Kolumne "Römische Notizen" von Gudrun Sailer

Simone-Clio

Divus
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Der erste Beitrag dieser Römischen Notizen von Gudrun Sailer bei katholisch.de greift ein Thema auf, das wohl gerade in der Luft liegt:

Über die hässlichen Seiten der Ewigen Stadt

Ich bleibe in dieser doppelten Stadt nicht deshalb, weil ich für den Papst arbeite, der trotz allem ein guter Arbeitgeber ist (dazu bald mehr), sondern weil ich mich dazu entschlossen habe, das erste Rom zu sehen, wenn das zweite Rom sich plärrend darüberlegt.
 

Ludovico ROB

Triumphator
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Ja, der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf. Da ich dieses Jahr schon neun Wochen in Rom verbracht habe und auch vorher seit Jahren immer weniger die rosarote Touristenbrille aufgesetzt habe, überwiegt bei mir zur Zeit leider sehr das zweite Rom. Vielleicht ändert sich das ja nach einem oder zwei Jahren der Enthaltsamkeit wieder.
 

pecorella

Magnus
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Rom-Reise
13.03.2019-18.03.2019
Ach Ludwig, ich kann dich verstehen. Ich wünsche dir, dass du Rom nach etwas Abstinenz wieder etwas gelassener sehen kannst.

Mir fallen diese Veränderungen ja auch auf, da ich genau wie du, nicht nur auf den Ameisenstraßen der Touristen unterwegs bin. Wenn man wie du auch in den Bezirken außerhalb des Centro Storico zu tun hat, sieht man schnell das Rom mit dem die Römer täglich leben müssen.
 

Nihil

Tribunus Militum
Stammrömer
Hallo Simone
Ein interessanter Bericht aus den Eingeweiden Roms. Das bekommt man als Normaltouri nicht mit, oder will es nicht sehen, denn auch in der Innenstadt sind die Defizite offensichtlich.
So ein " Himmelfahrt"- Kommando über die Via Aurelia habe ich auch hinter mir. Das war wirklich angsteinflössend. Und da war kein " Nehmen und Geben" der Verkehrsteilnehmer, wie in einem anderen Artikel beschrieben. Das war beim Fussgänger nackte Angst, überfahren zu werden, denn Ausweichmöglichkeiten sind durch die Mauer versperrt, und warum sollte man als Autofahrer nicht auch den mehr oder weniger nicht vorhandenen Bürgersteig mitbenutzen, um die überhöhte Geschwindigkeit beizubehalten.o_O
 

nummis durensis

Princeps Senatus
Stammrömer
Rom-Reise
22.12.2018-26.12.2018
Gudrun Sailer schreibt kurzweilig, unterhaltsam, menschlich und gleichzeitig "zielstrebig". Eine tolle kleine Kolumne, die mir hier eben den usseligen Montagmorgen gerettet hat.

Danke Gudrun S., und Danke Simone :)

Grüsse
Rainer
 

Simone-Clio

Divus
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Stammrömer
Stil und Inhalt der Kolumne heben sich wirklich wohltuend von vielen anderen Berichten aus und über Rom ab. Es freut mich, dass Ihr ein paar gute Minuten mit der Lektüre verbracht habt.
 

Simone-Clio

Divus
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Teil 3 der Kolumne vom 17.12.

Was der Papst zu Weihnachten seinen Leuten sagt

Am Freitag empfängt Papst Franziskus seine Mitarbeiter zur Weihnachtsaudienz. Wie viel Standpauke wird's denn diesmal sein?, so fragen sich Inhaber hoher Dienstgrade im Stillen. Gelassen sind die Leute vom Abteilungsleiter abwärts. Franziskus hat nämlich noch eine zweite adventliche Mitarbeiter-Audienz eingeführt. Da lobt er viel, sagt Nettes und streichelt Kinderköpfe.
 

Simone-Clio

Divus
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Simone-Clio

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Simone-Clio

Divus
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Gaukler

Caesar
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Stammrömer
Es ist schon gut, dass wir im Laufe der Jahrhunderte wenigstens ein bisschen was hinzugelernt haben. ;)
Unerfreulich verlief die Dynamik selbst nach ganz integer gemeinten Papst-Rücktritten, so im Fall des Coelestin V., der 1294 nur Monate nach seiner Wahl abdankte. Obwohl Coelestin ausdrücklich erklärte, er verzichte "auf den Thron, die Würde, die Last und die Ehre" des Amtes, fürchtete der Nachfolger Bonifatius VIII. um die Gefolgschaft mancher Mitstreiter. So ließ er den braven, greisen Ex-Papst ins Verlies werfen, wo dieser eineinhalb Jahre darauf das Zeitliche segnete, ein Emeritus in Ketten.
Man beachte dazu übrigens auch die abschließenden Zeilen der Autorin. :cool:
 
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