pfotos auf dem Netbook anschauen und ein gutes Gläschen Vino rosso genießen. Ich muß schon sagen: die Chefinnen hatten gut gewählt!
Müde und gleichzeitig voller Unternehmungslust fielen wir spät in die Federn - uns auf die römischen Bärentage freuend, die vielversprechend begannen.
S., in Gesellschaft von Victor, Fausto und Felix