Natale 2025 a Roma

Ja, genau das denke ich auch. Zumal ich natürlich auch das mit SMM und SG genau so beobachtet habe.

Übrigens, @Angela, lese auch ich deinen Bericht regelmäßig mit. Danke schön dafür. :)
 
Ja, das leuchtet ein.
Da hatten wir sozusagen Glück, das so zu sehen.
 
Was lange währt wird endlich gut - hoffe ich!

Ihr Lieben, die Arbeit hatte mich im Griff, allmählich geht das Semester zu Ende, die Ferien nahen und ich möchte die Zeit nutzen, endlich den Weihnachtsbericht weiter zu schreiben, bevor die Erinnerungen zu sehr verblassen.


Samstag, 27. Dezember 2025

Ein langer und gut ausgefüllter Tag.
Um 9 Uhr waren wir auf der Piazza Navona und somit die Ersten, die bei der Öffnung von Sant´ Agnese die Kirche betraten.




Erst als wir die Kirche betraten sahen wir, dass es etwas Besonderes zu sehen gab:

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Noch waren nicht viele Besucher da, so dass wir in Ruhe die beiden Bilder betrachten konnten.




Den obligatorischen Morgen-Cappuccino nahmen wir im Tazza d´ Oro - wie immer lecker und günstig!



Unser nächstes Ziel war nach vielen Jahren wieder einmal Sant´ Onofrio.
Ab Argentina bis Paola und dort steht schon der 115er, der irgendwann dann auch losfährt.




Die Fresken in der rechten Seitenkapelle von Sant´Onofrio sind frisch restauriert - für meinen Geschmack fast zu kräftig.
Herrlich aber wie immer die Apsisfresken.




Mit dem nächsten 115er fahren wir bis zur Piazza Garibaldi hoch, das Wetter ist herrlich, von verschiedenen Punkten aus genießen wir die Aussicht, bevor wir, an der Acqua Paola vorbei zu San Pietro in Montorio spazieren.



Dort wird eine Hochzeit vorbereitet, die Hochzeitsgesellschaft wartet schon, aber wir können noch einige Minuten die herrlich beleuchtete Kirche genießen, das war das erste Mal, dass wir das so erlebt haben. Der Tempietto ist auch offen und von der Vortreppe aus zugänglich.





Den Vormittag beschließen wir in Santa Cecilia, es gibt immer noch ein paar Röschen...





Auch hier eine originelle Krippe - mit echten Orangen!



... und anschließend wie jedes Mal im "Roma Sparita" die besten Spaghetti Cacio e Pepe der Stadt.



Zum anschließenden Espresso gingen wir, vorbei an San Crisogono, zur Bar Callisto und anschließend in die Santa Maria in Trastevere.







Der Nachmittag gehörte dann dem Norden der Stadt. Mit der Tram bis Venezia, von dort mit dem 60er bis Nomentana.




Sant´ Agnese ist innen leider total eingerüstet, im linken Seitenschiff ist allerdings eine schöne Krippe zu sehen.




Auch Santa Costanza können wir nur ganz kurz besuchen, es ist gerade eine Trauerfeier dort.



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Von der Piazza Anniballiano fahren wir mit dem 88er zu San Lorenzo. Da wir ja im Winter da sind und nicht wie schon oft im Oktober dämmert es bereits gegen 16.30 Uhr und so ist auch das schöne Innere der Kirche nicht wirklich gut zu betrachten.
Es ist nur das Mittelschiff einigermaßen beleuchtet, nicht jedoch die Apsis und der Triumphbogen, was sehr schade ist.





Dafür gab es auch hier eine sehr nette Krippe im seitlichen linken Mittelschiff:



Und dann trifft uns der römische ÖPNV mit all seiner Unplanbarkeit voll (Überhaupt: wenn wir jemals auf Bus oder Tram endlos warten mussten, dann war es auch in der Vergangenheit fast immer bei San Lorenzo!):
Eigentlich sollte ja die Tram ein halbwegs zuverlässiges Verkehrsmittel sein, hier aber warteten wir eine Ewigkeit auf die 3 und nahmen dann aus Verzweiflung (denn von dort zu Fuß ins Centro ist ja nun wirklich keine Option!) den 71er bis zur Maggiore. Die Schlange war nicht allzu lang, so dass wir beschlossen, doch noch in die Kirche zu gehen. Allerdings war auch dort Messe und wir blieben nur eine Weile hinten stehen.


