Besonders schön finde ich den Pferdekopf!
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"Digitales Erlebnis Römer in Augsburg" heißt das Projekt, das die römische Epoche für Augsburger und Besucher der Stadt zumindest virtuell erlebbar machen soll.
Die App, die gerade in einer Mitteilung der Stadt groß beworben wurde, ist sinnvoll und richtig, aber Standard moderner Museumsvermittlung. Eigentlich braucht es erst ein Museum und dann eine App. Augsburg geht den umgekehrten Weg - wobei unklar ist, wann jemals ein Museum kommen soll.
... fehlt, seit der Schließung der Dominikanerkirche im Jahr 2012, ein eigenes Römermuseum. Doch für einen Neubau fehlt das Geld und ein Konzept gibt es auch noch nicht. Jetzt hat die Stadt mit einem völlig neuen Ansatz überrascht: In Kooperation mit der anderen alten Römerstadt in Bayern, Kempten, soll eine Studie in Auftrag gegeben werden. Ziel sei es, so die Stadt Augsburg in einer Mitteilung, ein gemeinsames Konzept zu entwickeln, „um das römische Erbe in Schwaben zu präsentieren”.
Die Ausstellung, welche sich in die Kapitel "Leben und Wohnen", "Handel", "Götter" und "Tod" aufgliedert, soll einen Einblick in das Leben der Menschen dieser Zeit geben. Was erzählen uns die Funde über den Alltag der römischen Bevölkerung in der Provinz? Womit wurde gehandelt, was wurde gegessen? Welche Götter wurden verehrt und was sagen die Grabdenkmäler und die Bestattungen über die Menschen in Augusta Vindelicum aus?
... die Fertigstellung sei bis 2032/2033 anvisiert ...