Natale 2025 a Roma

Angela

Augustus
Teammitglied
Moderator
Stammrömer
Rom-Reise
10.10.2022-18.10.2022
Rom - 22. bis 30. Dezember 2025​

Die Weihnachtsfeiertage irgendwann einmal in Rom zu verbringen - das war schon länger irgendwo tief in meinen Gedanken verwurzelt.
Nun haben verschiedene berufliche wie private Umstände dazu geführt, dass das sehr kurzfristig dieses Jahr möglich war und so wurden in den Adventswochen zuerst vage, dann jedoch bald konkrete Pläne geschmiedet, diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen.
Natürlich waren so kurzfristig weder Unterkunft noch Flug besonders günstig, aber das war unser gemeinsames Weihnachtsgeschenk und wir haben es sehr genossen.



Montag, 22. Dezember 2025​

Über ein wenig erfreuliches Anfangserlebnis habe ich an anderer Stelle berichtet, das sei hier nur am Rande erwähnt.
Wir kamen am 22. Dezember gegen 16 Uhr an und fuhren mit der Bahn bis Trastevere, um dort in den Bus umzusteigen. Dabei ist es dann passiert im Gedränge und mit Stress am Kartenentwertungsautomaten: mein Handy wurde gestohlen ...

Trotzdem sollte es ein schöner Urlaub werden nach anstrengenden Wochen und wir beschlossen, das Beste draus zu machen.
Wir bezogen unser Quartier in der Via del Teatro Pace und nach einigen Bemühungen zwecks Sperrung der SIM-Karte, die letztlich erfolgreich waren, duhren wir noch einmal nach Trastevere, um sicher zu gehen, dass das Handy nicht dort irgendwo heruntergefallen war - natürlich nein ...
Doch nun sollte der Urlaub beginnen, wir gingen zum Abendessen zu "Gino alla Villetta", wo wir beim letzten Besuch sehr zufrieden waren.


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Diese Erfahrung konnten wir bestätigen, waren bei unserem Besuch sogar noch zweimal dort.

Die erste unserer kleinen "Krippentour durch Rom" fanden wir schon hier:

Am ersten Abend waren besonders nette Kellner dort und wir trafen eine nette Familie mit 4 (!) kleinen Kindern zwischen geschätzt 2 und 9 Jahren aus Ingolstadt. Der ca. 5 Jahre alte Junge kam ganz erstaunt und fast entrüstet zu den Eltern und berichtete, dass das Jesuskind schon in der Krippe läge ... ;)

Den Heimweg machten wir dann zu Fuß ...

 
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Inhaltsangabe, die laufend erweitert wird:

Montag, 22. Dezember 2025 - Ankunft und Abendessen in Trastevere
Dienstag, 23. Dezember 2025 - Musei Vaticani
Mittwoch, 24. Dezember 2025 - Musei Capitolini

Donnerstag, 25. Dezember 2025 - Verschiedene Kirchen
Freitag, 26. Dezember 2025 - San Paolo fuori le Mura und Centro
Samstag, 27. Dezember - Gianicolo - Trastevere - Via Nomentana - S. Lorenzo
Sonntag, 28. Dezember - Lateran - Celio

Liste der Krippen, die wir gesehen haben:

Ristorante Da Gino alla Villetta
Santa Maria dell´Anima
Sant´ Eustacchio
San Luigi dei Francesi
Sant´ Andrea della Valle - weitere Krippenbilder im Bericht des 25.12.
Il Gesù
San Michele Archangelo
 
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Liebe Angela, ich freue mich sehr auf deinen Bericht! Wir waren vor 10 Jahren ja auch über Weihnachten in Rom - ein ganz besonderes Erlebnis.
 
Die Weihnachtsfeiertage irgendwann einmal in Rom zu verbringen - das war schon länger irgendwo tief in meinen Gedanken verwurzelt.
Dann hoffe ich, dass es euch gefallen hat.

