Neue Archäologische Promenade entlang der Foren

Simone-Clio

Augustus
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Heute wurde in Rom der Gewinner des internationalen Wettbewerbs für die Umgestaltung der Wege entlang des Forums vorgestellt. Der Gewinner ist der renommierte Architekt Francesco Isidori (geboren 1971).

... metro piazza Venezia”
Die Bürgersteige werden sowohl auf der Seite des Forums, als auch auf der Seite der Kaiserforen deutlich breiter sein; in einigen Abschnitten verbreitern sie sich und bilden kleine Fußgängerinseln. Einige Gehwege innerhalb der archäologischen Bereiche werden die Nutzung der Foren erleichtern.

OB Gualtieri zufolge wird die Umgestaltung in eine Fussgängerzone allerdings erst nach Beendigung der Metrostation an der Piazza Venezia erfolgen.

Der Repubblica-Artikel steht hinter einer Bezahlschranke. Viel Text scheint aber nicht zu fehlen. Hier eine Quelle mit einem weiteren Absatz.
Ecco il nuovo volto di via dei Fori imperiali che verrà presentato alle 12 dal ministro della Cultura, Gennaro Sangiuliano, e dal sindaco di Roma, Roberto Gualtieri.

Saranno loro, insieme al sovrintendente capitolino, Claudio Parisi Presicce, a illustrare il progetto vincitore del concorso internazionale ‘La nuova passeggiata archeologica’, vinto dal progettista Francesco Isidori.

Zu Francesco Isidori siehe auch: Buchtipp: Drinnen vor der Tür - The Architecture of Public Space und Hochparterre - Ein Prunkbuch
 
Hier ein Foto von der Präsentation heute Mittag mit Kulturminister Sangiuliano und Oberbürgermeister Gualtieri.
Quelle: Fori Imperiali, studio Labics vince concorso per “La Nuova Passeggiata Archeologica” - AgenziaCult
La Nuova Passeggiata Archeologica collegherà l’intera area archeologica centrale della città - dai Fori, al Colosseo, al Celio, al Palatino, alle Terme di Caracalla, al Circo Massimo, fino al Campidoglio - rimettendola al contempo in connessione con la città moderna e la vita quotidiana dei rioni circostanti
D.h.: Die Neue Archäologische Promenade soll den gesamten zentralen archäologischen Bereich der Stadt - vom Forum über das Kolosseum, den Caelius, den Palatin, die Caracalla-Thermen, den Circus Maximus bis hin zum Kapitol - miteinander verbinden und ihn gleichzeitig mit der modernen Stadt und dem Alltagsleben der umliegenden Stadtteile wieder in Verbindung bringen.

Vgl.: Roma Capitale | Nuova passeggiata archeologica, Studio Labics vince concorso internazionale und Roma, ecco come sarà la nuova passeggiata dei Fori imperiali

Erste Arbeiten könnten bereits im September 2024 beginnen. Das Ganze wird sich aber bis mindestens 2027 hinziehen.
 
 
Die ersten Arbeiten zur Verwirklichung der "Neuen archäologischen Promenade" beginnen im Juni und werden etwa fünf Monate dauern.

La realizzazione della Nuova passeggiata nell’area archeologica dei Fori inizia a prendere forma. Da giugno e per circa cinque mesi ci saranno interventi su via San Teodoro e via del Foro Romano per riqualificare 7.500 mq di strada per un totale di 300 mila sampietrini ormai sconnessi a causa del passaggio delle auto.
U.a. werden von der Via San Teodoro bis zur Via del Foro Romano 300.000 Pflastersteine ersetzt, die durch den Autoverkehr uneben geworden sind.
Il progetto complessivo prevede la creazione di un percorso pedonale anulare intorno al Colle Palatino e al Campidoglio, dove saranno installati pannelli informativi e opere d’arte che raccontano la storia e la cultura della città. Previsto inoltre la creazione di spazi verdi, piazze pubbliche e aree di sosta.
Das Gesamtprojekt sieht die Schaffung eines ringförmigen Fußgängerwegs um den Palatin und das Kapitol vor, auf dem Informationstafeln und Kunstwerke zur Geschichte und Kultur der Stadt aufgestellt werden sollen. Außerdem sollen Grünflächen, öffentliche Plätze und Ruhezonen angelegt werden.
 
Aktueller Zusatz: Roms Stadtplanung soll grüner werden

Anfang April wurde ein Architekturwettbewerb für die Umgestaltung des zentralen archäologischen Areals der Stadt entschieden; das römische Studio Labics von Maria Claudia Clemente und Francesco Isidori ging als Sieger hervor.
Sie schlagen vor, den bestehenden Stadtraum mit mobilen in Holz ausgeführten Strukturen zu überschreiben. Auf diese Art und Weise soll ein drei Kilometer langer Parcours entstehen, der nicht nur Forum Romanum und Kaiserfora, sondern das gesamte archäologische Areal besser miteinander verklammert: vom Circus Maximus bis zum Oppius, vom Caelius bis zum Kapitol.
Die leicht entfernbaren Aufbauten sind ein Zeichen des Respekts gegenüber der Substanz, sie sind aber auch eine Notwendigkeit. Die Fahrbahn der Via dei Fori Imperiali darf nämlich nicht verengt werden, da dort auch in Zukunft die große Militärparade am Tag der Republik, dem 2. Juni, stattfinden können muss. Die Eingriffe, die bis 2027 umgesetzt werden und knapp neunzehn Millionen Euro kosten sollen, werden den Raum und die Mobilität mithin nicht revolutionieren, die Busse werden auch in Zukunft über die Foren fahren.
 