Dann aber waren wir rechtschaffen müde, kauften noch ein für das Abendessen zu Hause, statteten kurz vor dem Heimkommen Caravaggio noch einen kurzen Besuch ab und ließen den Tag in der Wohnung ausklingen.


 
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Was lange währt wird endlich gut - hoffe ich!

Ihr Lieben, die Arbeit hatte mich im Griff, allmählich geht das Semester zu Ende, die Ferien nahen und ich möchte die Zeit nutzen, endlich den Weihnachtsbericht weiter zu schreiben, bevor die Erinnerungen zu sehr verblassen.
Ein gleichermaßen vernünftiges wie auch im (jedenfalls bisherigen ;)) Ergebnis gut gelungenes Vorhaben! :)
Nicht zuletzt in Bezug auf Sant'Agnese in Agone und Sant'Onofrio.

Bzgl. der Tram 3 haben euch wohl leider mit voller Wucht die umfangreichen Gleisbauarbeiten getroffen, die viele Monate lang gedauert haben (u.a. auch in Zusammenhang hiermit: Neugestaltung des Parco del Celio) und erst Ende Juni abgeschlossen wurden, vgl. Gleiskörper Tram 3 und 8 fertiggestellt.

Abschließend eine Frage hierzu:
Den Vormittag beschließen wir in Santa Cecilia, es gibt immer noch ein paar Röschen und anschließend wie jedes Mal im "Roma Sparita" die besten Spaghetti Cacio e Pepe der Stadt.
Angesichts deiner beschriebenen Arbeitsbelastung ... wäre es dir recht, wenn ich das als jüngste Bewertung hinüber transportieren würde in unsere Restaurantkritiken, oder möchtest du lieber selbst tätig werden in dem betr. Thread?
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für die Fortsetzung, da hattet ihr schon ein straffes Programm!

Der Tempietto ist auch offen und von der Vortreppe aus zugänglich.
Bisher war mir dieses Glück noch nicht vergönnt, umso mehr freue ich mich, dass Ihr das Glück hattet - und wenn ich mich recht erinnere auch nicht zum ersten Mal.
 
Die Fotos sind eingefügt, ich hoffe, bald auch die weiteren Tage bearbeiten zu können.
@Gaukler:

Vielen Dank für die Erläuterungen.
Ich werde gleich selber was schreiben zum Roma Sparita.
 
Vielen Dank für die Fortsetzung, da hattet ihr schon ein straffes Programm!

Der Tempietto ist auch offen und von der Vortreppe aus zugänglich.
Bisher war mir dieses Glück noch nicht vergönnt, umso mehr freue ich mich, dass Ihr das Glück hattet - und wenn ich mich recht erinnere auch nicht zum ersten Mal.
Das stimmt, lieber Padre, wir waren tatsächlich schön öfter am bzw. im Tempietto - manchmal war er auch nur von außen zu sehen.
Ich wünsche Dir, dass Du es auch irgendwann einmal schaffst!
 
Die Fotos sind eingefügt, ich hoffe, bald auch die weiteren Tage bearbeiten zu können.
Na, dann dürfen wir uns ja darauf schon freuen. :)

@Gaukler:

Vielen Dank für die Erläuterungen.
Bitte schön, gerne.
Aber es tut mir natürlich nachträglich noch ein wenig leid für euch, dass die Tram 3 euch dermaßen hat sitzen lassen :( (oder vielmehr natürlich: stehen ;) lassen).

Ich werde gleich selber was schreiben zum Roma Sparita.
Gut, prima.
Es hat bis jetzt seine jüngste Bewertung erhalten im Oktober 2022; deswegen werde ich das dann sehr gerne aktualisieren.
 
Herzlichen Dank für diesen schönen Berichtsteil mit den wunderbaren Fotos die meine Vorfreude auf Rom im Dezember noch steigern.
 