Aus eigener Erfahrung - war ja von 2011 bis 2019 jeweils für mindestens 10 Tage über Weihnachten und Neujahr in Rom - kann ich sagen, dass ich es jedes Mal als eine sehr angenehme Reisezeit empfunden habe.



(...) wir gingen zum Abendessen zu "Gino alla Villetta", wo wir beim letzten Besuch sehr zufrieden waren.
Hoffentlich war es auch diesmal ebenso.

Wobei ich jetzt übrigens zunächst dachte, wir hätten dieses Lokal noch nicht in unseren Restaurant-Tipps. Denn ich hatte (alphabetisch) gesucht unter "Gino". Jedoch kurz darauf habe ich es dann doch entdeckt:
 
Gino alla Villetta kenne ich schon seit vielen Jahren und kehrte dort sowohl nur alleine mit BEVA als auch mit befreundeten Ehepaaren immer wieder beim Rombesuch ein, zuletzt im Oktober 2024.
Gefunden habe ich das Lokal seinerzeit auch nur durch Zufall, denn ein anderes damals von Foristi hier empfohlenes Lokal in der Nähe gefiel uns nicht. Eure Erfahrungen kann ich nur bestätigen.
 
Liebe Angela, ich wünsche Dir & B. ein gutes gesundes Neues Jahr 2026!
Vielen Dank für deinen Bericht über euere Rom-Aufenthalt (Tag 1), Du bist fleißig und hast uns das Neujahr-Geschenkt überrascht. Vielen Dank! liebe Grüße, Qing
 
Vielen Dank für Eure Rückmeldungen!
Ja, es war wunderschön und hat uns sehr gut gefallen, Weihnachten in Rom zu verbringen.
Ich werde mich gleich an den zweiten Tag machen.
 
Dienstag, 23. Dezember 2025
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Für diesen Tag hatten wir für 9 Uhr Karten für die Musei Vaticani gebucht.
Aufstehen um 7 Uhr, 1. Frühstück (Obstsalat) wie immer zu Hause, dann bei strömendem Regen zum Cappuccino zur Bar Eustacchio und mit dem 492er bis Bastioni di Michelangelo.
Schnell an der Schlange derjenigen vorbei, die keine Karten hatten, aber dann ging das Gedränge erst richtig los.
Das Personal war hoffnungslos damit überfordert, die Karteninhaber nach Uhrzeit in unterschiedliche Schlangen einzuteilen, sie waren mehr als 30 Minuten im Verzug ... und das alles bei Regen!
Na gut, irgendwann waren wir drin, vorteilhaft, dass man nicht mehr wie früher den Voucher in eine richtige Eintrittskarte umtauschen muss, sondern direkt nach oben gehen kann.
Da wir sowieso nicht die Ersten waren hat es sich erübrigt, gleich zur Sixtina zu eilen und deshalb ließen wir es gemütlich angehen und besuchten zuerst einmal die uns noch ganz unbekannte Sammlung des Museo Gregoriano Profano. Eine gute Entscheidung, wenige Besucher und hervorragende Objekte.



Stärkung in der kleinen Caffeteria und danach gingen wir dann in die Pinacoteca, auch hier sehr angenehm, man konnte überall in Ruhe bleiben und betrachten, was in den übrigen Abteilungen natürlich nicht mehr so war.




Die einzigen Räume, die seltsamerweise fast immer leer sind, sind die Borgiagemächer, im einen Raum durfte man sogar auf der Fensterbank sitzen ...


Schon beim Blick in den Garten und die verschiedenen Höfe konnten wir sehen, dass es immer noch heftig regnete.


Wir wollten mit dem gleichen Bus ins Centro zurück, standen eine ganze Weile an der Haltestelle, es war totaler Stau, nichts ging mehr voran, immerhin konnten wir uns unterstellen. Wir verbrachten dann einen Teil des restlichen Tages in der Carabinieri-Station an der Piazza Venezia - um zumindest einen Beleg für den Diebstahl des Handys zu bekommen.

