S. Maria Maggiore: Grab von Papst Franziskus

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... „Franciscus“ tragen soll. Das hat der am Ostermontagmorgen verstorbene Papst in seinem Geistlichen Testament verfügt. (...) Für das Grab sei ein Spender aufgekommen, den Franziskus in dem Testament nicht namentlich nannte.

Ganz nahe des von ihm so geliebten Bildes der Salus Populi Romani wird Papst Franziskus seine letzte Ruhe finden. Papa Francesco, la sua tomba a Santa Maria Maggiore sarà vicino all'icona Salus Populi Romani. Bild 6 und Bild 7 der Galerie im verlinkten Beitrag zeigen die Stelle zwischen Cappella Sforza und Cappella Paolina im linken Seitenschiff der Kirche.

Edit vom 22.4.:
In der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom haben die Vorbereitungen für die Beisetzung von Papst Franziskus begonnen. Eine hölzerne Absperrung war am Dienstag vor der Nische zu sehen, in der das am Montag verstorbene Oberhaupt der katholischen Kirche sein Grab haben wird.
Quelle: Papst Franziskus: ++ Vorbereitungen für Grab haben begonnen – zwei Kardinäle sagen für Konklave ab ++ Liveticker - WELT
Foto
 
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Das Grab solle in einem Zwischenraum zwischen der Sforza-Kapelle und Paolina-Kapelle ausgehoben werden – eben in der Erde. Das Problem: Jahrhundertealter Marmorfußboden muss aufgestemmt werden, unter dem aber offenbar keine Erde ist. (...) "Sie werden jetzt einen Mittelweg finden, um Franziskus' Wunsch zu respektieren", sagt ein Insider. Möglicherweise werde das ausgehobene Grab mit etwas Erde ausgefüllt. (...) Klar ist, dass das Grab anschließend mit einer Schieferplatte aus Ligurien verschlossen wird. Das hat Kardinal Rolandas Makrickas bestätigt, der 2021 zum außerordentlichen Kommissar der Basilika ernannt wurde. Franziskus habe sich den "ligurischen Stein der Großeltern" gewünscht. Seine Vorfahren mütterlicherseits stammten aus dem Ort Lavagna an der Nordwestküste Italiens.

Zwei Tage vor der Beisetzung hat der Vatikan Details über die Gestaltung des Grabes bekanntgegeben. Das Grabmal besteht demnach aus Marmor aus der italienischen Region Ligurien. Darauf steht die Inschrift "Franciscus", wie Franziskus schon in seinem Testament verfügt hatte. Darüber soll dann eine Nachbildung des silbernen Brustkreuzes (Pektorale) des toten Papstes hängen.
 
Tatsächlich war Franziskus vor seinen Reisen in alle Welt stets zum Marienbild Salus Populi Romani gekommen, das in Santa Maria Maggiore aufbewahrt wird – „insgesamt 126 Mal“, so der Kardinal. „Bei einer dieser Begegnungen sagte der Heilige Vater zu mir: ‚Maria hat mir gesagt: Bereite dein Grab vor.‘ Er sagte, er sei so glücklich zu wissen, dass Maria ihn nicht vergessen habe.“
Makrickas sagte, er habe dann nach einem geeigneten Ort für die Bestattung gesucht. Papst Franziskus sei mit dem Platz zwischen der Sforza-Kapelle und der Cappella Paolina „einverstanden“ gewesen.
„Dort wollte er ein sehr einfaches Grab haben, nur mit der Inschrift seines Namens und des Kreuzes, das er als Bischof und als Papst jeden Tag mit sich führte“, erklärte der Kardinal. „Das Kreuz sollte größer sein, damit die Menschen es erkennen konnten. Es war also nicht so sehr eine Überraschung, aber es geschah auf wundersame Weise, denn es war die Stimme Marias, die ihn bat, hier zu sein.“
 
Infos zum Papstgrab von der Seite der Basilica Santa Maria Maggiore mit Fotos, vor allem eines, auf dem man sieht, wie dem Papst (zu einem nicht genannten Zeitpunkt) die Stelle gezeigt wird, an der er begraben werden wollte. Foto