Das Kulturministerium hat sein Veto gegen das vorgesehene Projekt in seiner geplanten Form eingelegt. Die Stadtverwaltung wird die "Passeggiata" überarbeiten lassen müssen.

Abgelehnt werden die Verkleinerung der Fahrbahn, die Schaffung von Plätzen mit Blick auf die römischen Ruinen, die Verwendung von Materialien wie Holz und die Verwendung von ausgewählten Möbeln.

Bürgermeister Gualtieri wird nicht erfreut sein.
 
È terminata la prima fase dei lavori del Dipartimento Infrastrutture e Lavori pubblici in via di San Teodoro
Il costo complessivo dei lavori, che successivamente includeranno anche via del Foro romano, è di 2 mln di euro del Giubileo per la riqualificazione di 7.500 mq di strada di 300 mila sanpietrini e la realizzazione del marciapiede. I lavori fanno parte del più ampio intervento del CArMe (Centro Archeologico Monumentale) che punta a creare una Nuova Passeggiata Archeologica intorno al Colle Palatino e al Campidoglio.
Die erste Phase der Arbeiten des Ministeriums für Infrastruktur und öffentliche Arbeiten an der Via di San Teodoro ist abgeschlossen.
Die Gesamtkosten der Arbeiten, die später auch die Via del Foro Romano umfassen werden, belaufen sich auf 2 Millionen Euro aus dem Jubiläumsjahr für die Sanierung von 7.500 Quadratmetern Straße mit 300.000 Sanpietrini und den Bau des Bürgersteigs. Die Arbeiten sind Teil des umfassenderen CArMe-Projekts (Centro Archeologico Monumentale - Monumentales Archäologisches Zentrum), das darauf abzielt, eine neue archäologische Promenade um den Palatinhügel und den Kapitolshügel zu schaffen.

Wer sich in letzter Zeit als Fussgänger durch die Via di San Teodoro gequält hat, wird den Wert dieser Erneuerung zu schätzen wissen.
 
Erster Test für die geplante Fußgängerzone am 20. September.

Nuovi marciapiedi, più larghi e senza un’auto. Si avvera cosi il sogno di Antonio Cederna
Neue, breitere Bürgersteige ohne Autos. Damit geht der Traum von Antonio Cederna in Erfüllung.
Zu Antonio Cederna siehe: Antonio Cederna – Wikipedia

Solo per un giorno, sabato 20 settembre. In attesa, infatti, che partano i lavori per il restyling di via dei Fori Imperiali, che renderanno la strada quasi completamente libera dalla circolazione veicolare, il Campidoglio ha deciso di sperimentare quello che verrà nel prossimo futuro in occasione della Settimana europea della mobilità che si terrà in tutto il continente dal 16 al 22 settembre.
Nur für einen Tag, am Samstag, den 20. September. In Erwartung des Beginns der Arbeiten zur Neugestaltung der Via dei Fori Imperiali, durch die die Straße fast vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt wird, hat das Kapitol beschlossen, anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche, die vom 16. bis 22. September auf dem gesamten Kontinent stattfindet, zu testen, was in naher Zukunft kommen wird.
 
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Fori Imperiali: partono i lavori del CArMe
Es geht los mit den Arbeiten des CArMe (= Centro Archeologico Monumentale).

In den vergangenen Tagen wurde zunächst die Pflasterung entfernt, auf dem Abschnitt zwischen Piazza Venezia und Largo Corrado Ricci. Diese Arbeiten sind nur die erste Phase der Umgestaltung in eine Fußgängerzone, mit Verbreiterung der Bürgersteige, wobei der befahrbare Anteil und der für Fußgänger auf gleichem Niveau liegen sollen, wie schon geschehen in der Via Ottaviano. Die Fahrspuren werden reduziert von derzeit drei pro Richtung auf nur noch eine, die strikt dem ÖPNV und den Rettungsfahrzeugen vorbehalten ist. Neben der Straßenspur wird es einen Radweg geben.
Sono cominciati negli scorsi giorni i lavori di depavimentazione di via dei Fori Imperiali, nel tratto tra piazza Venezia e largo Corrado Ricci (...). I cantieri sono solo la prima fase della trasformazione della strada in una passeggiata pedonale, con l’allargamento dei marciapiedi e il livellamento della porzione carrabile ad un’unica quota di calpestio, come già avvenuto su via Ottaviano. Le corsie si ridurranno dalle attuali 3 per senso di marcia a solo una, riservata strettamente al trasporto pubblico e ai mezzi di soccorso. La corsia stradale sarà affiancata da una bike lane.
 