Mit dem Bus gings dann nach Hause und zum Abendessen ins Navona Notte - gleich ein paar Schritte weiter.
Wir waren zum ersten Mal dort und sehr zufrieden.
 
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... und besuchten zuerst einmal die uns noch ganz unbekannte Sammlung des Museo Gregoriano Profano. Eine gute Entscheidung, wenige Besucher und hervorragende Objekte.
Das war aber grosses Glück! Diesen Bereich der Vatikanischen Museen habe ich leider noch nie geöffnet vorgefunden! Das "Mosaik des ungefegten Hauses oder des ungefegten Bodens" hast du teilweise auf Foto gebannt. Leider nicht das nette Mäuschen ganz oben in der Mitte. Hier auf einer Kopie (Foto von mir).
Und auch die Borgia-Gemächer sind (oder waren) leider längst nicht immer zugänglich.
 
Diesen Bereich der Vatikanischen Museen habe ich leider noch nie geöffnet vorgefunden! Das "Mosaik des ungefegten Hauses oder des ungefegten Bodens" hast du teilweise auf Foto gebannt. Leider nicht das nette Mäuschen ganz oben in der Mitte. Hier auf einer Kopie (Foto von mir).

Dann mag das vielleicht daran gelegen haben, dass wir noch nie dort waren ... ;)
Dass ich Dein Mäuschen nicht fotografiert habe tut mir leid ...
Und auch die Borgia-Gemächer sind (oder waren) leider längst nicht immer zugänglich.
Das stimmt. Aber immer wenn sie offen waren, war es dort leer - zum Glück!
 
Mittwoch, 24. Dezember 2025​

Dieser Tag war einerseits geprägt vom immer noch heftigen Regen, andererseits gab es Probleme mit der Heizung in unserer kleinen Wohnung. Am ersten Abend freuten wir uns, dass es gemütlich warm war in dem Altbau, leider war dann am 2. Abend (23.12.) die Heizung kalt. Federico, der Vermieter, gab uns Tipps, wie der Thermostat einzustellen war, was aber leider nicht funktionierte.
An diesem Morgen immer noch kalt, die Anweisungen bezüglich der Heizung haben nicht geholfen.

Aufgrund des Wetters und weil wir dachten, dass am 24. Dezember vielleicht nicht ganz so viele Besucher da sein würden, hatten wir die Kapitolinischen Museen auf unseren Plan gesetzt.
Also verlassen wir gegen 10 Uhr das Haus, es regnet wie aus Kübeln. Schneller Cappuccino in einer kleinen Bar und dann mit dem Bus bis Aracoeli. Die Cordonata hinauf und ohne Anstehen in die Museen.




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Es sind wenige Besucher da, ein sehr angenehmer und geruhsamer Besuch ...





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Als wir unten durch das Lapidarium gehen und einen Blick über das Forum werfen, sehen wir, dass der Regen eine kleine Pause gemacht hat. Tapfer stapfen die Touristen (in diesem Jahr insgesamt auffallend viele Asiaten) durch Matsch und Pfützen ...




Im Palazzo Nuovo eine Ausstellung über Schmuckstücke von Cartier, die von antiken Motiven inspiriert sind.






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Wir gehen nach Hause, kaufen noch etwas Brot/Käse etc. für einen Mittagsimbiss ein und hoffen auf eine warme Wohnung - leider nein.
Federico verspricht, dass in 30 Minuten ein Monteuer kommen wird. Der war pünktlich da, suchte eine Weile nach der Herkunft des Problems und konnte nach einiger Zeit tatsächlich die Heizung in Gang bringen.



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Im sehr netten direkt nebenan gelegenen kleinen "Kunstcafè" gönnen wir uns Kaffee und Kuchen, bewundern viele schöne Dinge, die dort zum Verkauf angeboten werden und wollen dann zurück in die warme Wohnung: Heizung schon wieder kalt!
Trotz Heiligabend verspricht Federico, den Monteur noch einmal zu schicken, versichert uns aber, dass wir nicht zu warten brauchen, sondern wie geplant unseren Abend verbringen könnten ...
Also gut, wir gehen ins Ponte e Parione zum Abendessen, sehr nett und gut, dann wieder nach Hause: es gibt anstelle des Thermostates (der offenbar defekt war) einen neuen Ein-/Aus-Schalter, den wir die nächsten Tage schön angeschaltet ließen, und seither war alles bestens!