... navata laterale della Basilica Papale di Santa Maria Maggiore

[EDIT vom 29.4.: Inzwischen auch in deutscher Sprache verfügbar: Beschreibung des Grabes von Papst Franziskus in der Päpstlichen Basilika Santa Maria Maggiore]

In der Nähe des Grabes befindet sich nicht nur die Ikone der Salus Populi Romani, sondern auch ein Seitenaltar zu Ehren des Heiligen Franziskus von Assisi.
Sul fronte del sepolcro, secondo la volontà espressa dal Pontefice, sarà preservata l’iscrizione già esistente, risalente al 1615, epoca di Papa Paolo V Borghese, legata alla costruzione della Cappella della Salus Populi Romani. Tale iscrizione ricorda come il Papa avesse fatto erigere la cappella a gloria dell’effigie della Vergine, attribuita a San Luca, e raccomanda la celebrazione di riti e canti perpetui in onore di Maria Santissima.
Auf der Vorderseite des Grabes wird auf ausdrücklichen Wunsch des Papstes die bestehende Inschrift aus dem Jahr 1615, der Zeit von Papst Paul V. Borghese, im Zusammenhang mit dem Bau der Kapelle des Salus Populi Romani erhalten bleiben. Diese Inschrift erinnert daran, wie der Papst die Kapelle zur Ehre des Bildnisses der Jungfrau errichten ließ, das dem heiligen Lukas zugeschrieben wird, und empfiehlt die Feier von ewigen Riten und Gesängen zu Ehren der heiligsten Maria.

 
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... und Interessierte vor der Basilika Santa Maria Maggiore an, um in die Marienkirche zu gelangen. In der Kirche außerhalb der Vatikanmauern wurde der Pontifex am Samstag nach einem großen Requiem auf dem Petersplatz und einem Trauerzug durch die Ewige Stadt beerdigt.
Mit schönen Fotos vom Grab. Darauf liegt eine weiße Rose.

Vgl: Das Grab von Franziskus ist zugänglich - Vatican News
Das dritte Foto in der kleinen Galerie zeigt die Inschrift auf der Grabplatte.
 
... Sonntagmorgen zogen Pilger zu der Stelle im linken Seitenschiff der Marienbasilika.
Unmittelbar vor der Beisetzung des Leichnams am Samstagmittag trugen Kinder zwei große Körbe voller weißer Rosen in die Marienbasilika und legten sie vor dem Altar der Marienikone Salus Populi Romani ab. Die Blumen verweisen auf die Heilige Therese von Lisieux, die Papst Franziskus verehrte. Wenn er ihr eine Sache im Gebet anvertraue, erhalte er oft als Zeichen eine weiße Rose überreicht, hatte Franziskus in einem Interview gesagt. In einem einfachen Gebet, mit dem er 2024 ein apostolisches Schreiben über die französische Heilige abschloss, ist ebenfalls von den Rosen die Rede.
Am Sonntagnachmittag wollen auch die in Rom versammelten Kardinäle das Grab besuchen, ehe sie am Montag sich wieder zu den Generalkongregation zurückziehen.
 
Schon jetzt gibt es allerdings Sicherheitsbedenken. Zu viele Menschen würden das Grab von Papst Franziskus besuchen, berichtete die italienische Zeitung La Repubblica. „Wir sind zu viele, es gibt ein Sicherheitsproblem, die Basilika ist klein, wir bitten diejenigen, die bereits das Grab des Papstes besucht haben, schnell zu gehen“, hieß es in einer Durchsage kurz vor der 10-Uhr-Messe am Petersplatz. „Die Sicherheitsbestimmungen müssen eingehalten werden, also verlassen Sie bitte sofort das Gebäude. Draußen stehen Tausende von Menschen Schlange.“ Deshalb wurde der Zugang zur Marienkirche zeitweise gesperrt.
Quelle

Edit: Es sollte natürlich nicht "Petersplatz" heissen. Die Durchsage konnte logischerweise nur in S. Maria Maggiore gemacht werden.

