Das hält doch kein Pferd aus!

Gaukler

Caesar
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Stammrömer
È dunque di oggi, lunedì 2 marzo, la determina dirigenziale del Dipartimento Mobilità e Trasporti con cui al massimo tre vetture del servizio pubblico a trazione ippica possono stare in via di San Gregorio, all'angolo con via Celio Vibenna.
Als neuer Standort ab Montag, dem 2. März, für jeweils maximal drei Droschken wurde seitens des städtischen Verkehrsdezernats festgelegt: Via di San Gregorio, Ecke Via Celio Vibenna.

Das wäre also ungefähr hier, d.h. auf dem autofreien Straßenabschnitt nahe dem Konstantinsbogen: Streetview.

M.E. verbessert das die Situation der Tiere nicht.
 

gordian

Consul
Stammrömer
Der Zustand dieser Kutschpferde ist beklagenswert. Ich war vor kurzem mal wieder in Wien, und wenn ich diese wohlgenährten Fiakerrösser gesehen habe sind mir immer wieder diese armen klapperdürren Tiere in Rom eingefallen. Es ist eine Schande für Rom. Nur in Ägypten habe ich noch elendere Klepper gesehen. Das heisst was.
 

mystagogus

Pontifex
Stammrömer
Rom-Reise
19.09.2018-25.09.2018
Es ist eine Schande für Rom. Nur in Ägypten habe ich noch elendere Klepper gesehen. Das heisst was.
Es ist wohl so, dass das Verhältnis zu Tieren in ganz Italien oft problematisch ist, leider In Sizillien konnte ich sehen, dass man z.B. Kleinpapageien mitten auf der Straße verkaufte.
 
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Gaukler

Caesar
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Stammrömer
Der Zustand dieser Kutschpferde ist beklagenswert. Ich war vor kurzem mal wieder in Wien, und wenn ich diese wohlgenährten Fiakerrösser gesehen habe, sind mir immer wieder diese armen klapperdürren Tiere in Rom eingefallen. Es ist eine Schande für Rom. Nur in Ägypten habe ich noch elendere Klepper gesehen. Das heisst was.
Mittlerweile sind diese bemitleidenswerten Gäule sogar noch schlechter dran. Denn laut Aussage ihrer Besitzer sind sie nun aufgrund mangelnder Einkünfte bedroht vom Mangel an Stroh und Heu, d.h. vom Hunger: Rep.

Wobei die höchst unvollkommene Link-Auflösung schon zeigt: Dieser Repubblica-Artikel ist mit einer Bezahlschranke bewehrt.
Dennoch ist die Kernaussage für jedermann lesbar:
Coronavirus a Roma, in crisi anche le botticelle: "Ci serve fieno, i nostri cavalli presto alla fame."
Coronavirus in Rom, Krise auch für die Droschken: "Wir brauchen Heu, unsere Pferde stehen kurz vor dem Verhungern."


Levante, Valentino, Frau Ferm e gli altri 41 ex trottatori che vivono nelle stalle all'ex mattatoio non attraversano i vicoli del centro storico da oltre un mese e i vetturini non riescono più a sostenere le spese per il loro mantenimento. Appello alle associazioni animaliste.
Levante, Valentino, Frau Ferm [diese deutschsprachige Bezeichnung hat mich überrascht] und die anderen 41 Ex-Trabrennfahrer, die in den Stallungen am Ex-Schlachthof leben, durchfahren seit nunmehr länger als einem Monat nicht mehr Roms Gassen; und es gelingt daher den Kutschern nicht mehr, das Geld für den Unterhalt zusammenzubekommen. Darum ihr Appell an die Tierschutzorganisationen.


Also wenn mich einer fragen würde: Gewährt allen diesen armen Biestern den Gnadentod mittels einer Injektion. Und danach sollte ein für allemal Schluss sein mit dieser Tierquälerei auf Roms Straßen.
 

Gaukler

Caesar
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Stammrömer
Übrigens, eh' einer evtl. etwas fragen sollte hierzu:
Gewährt allen diesen armen Biestern den Gnadentod mittels einer Injektion.
Als Kinder und Jugendliche durften wir Ponies reiten - als Gegenleistung dafür, dass wir sie pflegten. Damals habe ich unzählige Stunden mit diesen Tieren verbracht: im Stall, auf der Weide, auf Ausritt. Darum vermag ich mir sehr gut eine praktische Umsetzung meines obigen Vorschlags vorzustellen (inkl. Finanzierung durch eine Tierschutzorganisation, gemäß dem im Repubblica-Artikel erwähnten Appell):
Eine dem Pferd vertraute Person (z.B. der Kutscher) verabreicht ihm zunächst einmal ein gewisses Quantum an Heu plus ggf. sogar Hafer o.ä., damit ein wohliges Sättigungsgefühl eintritt. Danach wird das Tier weiterhin verwöhnt z.B. mit Äpfeln, Möhren etc. (auch Zucker wäre unter diesen Umständen natürlich völlig okay) und ganz vielen Streicheleinheiten. Das Ganze, nota bene, über Stunden hinweg. Und wenn das Pferd dann völlig entspannt ist (sich im idealen Fall sogar hingelegt hätte), wäre - natürlich unter fortgesetztem Streicheln und gutem Zureden - der richtige Zeitpunkt für eine Betäubungsspritze seitens des Tierarztes; sowie nach Wirkungseintritt für die letale Injektion.
 

Simone-Clio

Augustus
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Aktueller Zusatz:


Der in diesem Artikel erwähnte Artikel des Corriere verbirgt sich hinter einer Bezahlschranke, sonst hätte ich ihn gerne verlinkt.
 
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