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Zur Christmette waren wir in der Anima, sehr schön, feierlich und mit vielen deutsch gesungenen Weihnachtsliedern ;)


Ein etwas anderer Christgeburtsabend, aber letztlich doch sehr schön.​
 
Trotz eurer diversen Missgeschicke :confused: ein netter Romreisebericht, den ich gerne mitlese.:)

Und immerhin hat das mit der Heizung ja dann doch noch funktioniert.
 
Donnerstag, 25. Dezember 2025​

Am ersten Weihnachtsfeiertag hatten wir den Plan, die Messe im Pantheon zu besuchen. Auf dieser Seite (jetzt natürlich die aktuellen Termine) fanden - und darauf vertrauten - wir die Uhrzeit der Messfeier des 25.12. um 10.30 Uhr. Damals stand sogar dabei "con il coro della basilica". Wir fanden uns rechtzeitig ein und stellten uns kurz nach 10 Uhr in die Schlange.


Leider blieb das Pantheon bis nach halb 11 hartnäckig geschlossen - die Schlange hatte sich gelichtet, es waren wohl hauptsächlich Touris, die nicht wussten, dass feiertags geschlossen ist. Warum allerdings der Gottesdienst nicht stattfand blieb schleierhaft.
Nun ja, es gibt andere Möglichkeiten, wir gingen die wenigen Schritte zur Minerva, wo der Gottedienst um 11 Uhr begann.



Wir nutzten anschließend die wunderbare Festbeleuchtung für eine ausgiebige Besichtigung der Carafa-Kapelle,
die man sonst nur mittels Münzen für kurze Zeit beleuchten kann.





Es regnete noch immer, wir besuchten Beli, gingen dann um das Pantheon herum zu Sant´ Eustacchio.





Die schöne Krippe ist nicht mehr in der Vorhalle, sondern links im Hauptschiff.
Da würde ich mir wünschen, hier ein Video einstellen zu können (vielleicht geht es ja und ich kann es nur nicht),
so nett fand ich das Karussell und den Brunnen mit echtem Wasser.




Mittagessen nochmal im "Navona Notte", Siesta zu Hause, um 15.30 gingen wir wieder los. Unser erstes Ziel war S. Luigi dei Francesi.






Direkt neben dem Pantheon gibt es eine kleine, feine Pasticceria mit Bar, die mir früher nicht aufgefallen war, dort gönnten wir uns was Süßes und - ganz tourimäßig zu dieser Zeit :D - Cappuccino, beides sehr fein und günstig, bevor wir unseren kleinen "Kirchenrundgang" fortsetzten. Als nächstes Sant´ Andrea della Valle. Dort gab es nicht nur eine ganz große Krippenlandschaft im hinteren Mittelschiff, sondern außen herum eine sehr schöne Krippenausstellung unterschiedlichster Herkunft. Im Nachhinein die schönere und künstlerisch anspruchsvollere Ausstellung im Vergleich zur Vatikanischen.





Verschiedene Krippen:

Einige der Krippen waren in diesen "Guckkästen":


die beiden linken in Vergrößerung:



Eine Krippe aus Tirol und eine von der Mosel:






Gemütlicher Spaziergang - es hatte zu regnen aufgehört! - über Campo de´ Fiori zum Argentina und weiter zur Chiesa del Gesù.




(Die Krippe dort im Vergleich zur Opulenz der Kirchenausstattung recht bescheiden ...)