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Es ist erfreulich zu lesen, dass die Verwirklichung der archäologischen Promenade Fortschritte macht!
 
Ja, ganz entschieden.

Wobei in gewissem Maße diese Arbeiten ineinandergreifen mit denjenigen, welche am Sonntag vergangener Woche eine Pinie an den Fori Imperiali auslöste (vgl. hier: Unwetter über Rom: Erdrutsch und zahlreiche umgestürzte Pinien).

So zu lesen in dieser Meldung von heute:
Il progetto si integra con il piano del Centro Archeologico Monumentale (CArMe) – dedicato alla trasformazione dell'area compresa tra Fori, Colosseo, Colle Oppio, Celio, Terme di Caracalla, Circo Massimo, Foro Boario e Campidoglio, che prevede l’incremento arboreo della via.
Kurz gefasst:
Das Projekt (also betreffend die Pinien) fügt sich gut ein in den Plan des Centro Archeologico Monumentale (CArMe) – gewidmet der Umgestaltung des Gebiets zwischen Foren, Kolosseum, Colle Oppio, Celio, Caracalla-Thermen, Forum Boarium und Kapitol, worin auch die Vergrößerung des Baumbestands vorgesehen ist.
 
In den vergangenen Tagen wurde zunächst die Pflasterung entfernt, auf dem Abschnitt zwischen Piazza Venezia und Largo Corrado Ricci. Diese Arbeiten sind nur die erste Phase der Umgestaltung in eine Fußgängerzone, mit Verbreiterung der Bürgersteige, wobei der befahrbare Anteil und der für Fußgänger auf gleichem Niveau liegen sollen, wie schon geschehen in der Via Ottaviano.
In diesem Artikel zeigt die Repubblica auf einem Modellbild, wie das aussehen soll:

Wobei ich gerne nur das Bild verlinkt hätte, und größer; das aber leider technisch nicht hingekriegt habe. :confused:
 
Wobei ich gerne nur das Bild verlinkt hätte, und größer; das aber leider technisch nicht hingekriegt habe.
Darf ich helfen? Zwar keine wesentliche Vergrösserung, aber etwas grösser ist es so doch. Ob der Link Bestand hat, weiss ich leider nicht.

Darüber hinaus noch dies: Im Corriere war gestern zu lesen, dass in Zusammenhang mit dem Projekt des Centro Archeologico Monumentale ab März neue Bäume in der Via San Teodoro gepflanzt werden und zwar Steineichen (lecci) sowie die im Frühjahr lilafarben blühenden Judasbäume.
Der Artikel ist leider inzwischen hinter einer Bezahlschranke versteckt.
 
Erstens danke schön für das Bild: Genau so hatte ich es mir vorgestellt. :)

Zweitens das mit den Bäumen für die Via San Teodoro hatte auch ich gestern gelesen; und hatte gerade eben den Link kopiert, als mal wieder – wumms! – Werbeeinblendungen hernieder prasselten.
Da hatte ich dann keine Lust mehr, es zu erwähnen hier im Thread.

Aber bis März dauert es ja nun nicht mehr ganz sooo lange; und mit etwas Glück findet sich dann irgendwo eine bebilderte Vollzugsmeldung. ;)
 
Belvedere Antonio Cederna

Dreizehn Jahre lang war, bedingt durch den Bau der Metro C, die Aussichtsterrasse oberhalb der Kaiserforen nicht zugänglich.
Jetzt wurde sie, mit sechs Bänken und vielen neuen Pflanzen ausgestattet, wiedereröffnet. Zu den Pflanzen gehören 5 Olivenbäume und 10 Zitronenbäume.
Die Terrasse ist über den Clivo di Acilio zugänglich und verdankt ihren Namen dem bekannten Archäologen Antonio Cederna (1921 bis 1996).

Mit separater Fotogalerie

Vgl.: Dopo 13 anni riapre il belvedere dei Fori Imperiali, una splendida terrazza vista Colosseo mit Video
Il belvedere Cederna si colloca sul percorso pensato dal Progetto Carme, la Nuova Passeggiata Archeologica che abbraccia tutta l’area antica restituendo una vista unica sul Colosseo, sulla Basilica di Massenzio e sui Fori Imperiali.
Presenti all’inaugurazione anche i figli di Antonio Cederna - Camilla, Giuseppe e Giulio
Das Belvedere Cederna befindet sich auf der vom Projekt Carme konzipierten Route, der neuen archäologischen Promenade, die das gesamte antike Gebiet umfasst und einen einzigartigen Blick auf das Kolosseum, die Basilika des Maxentius und die Kaiserforen bietet.
Bei der Einweihung waren auch die Kinder von Antonio Cederna anwesend – Camilla, Giuseppe und Giulio
 
Ja, diesen Bericht von Roma Capitale hatte auch ich bereits mit Interesse gelesen bzw. überflogen. Danke schön für's Verlinken.
 
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