Geschichte und Archäologie Gabriel Zuchtriegel: Pompejis letzter Sommer - Als die Götter die Welt verließen

Von der Antike bis ins 21. Jahrhundert: Die Geschichte und ihre Überreste

dentaria

Augustus
Stammrömer
Rom-Reise
26.01.2026-30.01.2026

Der Ausbruch des Vulkans Vesuv hat das Leben in Pompeji für immer angehalten. Doch die Ausgrabungen, die bis heute zu neuen Entdeckungen führen, fördern nur scheinbar eine ruhige Stadt am Golf von Neapel zutage. In Wirklichkeit brodelt es im Jahr 79 unter der Oberfläche gewaltig. Sklaven und Politiker, Kellnerinnen und Künstler, Gladiatoren und Straßenkinder werden zu den zentralen Figuren einer epochalen Umwälzung. Am Ende zerbricht das Römische Reich, und das Christentum wird zum neuen Bezugspunkt einer völlig veränderten Welt.
Gabriel Zuchtriegel erklärt anhand alter und neuer Entdeckungen aus Pompeji, wie es zur größten spirituellen Revolution des Abendlandes kommen konnte. Er entwirft das lebendige Bild einer rohen und gewalttätigen Gesellschaft, die zugleich ihre Schönheit und Menschlichkeit offenbart – manchmal da, wo man es am wenigsten erwartet.
 

Es hätte Anzeichen gegeben. In den Wochen, bevor der Vesuv ausbrach, war zu spüren, dass die Erde sich bewegt. Aber dass der Berg Feuer speien und Steine auswerfen würde, die kilometerweit durch die Luft getragen werden, das konnte sich niemand vorstellen. Es war schon einmal geschehen, doch das lag lange zurück. Niemand erinnerte sich noch daran. Erst als aus dem Gipfel des Berges eine schwarze Wolke aufstieg, sich immer weiter ausbreitete und es Asche zu regnen begann, bekamen die Menschen Angst.

Leider danach Bezahlschranke
 
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