Weiter gab es eigentlich noch keinen Plan, wir nahmen den nächsbesten Bus und wollten schauen, wo er uns hinbringen würde.
Und siehe da, schon bei der Haltestelle Aracoeli animierte uns die am Ende der "Himmelsleiter" (Scalinata di Aracoeli) erleuchtet lockende Kirche dazu, den Bus zu verlassen und die vielen Stufen zu Santa Maria in Aracoeli zu erklimmen.

Liebe Qing, auch ich mag diese Kirche ganz besonders und ich habe dort an dich gedacht!




Da in der ersten Seitenkapelle noch eine Andacht stattfand war die ganze Kirche festlich erleuchtet, das hatten wir so noch nie erlebt.




Auch die Bufalini-Kapelle haben wir noch nie so schön gesehen.

Herrliche Kosmatenarbeiten überall:


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Wir gingen dann hinten hinaus, als die Lichter erloschen und das prächtige Orgelnachspiel verklungen war und spazierten übers Kapitol und die Cordonata hinab. Wieder nahmen wir einen Bus und schauten, wo er uns wohl hinbringen würde. Dieses Mal war es der 44er, der vorbei an S. Maria in Cosmedin, die leider schon zu hatte, nach Trastevere fuhr.



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Dort stiegen wir aus und spazierten gemütlich über die Isola Tiberina ins Ghetto, sahen, dass hinter dem Portico d´ Ottavia das kleine Kirchlein Angelo in Peschiera bzw. San Michele Archangelo offen und erleuchtet war. Wir warfen einen kurzen Blick hinein, es war auch dort eine Andacht für nur ca. 15 Menschen, sodass wir nicht blieben.
Ein Foto der netten Krippe habe ich dennoch mitgebracht.



Wir statteten den Tartarughe einen Besuch ab und gingen von dort geradeaus bis zum Pantheon: unser Ziel war der gut sortierte kleine Coop, wo wir die Zutaten für ein Abendessen zu Hause einkauften.




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Trotz der unliebsamen Überraschung am Pantheon wurde das ja noch ein schöner festlicher Weihnachtstag in Rom!

Wir nutzten anschließend die wunderbare Festbeleuchtung für eine ausgiebige Besichtigung der Carafa-Kapelle,
die man sonst nur mittels Münzen für kurze Zeit beleuchten kann.
Ich denke, die Festbeleuchtung in S. Maria sopra Minerva hatte nichts mit Weihnachten zu tun, denn genauso schön beleuchtet und ohne Gerät zum Münzeinwurf habe ich die Carafa-Kapelle bei meinem letzten Besuch im Mai 2024 erlebt.
Positiv hingegen ist die sehr schöne, helle Beleuchtung der Fresken von Filippino Lippi in der Carafa-Kapelle. Vorbei sind die Zeiten des Münzeinwurfs in einem kleinen Gerät davor.
 
Das kann natürlich auch sein, seither waren wir nicht mehr in Rom …
 
Als bisher "stiller Leser" möchte ich mich für deine römischen Eindrücke zu Weihnachten ganz herzlich bedanken. Viele Jahre war Mitte Januar in Rom und habe einige "Deiner" Krippen wiedererkannt. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
 

Liebe Qing, auch ich mag diese Kirche ganz besonders und ich habe dort an dich gedacht!​
Liebe Angela, vielen Dank! Ich habe mit Genuss Euren 25.12 gelesen, volle weihnachtliche Stimmungen und mit so viele schönen Fotos.
In meiner zweite Reise habe ich nicht mehr viele Fotos mehr gemacht, deshalb genieße ich besonders eure Fotos in S.M. in Ara Coeli sehr.
Als ich die Kerzen angezündet habe, habe ich an dich und deine Enkelin gedacht (wie immer die Abmachung).
Die Krippe-Ausstellung in der Valle habe ich auch gesehen.
Es ist einfach schön, unsere Ewig-Stadt Rom. Vielen Dank!
 
Freitag, 26. Dezember 2025​


Am 2. Weihnachtsfeiertag war zuerst einmal ausschlafen angesagt.
Das Wetter war herrlich (und blieb dann auch so bis zu unserer Abreise), wir wurden von einemstrahlend blauen Himmel begrüßt und fuhren mit dem 70er zur Maggiore. Unterhalb stiegen wir aus, um zuerst zu Santa Pudenziana zu gehen - diese war leider geschlossen, ohne Hinweis auf den Grund.




