Für Venedigfans

Pasquetta

Triumphator
Stammrömer
"Neues" aus Venedig in Corona-Zeiten:

Was sich so kurz unter der Wasseroberfläche des Canal Grande tummelt sieht man hier (ich meine, die Qualle hatten wir schon mal, aber ich finde den Beitrag nicht mehr)
und nun auch ein großer Tintenfisch.
 

dentaria

Caesar
Stammrömer
Rom-Reise
06.07.2929-10.07.2020
Sehr schade!


Arrigo Cipriani lässt darum die eisernen Läden vor seiner Eingangstür aus eigenem Entschluss unten. Wann und ob „Harry’s Bar“ je wieder öffnen kann, weiß er nicht zu sagen. Mit 88 Jahren, sagt er voll Wehmut, sei es nun für ihn wohl Zeit, in Pension zu gehen.
Italien betrauert in diesen Tagen nicht nur seine Grippetoten, sondern auch Symbole der Schönheit und der Gastlichkeit, die die Pandemie nicht überleben konnten. Was Weltkrieg und Okkupation der Nazis nicht vermochten – das Virus hat es fürs Erste geschafft.
 

gordian

Praetor
Stammrömer
Für Venedig ist die ganze Situation natürlich die größtmögliche Katastrophe, da die ganze Stadt praktisch ausschliesslich vom Tourismus lebt. .Wenn die Schliessungsmaßnahmen in signifikanter Weise über Anfang Juni hinaus andauern sollten, darf man getrost mit zehntausenden Arbeitslosen und tausenden dauerhaft geschlossenen Betrieben rechnen. Die Behebung der wirtschaftlichen Schäden dürfte dann Jahre dauern. Sicher ist Venedig vom Lockdown am stärksten betroffen aber immense wirtschaftliche Schäden in ganz Italien (und auch in Deutschland) sind bereits jetzt gewiss. Ende des Jahres werden wir dann alle schlauer sein. War der Lockdown nötig ? Und wenn ja in welchem Ausmaß ? Oder hatten am Ende die Schweden recht ?
 
Oben