Vgl.: Papa Francesco, una rosa bianca e il nome Franciscus: le prime immagini della lapide

Siehe auch: Ein neues Heiligtum in Rom
Draußen, entlang der Gehwege, zwischen Bars und Schaufenstern, hört man die Meinung der Bewohner: «Unser Viertel wird sich nicht ändern, nicht ganz. Hier sind wir es gewohnt, Seite an Seite zu leben: Italiener, Inder, Bangladescher, Marokkaner. Aber jetzt sind wir durch eine Sache verbunden: unseren Papst.» Unter der Uhr der Basilika wächst die Schlange der Gläubigen. Die Türen öffnen sich weit. Heute ist das Esquilino nicht mehr nur das Viertel des Bahnhofs Termini, der Märkte und der ethnischen Geschäfte. Es ist zu einem heiligen Boden geworden.
 
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Dann wird es leider in nächster Zukunft nicht mehr möglich sein, die wunderbaren Mosaike zu betrachten.
 

In Rom standen am Sonntag Zehntausende Menschen an, um das Grab von Papst Franziskus (1936-2025) zu besuchen und dort Abschied vom verstorbenen Oberhaupt der katholischen Kirche zu nehmen. Nach Angaben des Vatikans hatten Medienberichten zufolge nur sechs Stunden nach Öffnung der Basilika Santa Maria Maggiore 30.000 Menschen das Grab besucht. Der italienischen Zeitung "La Repubblica" zufolge sollen am Sonntag über 70.000 Menschen Schlange gestanden haben. Laut der Berichte standen die Besucher zum Teil mehr als zwei Stunden an, um dann nur wenige Minuten an der Grabstätte zu verbringen.

 
Nun auch in der SZ:

Papst Franziskus: Das seltsame A in der Grabinschrift


Ungewöhnlich viel Aufmerksamkeit bekommt gerade die Inschrift des päpstlichen Grabes. Das A in Franziskus wurde mit deutlichem Abstand zu den anderen Buchstaben in die Steintafel gemeißelt. Fehlte dem Steinmetz die Zeit oder passt es einfach so besser?

Papst Franziskus, davon ist auszugehen, dürfte an der aktuellen Debatte jedenfalls seine Freude gehabt haben. Zeit seines Lebens hatte er sich gerne mit Spaßmachern wie Roberto Benigni umgeben, mit Zirkusclowns und Komikern. Und zum Schluss hatte er für die Kinder des Herrn Vance sogar noch drei Schokoladeneier übrig. Kinder haben, ebenso wie Komiker, oft einen ganz anderen Blick aufs Leben. Einen erfrischenderen, wohltuenderen, bereichernderen. Einen, den man sich ruhig einmal auch selbst zu eigen machen sollte. Und dann fragt man einfach alle anderen: „Ja, siehst Du das denn nicht?“
 
 

... Pilger aus aller Welt. Wie läuft solch ein Besuch ab? Eine Reportage.

Die Kirche hat sich auf den Besucherandrang eingestellt. Rund um die Basilika ist eine lange Warteschlange eingerichtet, mit zwei Seiten: Einmal Anstellen für den Kirchenbesuch und einmal für den Papst. Die Schlange derer, die einen ganz persönlichen Blick auf die gerade eingerichtete Grabstätte von Franziskus werfen wollen, ist natürlich einiges länger. Trotzdem hält sich die Wartezeit am Samstag, genau eine Woche nach dem Begräbnis des Papstes in Grenzen: Gerade mal 20 Minuten dauert es, bis man an der schlichten Grabplatte in einer beleuchteten Nische zwischen zwei Seitenkapellen angekommen ist. Vorher geht es noch durch eine Sicherheitskontrolle. Metalldetektor und Gepäckdurchleuchtung – wie am Flughafen. Der Besucheransturm an diesem Samstag ist allerdings so groß, dass die Pilger mehr durchgeschleust als wirklich kontrolliert werden.

Hier zum Hören
 
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Am Samstag hat Papst Leo das Grab von Papst Franziskus in S. Maria Maggiore aufgesucht:

... Auch vor der „Salus Populi Romani“ verweilte der Papst kurze Zeit im Gebet. Die berühmteste Marienikone der Ewigen Stadt wird in einer Kapelle der Basilika aufbewahrt.
Anschließend kehrte er in den Vatikan zurück, wo er bis zum Abschluss der Arbeiten im Apostolischen Palast noch in seiner alten Unterkunft nächtigt, die sich im Gebäude der Glaubenskongregation befindet.


Vgl.: Papa Leone XIV a Santa Maria Maggiore: la preghiera davanti alla tomba di Francesco
 
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