Italien und das Coronavirus

Angela

Augustus
Teammitglied
Moderator
Stammrömer
Rom-Reise
15.03.2020-22.03.2020
Meine ursprüngliche Planung war gestern für 8 Tage nach Rom zu reisen. Da wäre ich nun in einem Risikogebiet unterwegs.
Wir hatten es nicht konkret geplant, aber immer noch gehofft, ein paar Tage in den Herbstferien (ab 1.11.) nach Italien zu können, mit dem Auto, das ist immer noch am sichersten.
Nun ist auch das nicht mehr denkbar.
Aber auch wir dürfen uns nicht beklagen, ähnlich wie dentaria ...
Ich war glücklicherweise in den unproblematischen Zeiten in Italien.
... waren wir im August wie immer in unseren Urlaubsquartieren, fast wie immer, aber mit noch weniger Touristen.
 

romfan

Praetor
Stammrömer
Auch ich durfte im August einige Tage italienische Luft schnuppern.
Aber Rom fehlt mir doch sehr dieses Jahr! Ich hatte noch auf Dezember gehofft...
 

gordian

Consul
Stammrömer
Wir hatten viel Glück. Im September fast drei Wochen Toskana und Trentino. Im nachhinein alles richtig gemacht. Ab Impfung im Frühjahr wird es sich normalisieren. Alternativlos. So wie jetzt kann die Welt nicht weitermachen. Der Hysteriemodus muss zu einem Ende kommen.
 

nummis durensis

Pontifex Maximus
Stammrömer
Wir hatten viel Glück. Im September fast drei Wochen Toskana und Trentino. Im nachhinein alles richtig gemacht. Ab Impfung im Frühjahr wird es sich normalisieren. Alternativlos. So wie jetzt kann die Welt nicht weitermachen. Der Hysteriemodus muss zu einem Ende kommen.
Gibst du mir ein Stück von deinem Optimismus ab, bitte :)
 

Nihil

Praetor
Stammrömer
Ab Impfung im Frühjahr wird es sich normalisieren. Alternativlos. So wie jetzt kann die Welt nicht weitermachen. Der Hysteriemodus muss zu einem Ende kommen.
Ich denke auch, ohne Impfung gegen Corona werden wir noch weiter herumtorkeln. Bloss Hysteriemodus ist das nicht, sondern eine echte Seuche wie die Pest. Die Leute sterben am Virus und nicht an der Hysterie. Die Wirtschaft hat nichts davon, wenn ihre Kunden wie auch die Belegschaft hustend zu Hause im Bett liegen.
 

gordian

Consul
Stammrömer
Nur zur Einordnung. Die große Pest von 1348 kostete je nach Land im Durchschnitt ein Drittel der europäischen Bevölkerung das Leben. Davon sind wir weit entfernt. Aber ganz weit. Dieser Vergleich ist gelinde gesagt überzogen
 

pecorella

Magnus
Stammrömer
Bei der Pest gab es noch nicht die medizinischen Möglichkeiten von heute.

Aber trotz modernster Medizin ist die Sterblichkeit hoch. Ich möchte nicht wissen, wie es ohne diese aussähe.
 