Deshalb dann weiter - die Schlange an der Maggiore hielt uns von der Besichtigung ab, stattdessen gleich zu Santa Prassede.
Dort hielten wir uns längere Zeit auf, um die wunderbaren Mosaiken ausgiebig zu betrachten.






Anschließend sehr leckerer und noch dazu trotz der Lage äußerst günstiger Cappuccino und Brioches direkt an der Ecke in der Pasticceria Cottini. So gestärkt gingen wir über die Via di San Martino hinab zur Metro-Station Cavour, wo wir die Metro nach San Paolo nahmen.
Das Wetter war herrlich, sodass das (relativ kurze) Warten in der Schlange vor dem Eingang nicht weiter schwer fiel.




Um 13.30 Uhr waren wir an der Porta Santa, mit frischen Rosen geschmückt. Ich überlegte mir, wie oft dieser Blumenschmuck im Laufe des Heiligen Jahres wohl erneuert werden musste ...





Drinnen verlaufen sich die Besucher schnell und als wir zum Eingang des Kreuzgangs kamen waren wir zuerst einmal verwirrt. Wir waren lange nicht mehr dort gewesen, es war kein Mensch zu sehen, die Türen geschlossen, lediglich zwei Schranken mit Bezahlautomat, alles verlassen, außer uns wollte scheinbar niemand in den Kreuzgang. Wir wollten schon wieder gehen, dann dachte ich doch: verlieren können wir nichts, ich versuchte mein Glück mit der Kreditkarte (andere Zahlmöglichkeiten gibt es nicht) und siehe da: es funktionierte.
Außer uns nur zwei andere Besucher im Kreuzgang, herrlicher Duft von Thymian und Lavendel, der hier noch blühte!





Anschließend wollten wir lieber mit dem Bus in die Stadt zurück, der 469er ließ allerdings auf sich warten ...
Wir fuhren bis San Giovanni, dann mit der Metro bis Barberini, wo wir in Pepys Bar (immer noch) leckere Tramezzini als Mittagsimbiss mitnahmen und am Brunnen verzehrten.




Weiter gings dann Richtund Trinità dei Monti, nicht ohne in beide Richtungen zu fotografieren.​

Wir waren dann zum ersten Mal in der Kirche und etwas enttäuscht, dass der halbe Kirchenraum mit Gitter abgesperrt war.
Viele Menschen in dem kleinen Raum, schön die verschiedenen Bilder in den Seitenkapellen.






An der Villa Medici vorbei spazierten wir zur Piazza del Popolo und in die Kirche.





Bei Caravaggio sehr viele Leute, mittlerweile kostet die Beleuchtung 2 Euro!​

Vom Piazzale Flaminio fuhren wir mit dem 160er zum Corso, der unglaublich voll war, Menschenströme in beide Richtungen, die Busse kamen kaum durch ...


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Wir bummelten durchs Centro, der BEVA schaute sich verschiedene Bekleidungsgeschäfte an, ich gönnte mir ein Eis bei Giolitti und zum Abendessen fuhren wir noch einmal nach Trastevere zu Gino alla Villetta und anschließend zu Fuß nach Hause.


 
@Angela - danke für die römischen "Lichtblicke" an diesem trüben Wintertag!
Um 13.30 Uhr waren wir an der Porta Santa, mit frischen Rosen geschmückt. Ich überlegte mir, wie oft dieser Blumenschmuck im Laufe des Heiligen Jahres wohl erneuert werden musste ...
Ich vermute, dass der tolle Blumenschmuck nur für die Schließung der Heiligen Pforte(n) angebracht worden ist (auch die in SMM und SG in Lateran waren dazu so geschmückt, nur St. Peter hatte einen noch aufwendigeren Blumenschmuck).
 
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