Brigitte-Artikel über Familienurlaub in Rom

Ludovico ROB

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Wenn auch nicht ganz fehlerfrei, ist der Artikel gut geschrieben und wuerde auch gut in unseren Kinder- Familienbereich passen.


Wichtig ist, wie in dem Artikel beschrieben, ein wirklich kindgerechtes Programm zu erstellen und die Beduerfnisse der Erwachsenen konsequent zurueckzustellen. Ich zweifle nach den Erfahrungen dieser und der letzten Romreise aber stark, ob ich meinen Enkeln einen Romaufenthalt zumuten moechte.


Gestern war unser Orvietotag so schoen entspannend. Muss es immer das laute, hektische, chaotische Rom sein?
 

pecorella

Magnus
Stammrömer
Das stimmt Ludovico, Orvieto ist einfach nur sehr entspannend, wenn man aus Rom kommt.

Wobei natürlich auch Rom mit Ostia Antica und der Via Appia Antica durchaus entspannte Orte zu bieten hat.

Ich persönlich weiß auch nicht, ob ich jüngeren Kindern Rom zumuten würde. Ich glaube eher nicht.
 

Angela

Augustus
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Stammrömer
Rom-Reise
15.03.2020-22.03.2020
Wirklich ein sehr netter Artikel - so ganz aus dem "wirklichen" Leben. Ich habe ihn sehr gern gelesen. Und auch die Tipps am Ende sind für Familien sicher sehr hilfreich.

Mit kleinen Kindern nach Rom?
Das würde auch ich nur bedingt machen und unter gewissen Voraussetzungen, vor allem, dass man selber die Stadt sehr gut kennt und weiß (nicht nur aus Erzählungen), was man wie einschätzen muss.
 

pecorella

Magnus
Stammrömer
Vor allem ist es hilfreich, wenn man mit jüngeren Kindern Schleichwege kennt, damit man sich nicht durch solch einen Massenauflauf quetschen muss.

Sicherlich für jeden eine Herausforderung, aber für kleine Leute einfach nur schlimm.

 

gordian

Praetor
Stammrömer
Wir waren mit unserem Sohn in Rom, als er drei war. Wir haben aber etwas außerhalb gewohnt, wo er Auslauf hatte und sind jeweils nur bis nach dem Mittagessen in Rom selbst geblieben (war eine gute Zugverbindung). Das ging gut. Er ist dann eben nachmittags auf diesem Agriturismo rumgerast. Mit unserer Tochter sind wir erst nach Rom, als sie bereits in der Grundschule war. Sie war pflegeleichter, hatte aber als Landkind Probleme mit großen Menschenmassen. Somit waren wir auch mit ihr jeweils höchstens einen halben Tag in der Stadt selbst. Ab so 8-9 Jahren geht das aber dann gut. Man muss halt ausgiebige Eis- und Essenspausen einlegen. Und so was wie die VM sind überfordernd. Das geht erst etwa mit 12 sinnvoll.
Aber das Kolosseum finden sie toll und auch das Pantheon brachte sie zum Staunen. Und die römischen Brunnen (damals waren am Trevi noch nicht solche Menschenmassen wie heute zumeist).
Und das Forum betrachteten Sie als eine Art Abenteuerspielplatz (damals war der Eintritt noch frei)
Generell ist es empfehlenswert, etwas außerhalb zu wohnen (mit einer guten ÖPNV-Anbindung) und nach Möglichkeit nicht jeden Tag nach Rom hinein zu fahren sondern Ausflüge in der Umgebung zu machen. Klasse für Kinder sind dabei der Parco dei Mostri in Bomarzo, die Banditaccia-Nekropole in Cerveteri, der Bracciano-See und die Villa Adriana und die Villa d´Este in Tivoli.
Das Ganze ist heute sicher wegen der Sicherheitskontrollschlangen schwieriger. Nichts hassen kleine Kinder mehr als Warteschlangen.
Da gibt's Zoff, wenn das mehr als zehn Minuten dauert.
 
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Gaukler

Caesar
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Stammrömer
Vor allem dieser letztgenannte Punkt ist m.E. ein Grund, warum man Familien mit noch kleineren Kindern von Rom eher abraten sollte.

Nur das eine oder andere römische "Kurzprogramm", wie beschrieben, könnte zwar ein Kompromiss sein; aber nicht, wenn man selbst sich in Rom noch gar nicht auskennt - und also auch auf eine ganze Reihe von Besichtigungszielen verzichten muss.

Dass das Forum gratis war ... ist viele Jahre her. Bei meinen ersten beiden Romreisen war das noch so (Mai/Juni und September 2000).
 

Ludovico ROB

Triumphator
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Stammrömer
Wenn auch nicht ganz fehlerfrei, ist der Artikel gut geschrieben und wuerde auch gut in unseren Kinder- Familienbereich passen.
Ich habe ihn doch im Kids@Rom-Forum vorgestellt! Oder habe ich Dich missverstanden?


Darauf hatte ich gar nicht geachtet. Sorry.


Die Zeit als wir mit unseren Kindern in Rom waren, ist mit dem heutigen Massentourismus und der unzulaenglich darauf eingestellten Infrastruktur nicht zu vergleichen.
 
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