Vom 14.3. bis 5.7.2026 in der Kunsthalle Bremen
www.kunsthalle-bremen.de
Vgl.: Rom und Ruhm: Kunsthalle Bremen feiert Romantik-Maler Friedrich Nerly
Parallel zu dieser Ausstellung findet eine zweite statt: Kunsthalle Bremen
„Nerly in Venedig. Von Gondeln und Palästen“.
Kunsthalle Bremen
Höhepunkt der Ausstellung ist das Gemälde Campagnalandschaft mit Aqua Claudia von 1836. Jahrzehntelang schlummerte es im Depot – ein schwerer Fall für die Restaurierung. Erst eine großzügige Spende ermöglichte seine aufwendige Wiederherstellung. Und so kam ein unbekanntes Hauptwerk Nerlys ans Licht!
Das Motiv war damals neu und spektakulär: Die imposanten Ruinen des Aquädukts vor den Toren Roms. Erst seit Ende der 1820er Jahre erwachte das Interesse von Künstlern an dem Monument. Nerlys Gemälde steht am Beginn dieser Entwicklung und ist in seiner Gestaltung einzigartig. Werke u.a. von Blechen, Piranesi, Schirmer und Spitzweg veranschaulichen die Karriere des Bildsujets.
Vgl.: Rom und Ruhm: Kunsthalle Bremen feiert Romantik-Maler Friedrich Nerly
Die Kunsthalle zeichnet Nerlys Weg nach Rom und zum Ruhm nach. Das zentrale Exponat, eben die „Campagnalandschaft mit Aqua Claudia“, birgt auch eines seiner Erfolgsgeheimnisse. Nerly war zwar sehr, sehr versiert darin, „sich zu vernetzen und sichtbar zu machen“ (Hansen). Er war aber vor allem auch ein Künstler, der die (romantische) Suche nach neuen Motiven und Perspektiven perfektioniert hat. Paradebeispiel dafür ist die vergleichsweise karge Campagna mit der Aqua Claudia, jener technischen Meisterleistung der Antike. Unter Kaiser Claudius 52 n. Chr. eingeweiht, transportierte sie saubereres Wasser über eine Strecke von 69 Kilometern nach Rom. Nerly war einer der ersten, die die Aqua Claudia zum Motiv eines großen Gemäldes gemacht haben, so Hansen.
Parallel zu dieser Ausstellung findet eine zweite statt: Kunsthalle Bremen
„Nerly in Venedig. Von Gondeln und Palästen“.