Sonntag, 28. Dezember 2025
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An diesem Sonntag hatten wir ein Treffen vereinbart mit Musikerfreunden (er kubanischer Flötist, sie italienische Harfenistin) zum gemütlichen Frühstück. Kurz vor 9 Uhr starteten wir, tranken einen ersten leckeren Cappuccino in der Bar neben dem Pantheon und fuhren ab Rinascimento zum Lateran. Bevor wir zum Treffpunkt an der Piazza Re di Roma gingen warfen wir einen kurzen Blick ins schon geöffnete Battistero.

Da die Bar am vereinbarten Treffpunkt voll und außerdem nirgendwo in der Nähe ein Platz draußen in der Sonne zu finden war gingen wir doch Richtung Laterano zurück, um schließlich in einer uns gut bekannten Bar/Bistrot ´800 gemütlich bei netten Gesprächen zu frühstücken.

Anschließend trennten sich unsere Wege wieder, wir wollten San Giovanni in Laterano und auch das Baptisterium noch ausgiebig besichtigen. Auch der Kreuzgang stand nach vielen Jahren wieder einmal auf dem Plan. leider war in der Basilika gerade Messe, weshalb die Besichtigung doch eher kurz ausfiel.

Zur Siesta spazierten wir danach rüber zur Villa Celimontana, wo wir auf einer Sonnenbank ruhten und den grünen Papageien zusahen.

Durch den Park und vorbei an SS Giovanni e Paolo gingen wir den Clivo Scauro hinab und landeten so ganz unvermittelt in der neu gestalteten Ausgrabungsstätte und der Casina del Salvi. Das schien uns verlockend für einen Caffè oder Imbiss, allein: alle Plätze auf der schönen Terrasse waren besetzt - und blieben es auch, nachdem ich einige Zeit am Rande gewartet hatte.

Die unterhalb verlaufenden Trambahnschienen überquerten wir so halb legal, alles war noch Baustelle ...
Und so gelangten wir nach wenigen Minuten zum Colosseo und inmitten die sonntäglichen Menschenmengen. Wir wollen zu Santa Francesca Romana (die Harfenfreundin, die viele Jahre in Rom lebte, hatte uns dringend empfohlen, auch der Kirche ihrer Namenspatronin einen Besuch abzustatten, die wir noch nicht kannten). Also schlängelten wir uns durch die Massen und gelangten so am Rande des Forums zur schönen Kirche.


Danach etwas weiter zu SS Cosma e Damiano, auch hier sonntags natürlich viele Menschen.

Kurz hatten wir überlegt, uns die neue Metrostation am Colosseo anzuschauen, doch waren wir schon viel gelaufen und der Hunger siegte und so gingen wir hinein nach Monti, kurz ein Blick in die Madonna dei Monti und dann leckere Pizza al taglio in der Via dei Serpenti.
Ziemlich umständlich dann der Weg Richtung San Marco - die Mühen wurden nicht belohnt: San Marco ist komplett eingerüstet und geschlossen. Sehr nett dagegen wieder der schöne Brunnen im Innenhof.

Nun waren wir rechtschaffen müde und kehrten in die Wohnung zurück.
Zum Abendessen wollten wir eigentlich noch einmal nach Monti, in die Osteria della Suburra, allein der nahezu eine halbe Stunde nicht erscheinende Bus (die Haltestelle war inzwischen sehr voll von Wartenden) brachte uns zur Planänderung:
Kurz ein Blick in San Lorenzo in Damaso und dann wieder sehr gutes Essen in der Hostaria Romanesca am Campo de´ Fiori - auch mittlerweile schon eines unserer Stammlokale.

Wir wurden nicht enttäuscht und hatten ein leckeres Abendessen zum Abschluss dieses Tages.

(Fotos können leider im Moment nicht hochgeladen werden)​
 
Vielen Dank, lieber Rainer.
Ich würde gerne weiterschreiben, im Moment steht ja was anderes an - außerdem habe ich nur halb Lust, da ja immer noch keine Fotos hochgeladen werden können.
 
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