Potsdam: Museum Barberini zeigt Kunst aus Rom

Simone-Clio

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Aktueller Zusatz: Symposium im Museum Barberini: Auf Tuchfühlung mit den Alten Meistern - Kultur - PNN

Alle großen Barberini-Schauen werden durch Symposien vorbereitet. So auch die Ausstellung „Wege des Barock“, das erste Projekt des Museums im Bereich der Alten Meister. (...)
Zum Symposium wird am Mittwoch, dem 17. Oktober, von 10 bis 18 Uhr eingeladen.
Vgl. Museum Barberini. Die Veranstaltungen

Unkostenbeitrag € 10 / Freier Eintritt für Studierende
Tickets sind zudem am Tag des Symposiums an der Museumskasse erhältlich.
Zur Vorbestellung der Tickets: https://shop.museum-barberini.com/#/product/event/175?date=2018-10-17&date_id=7313

Programm als PDF
 

Simone-Clio

Augustus
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Gut einen Monat vor Ausstellungsbeginn veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung heute den folgenden Artikel von Gottfried Knapp:


Natürlich darf Caravaggio in einer Auswahl italienischer Barockmalerei, wie sie jetzt im Nachbau des Palazzo Barberini in Potsdam gezeigt wird, nicht fehlen. Sein "Narziss", eines der frühesten ihm zugeschriebenen Gemälde, kommt noch ohne die prägende Gewalt des Lichtes aus, bewegt den Betrachter aber durch den Zauber, den der im Wasser sich spiegelnde Jüngling bei Betrachtung seines eigenen Gesichts empfindet.

Den schönsten Bezug zu Rom und den Barberinis nimmt die Potsdamer Ausstellung aber mit dem von Bernini gemalten Porträt jenes Mannes auf, der den Palazzo in Rom bauen ließ: Papst Urban VIII. Bernini hat ihm nicht nur in Marmorporträts zu ewigem Ruhm verholfen, sondern auch mit diesem meisterlich gemalten Bildnis.
 

Romitis

Aedilis
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Ich freue mich schon sehr auf die Ausstellung. Endlich mal wieder was Interessantes in meiner Nähe.
Hat jemand von Euch vor nach Potsdam zu kommen?
 

Simone-Clio

Augustus
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Die Ausstellung an diesem besonderen Ort wird sicher sehr interessant. Ich bin gespannt, was du in ein paar Wochen dazu sagen wirst und wünsche dir jetzt schon einen tollen Ausstellungsbesuch.
 

Romitis

Aedilis
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Danke, liebe Simone. Ich werde dann berichten.
Wenn ich in diesem Sommer schon nicht nach Rom fahre, dann kommt Rom eben zu mir :D.
 

Simone-Clio

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Kurz vor Ausstellungsbeginn am Samstag veröffentlicht der rbb24 ein Interview mit der Museumsdirektorin Ortrud Westheider:


Mit Fotogalerie
 

Gaukler

Caesar
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Aus dem verlinkten Artikel; auch das liest sich gut:
Unsere klassischen Räume erinnern sehr stark auch an die Räume im Palazzo Barberini in Rom. Wir haben sogar das Deckengemälde, das wir natürlich nicht ausleihen konnten, aber wir projizieren es an unsere Decke, weil eben die Proportionen so ähnlich sind und weil wir auch so ein Gewölbe haben.
 

Simone-Clio

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TV-Moderator führt durch die Ausstellung
Die Ausstellung "Wege des Barock. Die Nationalgalerien Barberini Corsini in Rom" mit 54 Meisterwerken aus dem Palazzo Barberini und der Galleria Corsini wird am 13. Juli eröffnet. Diese Schau steht im Mittelpunkt eines Festivals zu Italien in Potsdam. Die Besucher können nach ihrem Museumsbesuch einen Spaziergang zur italienisch inspirierten Architektur und Kunst in der Stadt und im Welterbepark Sanssouci unternehmen - mit dem Audioguide der Barberini-App, der (wieder mal) von Günther Jauch gesprochen wird.
Zum im Zitat genannten Festival "Italien in Potsdam":


Alle Veranstaltungen sind hier aufgeführt:

 

Simone-Clio

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Tatsächlich stand der Palazzo Barberini in Rom Modell für die Errichtung des Potsdamer Barberini durch Friedrich II. Allerdings auf abenteuerliche Weise. Denn Friedrich II. hat Rom niemals besucht. Vielmehr ließ er sich von einem Kupferstich Giovanni Battista Piranesis zu dem Bau am Alten Markt inspirieren. Bewusster Stich Piranesis ist in der Ausstellung zu sehen und lässt erahnen, dass das römische Vorbild deutlich größer und barocker ist als sein Potsdamer Pendant.
 

Simone-Clio

Augustus
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Zwei Zusatzartikel von der Eröffnung:


Mit einem Appell an einen größeren europäischen Zusammenhalt hat am Freitagabend Mäzen Hasso Plattner in seinem Museum Barbarini die Ausstellung „Wege des Barock“ eröffnet. Plattner sagte in seiner kurzen Eröffnungsrede, es müsse doch ein bisschen geholfen werden, damit es nicht weitere „Exits aus Europa“ gebe – „denn das werden unsere Nachfahren nicht gut heißen“.

Es reiche nicht, „unsere europäische Vergangenheit nur toll zu finden, wir müssen sie auch leben“. Das tue das Museum Barberini mit der neuen Schau in Kooperation mit den Nationalgalerien Barberini Corsini in Rom, das zahlreiche seiner Werke nach Potsdam ausgeliehen hat.

(...) lehrreicher Parcours durch die beiden Ausstellungsgeschosse, honiggelb die Wände, wo es sich um Werke aus der Sammlung des Barberini-Papstes Urban VIII. handelt, tiefburgunderrot für weitere Barock-Gemälde aus Rom.
 
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