Kapitel 7
beginnt auf dem Quirinal: in italienischer Diktion als Amtssitz des Staatspräsidenten kurz "il colle"
(= der - also: der schlechthinnige
- Hügel) geheißen.
Wiewohl es sich bei unserem Reisebericht um ein Bilderbuch handelt, muss unser wohl größtes Bilder-Erlebnis naturgemäß unbebildert bleiben:
Infolge des überaus großen Zuspruchs waren die Öffnungszeiten
(vgl. Plakat) ausgeweitet worden, so dass man bereits um 9.00 h hineingehen konnte; und dank Simones umsichtiger und aufmerksamer Vorausplanung :thumbup::thumbup::thumbup: gehörten auch wir zu diesen Glücklichen: nach nur ganz kurzem Stehen in einer nur ganz kurzen Schlange.
Im Gebäude-Inneren angekommen, entschieden wir uns gegen den Audioguide - auch in Anbetracht des Andrangs vor der Ausgabestelle; und weil Simone und Gauki sich durch diese Dinger ohnehin eher genervt x( fühlen; sondern wir ziehen beide das Lesen vor. :nod: Auf diese Weise betraten wir als so ziemlich allererste Besucher

roud: :smug:

roud: die Aussstellungssäle und konnten darum sogar den hier im Forum mehrfach gegebenen Tipp in den Wind schlagen, mit dem Obergeschoss zu beginnen. - Um es kurz zu machen
(da es Photos ja ohnehin nicht geben kann; und vielleicht werden ja auch die beiden anderen Mitglieder unseres Trios noch persönliche Caravaggio-Impressionen nachtragen wollen): Wir hatten Platz :thumbup:, wir hatten Zeit :thumbup::thumbup: , wir hatten Ruhe :thumbup::thumbup::thumbup: und konnten vor wirklich jedem einzelnen Bild
samt Erläuterungen so lange verweilen, wie es uns gefiel
(nur, dass wir in nicht allen Fällen die Ausleuchtung als optimal empfanden; aber das ist natürlich ein Thema, über das zumeist noch nicht einmal Experten zu einer übereinstimmenden Ansicht gelangen - namentlich nicht Museumsleute einer- und Konservatoren bzw. Restauratoren andererseits) und mehr noch: zuweilen auch noch einmal zu besonders gern Gesehenem zurückkehren. :thumbup: :nod: :thumbup: Lediglich als wir ganz zum Schluss, nach etwa anderthalb Stunden, noch einmal einen summarischen Schnelldurchgang unternahmen, merkten wir, dass die Besucherzahl inzwischen doch spürbar angewachsen war.
Nachtrag (9.6.10)
http://www.roma-antiqua.de/forum/posts/122914 dank Tacitus' freundlicher Unterstützung :thumbup::thumbup::
Diese Werke waren zum Zeitpunkt unseres Besuchs leider bereits aus der Ausstellung genommen worden.
Nach einem Besuch im Museumsshop
(die dort angebotenen Postkarten von den Ausstellungsstücken enttäuschen allerdings ziemlich heftig: durchweg viel zu dunkel in der Reproduktion :thumbdown) traten wir wieder hinaus in den hellen Sonnenschein ...
... und erfreuten uns an demselben sowie an der inzwischen noch deutlich größer gewordenen Zahl der Wartenden - hier unsere Schlange von Schlangen-Photos. :]

:]
Das Ende der Schlange:
Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel: Cestius-Pyramide und cimitero acattolico, schlenderten wir zunächst vorbei an Trajansmärkten, Trajanssäule sowie über die Via dei Fori Imperiali bis zur Metro-Station Kolosseum:

:idea:

Am Fußgänger-Überweg trafen wir ganz kurz auf Dentaria

:
Zwischen den Metro-Stationen Colosseo und Piramide liegt nur eine kurze Fahrt, und so fanden wir uns binnen Minuten vor jenem eindrucksvollen Grabmal wieder:
Hierzu möchte Claude als unsere besondere Expertin für die Antike :thumbup: :nod: :thumbup: euch selbst noch einige Zeilen schreiben; und darum halte ich hier das nächste (8.) Kapitel vorsorglich für sie frei, bevor ich selbst mit Kapitel 9 fortsetze.
G.
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