Kapitel 10
Nach der willkommenen Rast und Stärkung bei Pina machten wir uns nach kurzem Verweilen auf dem Petersplatz
entlang der Via della Conciliazione, wo wir Mitglieder dieser Kapelle trafen, die sich für einen späteren Auftritt bereit machte,
auf den Weg zur
Engelsburg.
Das "Castel Sant' Angelo" oder "Mausoleo di Adriano" zu besichtigen, war einer der ersten, wenn nicht der erste Programmpunkt, auf den wir
Tre a Roma uns im Vorfeld geeinigt hatten. Jede von uns hatte sicher ihre eigenen Motive dafür.
Ich habe im Sommer 2008 in London traute Zweisamkeit

mit Kaiser Hadrian (76-138 ) genossen, als ich die Ausstellung "Hadrian: Empire and Conflict" im British Museum besuchte:
London, August 2008
Im Dezember 2009 besuchten meine Patentochter und mein Neffe an einem grauen, verregneten Morgen, während ich auf den Palatin gestiegen war, die Engelsburg und erzählten begeistert davon. Endlich wollte auch ich mir das imposante Grabmal und die spätere Burg der Päpste von innen ansehen.
Folgt Ihr nun bitte unserem Rundgang zu den
7 Niveaus der Engelsburg bis hinauf zur Terrasse. Das Fotografieren ist, wie wir wussten, nicht überall gestattet. Gut gefielen uns u.a. die antiken Fragmente dreier monumentaler römischer Statuen:
Nächster Höhepunkt war der Besuch von Raffaelo da Montelupos Erzengel Michael (von 1544):
Auch den Barberini-Bienen erwiesen wir unsere Reverenz
und genossen immer wieder schöne Ausblicke:
Dann trafen wir auf dieses Hadrianporträt und andere antike Fragmente:
Auch schöne Fresken gab es zu bewundern:
In der
Sala Paolina der Appartamenti Farnesiani trafen wir überraschend FestiNalente, den wir doch zu diesem Zeitpunkt in Griechenland wähnten


, und liessen uns von ihm noch einmal dieses Motto an den vier Ecken der schönen Decke erklären:
FESTINA LENTE
"Refers to the skill in politics for taking action after reflection, yet speedily"
(Eile mit Weile)
Von nun an zeigten die Ausblicke nach draussen einen immer bedrohlichere Töne annehmenden Himmel:
Auf der Terrasse angekommen hatte sich die Lage aber schon etwas entspannt:
Nach langem Verweilen und in Gedanken u.a. bei Puccinis Tosca machten wir uns an den Abstieg:
Nach dem Verlassen der Engelsburg trafen wir, wie so oft in diesen Tagen, auf ein frischvermähltes Brautpaar beim Fototermin:
Während Gauki das geeignete Verkehrsmittel für die Rückkehr auf den Gianicolo suchte und fand, musikalisch unterstützt

durch die Kapelle von vorhin, und ich meine Füsse schonte,
machte Claude sich auf, die Engel an der Engelsbrücke bei ganz besonderem Licht zu photografieren.
Mit diesen Bildern findet Kapitel 10 von unserem Besuch in der Engelsburg einen würdigen Abschluss
S.
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