Zwar hat mich mein Weg in den vergangenen Jahren immer wieder mal in die Urbs geführt, aber ich muss gestehen, dass ich im Bezug auf die Reiseberichte ein bisschen schreibfaul war.
Das möchte ich diesmal ändern.
Ich habe pro Tag einen Beitrag vorgesehen und werde (passend zur aktuellen Situation in Rom) erstmal Baustellen offen lassen.
Die Bilder werden nach und nach ergänzt.
Ein Lieblingsmotiv von mir:
Vittoriano, Santa Maria in Aracoeli und Palazzo Nuovo.
Tag 1: 30. August 2024
Wie immer war die Anreise mit dem Nachtzug geplant, allerdings durch Bauarbeiten und damit verbundenen Streckensperren musste ich in Padua umsteigen und erreichte schlussendlich mit dem Frecciarossa Roma Termini.
Nach einem kleinen Frühstück und dem Einchecken in meinem üblichen Quartier (das Zimmer war um 10:30 bereits verfügbar - hurra!)
startete ich mit einem Highlight in meine „Römische Woche“: die Ausstellung in den Museo Capitolini „Filippo e Filippino Lippi“.
Über ein Bild dieser Fresken in der Kapelle des Doms in Prato freute ich mich sehr - seit über 30 Jahren ist mir diese Kirche sehr vertraut und ans Herz gewachsen.
Eine kleine und sehr feine Ausstellung, über deren Verlängerung ich mich sehr freue.
Die ist sehenswert und absolut einen Besuch wert!
Meine Freude stieg noch weiter, als ich merkte, dass der lange gesperrte Zugang zum Seitenportal der Kirche Santa Maria in Aracoeli wieder geöffnet ist.
Das musste ich gleich ausnützen und stattete dieser wunderbaren Kirche einen Besuch ab.
Mal was Neues: nicht nur Hunde oder Katzen, auch den Vogel im Käfig darf man nicht in die Kirche mitnehmen.
Obwohl ich schon so oft hier war, findet immer wieder ein bisher unbekanntes Detail meine Aufmerksamkeit. So heute das Grabmal des Grafen Eugenio Ruspoli im linken Seitenschiff. Hier findet sich eine Landkarte, auf der die Expeditionen, die dieser am Horn von Afrika durchgeführt hat, eingezeichnet sind. Die Ausführung in Opus sectile ist spannend - in dieser Form habe ich das bisher noch nie gesehen.
Der Principe Ruspoli sollte mir am nächsten Tag in den Musei della civiltà im EUR nochmal begegnen.
Nach einer ausgiebigen Ruhepause im Hotel ging es dann am späten Nachmittag wieder in die Spätsommerhitze. Ich hatte bei einer der Assoziazioni Culturali eine Führung gebucht: Fontana di Acqua Paola und Gianicolo.
Die Führung war spannend.
Fontanone, also Fontana Paola:
Auf den letzten beiden Bildern sieht man eine Tafel, auf der die Wasserversorgungsleitungen eingezeichnet sind. Bei „A“ kommt das Wasser aus dem Aquäduckt rein in das Becken „B“ und wird dann auf die verschiedenen Abnehmer verteilt. Offenbar war das nützlich und hilfreich, um den Überblick zu behalten.
„Innenhof“ der Brunnenanlage
und Blick durch die Arkaden hinaus:
Weiter zur Porta San Pancrazio und der Passeggiata del Gianicolo.
Hier sieht man die Fassade (!) des Hauses, in dem Michelangelo im inzwischen abgerissenen Alessandrino-Viertel gewohnt hatte.
Die einzige Frau, deren Büste aufgestellt wurde:
Am Giuseppe Garibaldi-Denkmal vorbei und zum Anita Garibaldi-Denkmal.
Beendet wurde der Rundgang bei der Mauer, auf der der Wortlaut der Konstitution der römischen Republik von 1849 zu sehen ist.
Ich war nach diesem ersten Tag ziemlich müde und war froh, den Rest des Abends im Hotel verbringen zu können.
Das möchte ich diesmal ändern.
Ich habe pro Tag einen Beitrag vorgesehen und werde (passend zur aktuellen Situation in Rom) erstmal Baustellen offen lassen.
Die Bilder werden nach und nach ergänzt.
Ein Lieblingsmotiv von mir:
Vittoriano, Santa Maria in Aracoeli und Palazzo Nuovo.
Tag 1: 30. August 2024
Wie immer war die Anreise mit dem Nachtzug geplant, allerdings durch Bauarbeiten und damit verbundenen Streckensperren musste ich in Padua umsteigen und erreichte schlussendlich mit dem Frecciarossa Roma Termini.
Nach einem kleinen Frühstück und dem Einchecken in meinem üblichen Quartier (das Zimmer war um 10:30 bereits verfügbar - hurra!)
startete ich mit einem Highlight in meine „Römische Woche“: die Ausstellung in den Museo Capitolini „Filippo e Filippino Lippi“.
Eine kleine und sehr feine Ausstellung, über deren Verlängerung ich mich sehr freue.
Die ist sehenswert und absolut einen Besuch wert!
Meine Freude stieg noch weiter, als ich merkte, dass der lange gesperrte Zugang zum Seitenportal der Kirche Santa Maria in Aracoeli wieder geöffnet ist.
Das musste ich gleich ausnützen und stattete dieser wunderbaren Kirche einen Besuch ab.
Mal was Neues: nicht nur Hunde oder Katzen, auch den Vogel im Käfig darf man nicht in die Kirche mitnehmen.
Obwohl ich schon so oft hier war, findet immer wieder ein bisher unbekanntes Detail meine Aufmerksamkeit. So heute das Grabmal des Grafen Eugenio Ruspoli im linken Seitenschiff. Hier findet sich eine Landkarte, auf der die Expeditionen, die dieser am Horn von Afrika durchgeführt hat, eingezeichnet sind. Die Ausführung in Opus sectile ist spannend - in dieser Form habe ich das bisher noch nie gesehen.
Der Principe Ruspoli sollte mir am nächsten Tag in den Musei della civiltà im EUR nochmal begegnen.
Nach einer ausgiebigen Ruhepause im Hotel ging es dann am späten Nachmittag wieder in die Spätsommerhitze. Ich hatte bei einer der Assoziazioni Culturali eine Führung gebucht: Fontana di Acqua Paola und Gianicolo.
Die Führung war spannend.
Fontanone, also Fontana Paola:
Auf den letzten beiden Bildern sieht man eine Tafel, auf der die Wasserversorgungsleitungen eingezeichnet sind. Bei „A“ kommt das Wasser aus dem Aquäduckt rein in das Becken „B“ und wird dann auf die verschiedenen Abnehmer verteilt. Offenbar war das nützlich und hilfreich, um den Überblick zu behalten.
„Innenhof“ der Brunnenanlage
und Blick durch die Arkaden hinaus:
Weiter zur Porta San Pancrazio und der Passeggiata del Gianicolo.
Hier sieht man die Fassade (!) des Hauses, in dem Michelangelo im inzwischen abgerissenen Alessandrino-Viertel gewohnt hatte.
Die einzige Frau, deren Büste aufgestellt wurde:
Am Giuseppe Garibaldi-Denkmal vorbei und zum Anita Garibaldi-Denkmal.
Beendet wurde der Rundgang bei der Mauer, auf der der Wortlaut der Konstitution der römischen Republik von 1849 zu sehen ist.
Ich war nach diesem ersten Tag ziemlich müde und war froh, den Rest des Abends im Hotel verbringen zu können.
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