gordian

Consul
Stammrömer
Im Jahr des Herren 2018 hatten wir in Deutschland innerhalb von drei Monaten bei der damaligen Grippewelle aufgrund eines Impfversagers des Dreifachimpfstoffs (und der falschen Sparsamkeit der gesetzlichen Krankenkassen die sich lange weigerten, den wirksamen Vierfachimpfstoff einzusetzen) eine Übersterblichkeit von 25.000 Menschen . Wie heute auch fast nur mit alten und vorerkrankten Menschen. Die Übersterblichkeit heute beträgt Januar bis August nach den letzten Angaben des statistischen Bundesamtes (bitte selbst nachlesen) unter 6.000 im Vergleich zum Durchschnittsjahr 2019, im Vergleich zu 2018 haben wir eine UNTERsterblichkeit von über 19.000.. Nennenswerte Übersterblichkeit tritt in 2020 ausschliesslich von Mitte März bis Ende April auf. Ansonsten bewegt sich die Sterblichkeit in 2020 auf dem langjährigen Durchschnitt oder liegt teilweise sogar darunter.
2018 hat kein Mensch, weder die Presse noch die Politik auch nur ein Wort über diese menschengemachte Katastrophe verloren.
Im Vergleich dazu nenne ich die heutige Reaktion in der Tat zumindest teilweise hysterisch und befinde mich damit in bester Gesellschaft mit dem bekannten Virologen Prof.Streeck, dem Präsidenten der deutschen Ärzteschaft, dem der kassenärztlichen Vereinigung usw., usw. Diese Herren nannten die derzeitige Reaktion nicht wörtlich, so doch indirekt hysterisch und übertrieben.
Nochmals nur zur Erinnerung. In Deutschland sterben statistisch jede Stunde100 Menschen eines ganz natürlichen Todes. Jetzt, in der zweiten Welle sterben am Tag 30-40 Menschen an oder mit Corona. Und fast ausschliesslich schwerkranke und sehr alte Menschen. Schutz für die Risikogruppe und ansonsten den gesamtgesellschaftlichen Schaden begrenzen. Das sollte das Gebot der Stunde sein. Das ist von meiner Seite aus der letzte Kommentar zu dieser Problematik. Ich kann jeden nur auffordern, die Fakten in den Angaben des statistischen Bundesamtes und den sonst allgemein zugänglichen Quellen (und bitte nicht bei den Verschwörungstheoretikern) selbst nachzulesen und nachzuprüfen.
 
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Nihil

Praetor
Stammrömer
Ich will nicht Corona mit der Pest vergleichen, einfach nur ganz unhysterisch feststellen, dass wir es aufgrund unseres gehobenen Lebensstandart, unserer Vergesslichkeit( die letzte Pandemie ist 100 Jahre her) und der bisher angenommenen Omnipotenz einfach nicht mehr gewohnt sind, mit Seuchen umzugehen. Es ist nicht alles machbar, was sich der Mensch einbildet oder wünscht. Es gibt Impfversager. Ob Über-oder Untersterblichkeit statistisch erhoben...bei ca. 50.00 Toten allein in Spanien, kann man ja wohl nicht vom natürlichen " Fallout" sprechen. Und in diesen Zahlen sind eben nicht nur alte und vorerkrankte Menschen , sondern auch junge, bis dahin Gesunde. Und die Langzeitfolgen der Corona-Erkrankung sind noch garnicht erfassbar. Die Seuche hat dramatische Einschnitte und Folgen auf das Leben des Einzelnen wie der gesamten Gesellschaft.
 

Nihil

Praetor
Stammrömer
Zitat aus der der Veröffentlichung des statistischen Bundesamtes Sonderauswertung zu Sterbefällen vom heutigen Datum:

"Betrachtet man die Entwicklung im Jahr 2020 nach Kalenderwochen, dann haben sich von der 13. bis zur 18. Kalenderwoche (23. März bis 3. Mai) durchgehend und deutlich erhöhte Sterbefallzahlen im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019 gezeigt. In der 15. Kalenderwoche (6. bis 12. April) war die Abweichung mit 14 % über dem vierjährigen Durchschnitt am größten. Auch die Zahl der COVID-19-Todesfälle, die beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet werden, erreichte in dieser Woche ihren Höchststand. Im gesamten April lag die Zahl der Gestorbenen mit derzeit etwa 83 700 gemeldeten Fällen deutlich über dem Durchschnitt der Vorjahre (+10 %). "
 

romfan

Praetor
Stammrömer
Kann diese sinnlose Diskussion (weil sich ja eh keiner vom Anderen überzeugen lässt) bitte an dieser Stelle von unserem Romforum irgendwo anders ins WWW verlagert werden.
Bitte an dieser Stelle nur sachliche Informationen zu Corona Massnahmen in Rom (ohne eine Bewertung derselben).

Danke, dass im Romforum anders als an so vielen anderen Stellen im Netz jede Streitereie über das Thema Corona vermieden wird.
 
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