Museum der Seelen im Fegefeuer

Fortunata

Pontifex
Stammrömer
Beim Stöbern in alten Fotos habe ich mich an eine Kuriosität im Reigen der römischen Museen erinnert: das Museum der Seelen im Fegefeuer -
Museo delle Anime del Purgatorio
Lungotevere Prati 18​
in dieser Kirche:Chiesa del Sacro Cuore del Suffragio

Hier sind 'Beweise' für die Seelen Verstorbener im Fegefeuer ausgestellt. Eine schöne Beschreibung gibt es als Hörtext unter diesem Link: Museen - Reisen - Service - Radio Bremen

Wir sind auch nicht rausgeworfen worden! :roll:

Es gibt sogar eine eigene Homepage, allerdings nur auf italienisch: animepurgatorioroma
 

sira

Triumphator
Stammrömer
AW: Museum der Seelen im Fegefeuer

Ja Danke, Fortunata!

Ich hatte mal nach der Kirche im Netz gesucht, weil sie mir in Rom aufgefallen war (wirkt doch ein bißchen verloren neben dem Justizpalast).
Vom Museum habe ich auch gelesen und daß die da wohl sehr, sehr streng sein solllen....8O

Beim nächsten oder übernächstenmal will ich da auch hin (nein, nicht ins Fegefeuer...;) )
 

dentaria

Caesar
Stammrömer
Im Fegefeuer – da wohnen nach dem katholischen Glauben die Seelen, die zwar das ewige Heil erlangen werden, aber noch der Läuterung bedürfen. In Rom widmet sich dem "Purgatorio" das vermutlich kleinste und kurioseste Museum der Stadt.
Direkt am Tiber steht die Kirche Sacro Cuore, neogotisch reckt sie sich hoch in die Luft. Touristen verirren sich nicht oft hierher, denn es gibt wichtigere Kirchen in Rom. Aber hin und wieder kommen doch welche - und das liegt vor allem an dem, was in der Sakristei gezeigt wird. Armando Chiericolo ist hier der Küster, mit einem eindrucksvollen Schlüsselbund ist er ausgestattet und er kennt die Geschichte: Alles begann am 2. Juli 1897: die heutige Kirche stand noch nicht, sondern nur eine kleine Kapelle. Als Pater Victor Jouёt, der aus Marseille nach Rom gekommen war, an diesem Tag die Messe feierte, brach ausgerechnet auf dem Altar ein Feuer aus. Und die Gottesdienstbesucher waren sich einig: In den Flammen hatten sie eine Gestalt gesehen, auch an der Wand blieb eine Spur zurück, die man bis heute sehen kann:
 
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